7. Juni 2018 Diskussion/Vortrag «Das Unvorstellbare ist nicht das Unmögliche»

Herrschaftskritik und Literatur in der Zeitschrift „Die Schwarze Botin"

Information

Veranstaltungsort

ACC Galerie
Burgplatz 1+2
99423 Weimar

Zeit

07.06.2018, 20:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe

Zugeordnete Dateien

Mit Katharina Lux

Inmitten der Revolte von 1968 nahm die Frauenbewegung ihren Anfang. Bis Mitte der 1970er Jahre gründeten sich zahlreiche Frauenzentren, Selbsterfahrungs-gruppen und Zeitschriften, die neben den gemischtgeschlechtlichen Gruppen der Linken, den Parteien und Gewerkschaften und autonom ihnen gegenüber agierten. Als Organe der Selbstverständigung und Kommunikation gründeten sich 1976/77 drei der wichtigsten überregionalen Zeitschriften dieser autonomen Bewegung, wenn auch mit unterschiedlichen Zielen: Courage. Berliner Frauenzeitung, Emma und Die Schwarze Botin.

Letztere hatte den Anspruch der „kritischen Auseinandersetzung mit feministischer Theorie und Praxis einerseits und der Zerstörung patriarchalischen Selbstverständnisses andererseits“. Die Referentin wird in ihrem Vortrag sowohl das bis heute Bestechende als auch die Begrenztheit der feministischen Ideologiekritik der Schwarzen Botin diskutieren.

Im Rahmen im Rahmen der 7. Ausgabe der Reihe „Kunst, Spektakel & Revolution“: Zwischen Jugendrevolte und Kulturrevolution? Aspekte der 1968er Revolte

Kooperation der ACC Galereie Weimar mit dem BiKo e.V., gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

Standort