31. August 2017 Diskussion/Vortrag Rechtsentwicklung in Lateinamerika - das Beispiel Argentinien

Information

Veranstaltungsort

Offene Arbeit, Hinterhaus
Allerheiligen Str. 9
99084 Erfurt

Zeit

31.08.2017, 20:00 - 22:00 Uhr

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Mit Magdalena Lopez und Daniel Kulla

 

Anfang Mai kam es in Argentinien zu großen Demonstrationen und Streikwellen, die auch jetzt noch nicht völlig abgeebbt sind. Hunderttausende protestierten in Buenos Aires gegen Strafminderungen für Verbrechen gegen die Menschheit unter der Militärdiktatur. Die Streiks richteten sich vor allem gegen die neoliberale Wende der Regierung Macri und gegen Massenentlassungen.

 

Magdalena López ist Politikwissenschaftlerin und Doktorin der Sozialwissenschaften an der Universität von Buenos Aires (UBA, Argentinien). Sie forscht zu Demokratien und Diktaturen in Lateinamerika und zum Verhältnis zwischen den politischen und ökonomischen Eliten in Paraguay,  ist involviert in den politischen Kampf rund um die "instandbesetzten Fabriken" ("fabricas recuperadas") und wurde mit einem Preis des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) für ihre Arbeiten zu Migration und Menschenrechten ausgezeichnet. Sie und Daniel Kulla, der bis vor kurzem noch in Argentinien und Paraguay unterwegs war, sind hervorragende Berichterstatter aus erster Hand. 

 

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

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