27. Februar 2020 Diskussion/Vortrag Thüringen in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges

Information

Veranstaltungsort

Klub «Galletti»
Jüdenstraße 44
99867 Gotha

Zeit

27.02.2020, 15:00 - 17:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte

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Die alliierten Streitkräfte bewegten   sich auf die Mitte des „Grünen Herzens“ von Thüringen zu, als der Gauleiter von Thüringen noch Durchhalteparolen predigte.

Gotha war zur Festung erklärt worden. Der Kampfkommandant Oberstleutnant Josef Ritter von Gadolla handelte gegen den Befehl, die Stadt bis zum letzten Mann zu verteidigen und ließ die weiße Fahne hissen. Dafür wurde er von einem Militärgericht zum Tode verurteilt. Am 4. April vor 75 Jahren wurde er in Weimar erschossen. Aber Gotha war vom Bombenhagel verschont worden.

Im 12 km von Gotha entfernten Friedrichroda marschierten wenige Tage später amerikanische Alliierte ein.

Wenige km weiter, bei Ohrdruf,  gab es das Speziallager 3. Die Strafgefangenen sollten  vor dem Einmarsch der „Alliierten“ „verlegt“ werden. Dem Kaufmann und Reserveoffizier Otto Fabian aus Georgenthal gelang es, die Lagerverlegung öffentlich zu machen und wurde dafür erschossen.

In interessanten kurzen Beiträgen berichten die Historiker*innen Dr. Helga Raschke, Roland Scharff, Klaus Henniges sowie Klaus-Peter Schambach über diese Ereignisse und damit verbundenen oft nicht bekannten ehrenvollen Taten.

Gemeinsam mit dem KV der Volkssolidarität Gotha

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen Regionalbüro Erfurt

Telefon: 0361 5504115