7. November 2017 Diskussion/Vortrag Fanal zur Zeitenwende? Die Oktoberrevolution 1917 und ihre Folgen

Information

Veranstaltungsort

Haus Dacheröden
Anger 37/38
99084 Erfurt

Zeit

07.11.2017, 18:00 - 21:00 Uhr

Veranstalter

Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

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Die Situation in Russland Anfang 1917 war katastrophal. Die Versorgungslage war zusammengebrochen, die Bevölkerung in den großen Städten hungerte und fror. Es kam zu Massendemonstrationen im Februar 1917, Zar Nikolaus II. wurde gestürzt, die Zarenherrschaft durch eine provisorische Regierung ersetzt. Die bürgerliche Regierung war jedoch mit dem zunehmenden Druck der revolutionären Arbeiter- und Bauernräte konfrontiert.
Im Oktober 1917 organisierten sich die Bolschewiki in Petrograd, unter Führung von Lenin und Trotzki zum bewaffneten Aufstand gegen die Provisorische Regierung von Kerensky. Der Kreuzer Aurora gab am 25. Oktober 1917 (7. Nov.) das Signal zum Sturm auf das Winterpalais. Der Machtübernahme durch die Bolschewiki folgten die Beendigung des Krieges, aber in seiner Folge ein erbitterter Bürgerkrieg bis 1921. Im Ergebnis der revolutionären Ereignisse entstand die Sowjetunion.

Die Folgen der Revolution im 20. Jahrhundert und die gegenwärtigen Beziehungen zu Russland werden Gegenstand der Podiumsdiskussion sein.

Gäste: Mario Hesselbarth (Jena, Historiker, Mitglied des Gesprächskreises Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung),  Jelena Hoffmann (Berlin, Vorstandsvorsitzende der Stiftung West-Östliche Begegnungen), Igor Belov (Wien, freier Journalist, Vizepräsident der Vereinigung der UNO-Korrespondenten)

Moderation: Thomas Holzmann, Redakteur UNZ Erfurt

Gemeinsam mit der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V.

Standort