Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2021 Rosa Luxemburg Stiftung Tue, 07 Dec 2021 13:36:39 +0100 Tue, 07 Dec 2021 13:36:39 +0100 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-ccumg Die aktuelle Situation in der Krankenpflege und Visionen für ein solidarisches Gesundheitssystem https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CCUMG?cHash=ef70b78ac82430bb643a9a4496976d92 online, 07.12.2021: Online - Podiumsgespräch Die Coronasituation hat die Sichtbarkeit von Pflegeberufen verstärkt. Dennoch bleiben bisher grundlegende Veränderungen aus.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion soll insbesondere die Perspektive von Beschäftigten Raum finden: Wie stellt sich die aktuelle Arbeitssituation dar? Was sind zentrale Forderungen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen? Inwiefern hängen diese mit feministischen Forderungen zusammen? Und welche Visionen haben wir eigentlich für ein wirklich solidarisches Gesundheitssystem?

Anmeldungen bitte an brennessel.erfurt@t-online.de oder tel. 0361. 56 56 510

Link zur Veranstaltung: https://lecture.senfcall.de/bre-nhh-mty-oba

Gemeinsam mit dem Frauenzentrum Brennessel

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event-q547o Wer profitiert von der «Festung Europa»? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/Q547O?cHash=4274179bf3e94d8158fa287abf848cd8 , 07.12.2021: «Europapolitisches Forum» des Kurt-Eisner-Vereins Teilnehmen: Die Veranstaltung wird über Facebook-Live übertragen. Über den Link kann die Veranstaltung auch im Stream angesehen werden, ohne einen eigenen Facebook-Account zu haben. In einem digitalen Zoom-Raum gibt es im Anschluss des Livestreams die Möglichkeit für eine Disskussion mit den Referentinnen.

An den Außengrenzen der Europäischen Union spielen sich seit Jahren menschliche Dramen ab. Aktuell werden Menschen im Niemandsland zwischen Belarus und Polen zum Spielball der Politik. 27 Menschen starben vor einer Woche bei dem Versuch, über den Ärmelkanal von Calais nach Großbritannien zu kommen. Seit 1993 starben über 40.000 Menschen bei dem Versuch, das EU-Grenzregime zu überwinden in der Hoffnung, in Europa eine bessere Zukunft zu finden. Diese brutale Abschottung an den EU-Außengrenzen wird von der herrschenden Politik vielfach mit Sicherheitsargumenten begründet. Geflüchtete werden als Bedrohung dargestellt und entmenschlicht. 

Während es inzwischen zahlreiche Publikationen über die tragischen Folgen der EU-Abschottung gibt, ist über ihre Profiteure weniger bekannt. Sensoren, Wärmebildkameras, Drohnen, Satelliten, Grenzzäune – um das Projekt «Festung Europa» ist in den vergangenen Jahren eine ganze Industrie entstanden. Rüstungskonzerne wie Rheinmetall oder Airbus erschließen sich damit neue Geschäftsfelder, Lobbyist:innen preisen in Berlin und Brüssel ihre neuesten Erfindungen für eine «effizientere Flüchtlingsabwehr» an. 

Im Auftrag der linken Europaabgeordneten Özlem Alev Demirel ist zu dem Thema die Studie «EU-Grenzregime: Profiteure der Entmenschlichung und mythologisierten Technologien» erschienen, die wir bei unserem siebten «Europapolitisches Forum» vorstellen.

Wer profitiert von der Abschottung Europas? In welchem Verhältnis stehen Sicherheitsindustrie, Rüstungsindustrie und EU-Entscheidungsträger:innen zueinander? Und wie wirkt sich die fortschreitende Technologisierung des EU-Grenzregimes auf die Menschen aus, die nach Europa fliehen müssen?

Diese und andere Fragen diskutieren wir mit:  
 
Özlem Alev Demirel, Europaabgeordnete DIE LINKE, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung

Jacqueline Andres, Friedensforscherin, Aktivistin und Autorin der Studie

Eine Veranstaltung des Kurt-Eisner-Vereins in Kooperation mit Thomas Händel, stellv. Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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event-4oalr «Zwischen den Zeiten. Die späten Jahre der DDR» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4OALR?cHash=3052316665b2fb1f4bd1d4cf17adde27 Jena, 13.12.2021: Lesung & Autorengespräch mit Gunnar Decker und Jens-Fietje Dwars Der Berliner Autor Gunnar Decker kommt auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung nach Thüringen. Er zählt zu den anregendsten Biografen und Essayisten Deutschlands. Nach seinem Buch über das schicksalhafte Jahr 1965, in dem die Alternative einer reformierten DDR einen Sommer lang greifbar erschien, blickt der Heinrich-Mann-Preisträger in dem Band „Zwischen den Zeiten“ auf die 1980er Jahre: Jahre der Agonie, die sich bei genauerem Hinsehen als ein Spannungsfeld ungeheurer Auf- und Umbrüche erweisen.

In heutigen Erzählungen über die Endzeit der DDR scheint es die Perestrojka und die damit verbundenen Hoffnungen nie gegeben zu haben. Decker dagegen erinnert an aufregende Bücher und Filme, an Tabubrüche im Osten, an Debatten und Horizonterweiterungen, die den Boden für das bereitet haben, was man heute nur noch verkürzt „Wende“ nennt. Verbirgt sich dahinter doch mehr als eine erledigte Geschichte? Gilt es ein Potential wachzurufen, das in den vergangenen 30 Jahren eher verschüttet als verwirklicht wurde? Um solche Fragen kreist das Gespräch, das Jens-Fietje Dwars, Chefredakteur der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum, im Anschluss an die Lesung mit dem Autor führt. 

2GPlus-Regel, geimpft oder genesen + Corona-Schnelltest (vor Ort möglich)

Anmeldung vorab an thueringen@rosalux.org

Veranstaltungsreihe „Jenaer Montagstreff“

 

 

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event-qig6m «Working Class - Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/QIG6M?cHash=333b2a1dbc9f369169fcbeb82479872b online via Zoom, 13.12.2021: Lesung mit Julia Friedrichs Die Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern wirtschaftlich nicht übertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft lange wuchs, besitzt die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital, kein Vermögen. Doch sich Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten, ist schwieriger geworden, insbesondere für die, die heute unter 45 sind. Die Hälfte von ihnen fürchtet, im Alter arm zu sein. Was sind die Ursachen für diesen gesellschaftlichen Umbruch, wann fing es an?
Julia Friedrichs spricht mit Wissenschaftlern und Politikern. Vor allem aber begleitet sie Menschen, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trägt. Sie sind die ungehörte Hälfte des Landes. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte.

Weitere Informationen zum Buch und zu Julia Friedrichs gibt es hier:
https://www.piper.de/.../working-class-isbn-978-3-8270

Die Lesung wird über Zoom stattfinden, den Link zur Veranstaltung erhaltet ihr unter kontakt@ls-guengoer.de an.

Gemeinsam mit dem WKB Lena Güngör

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event-1qlgj «Zwischen den Zeiten. Die späten Jahre der DDR» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/1QLGJ?cHash=e715dd8303f896b345a8fc43e57b9c48 Erfurt, 14.12.2021: Lesung & Autorengespräch mit Gunnar Decker und Jens-Fietje Dwars Der Berliner Autor Gunnar Decker kommt auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung nach Thüringen. Er zählt zu den anregendsten Biografen und Essayisten Deutschlands. Nach seinem Buch über das schicksalhafte Jahr 1965, in dem die Alternative einer reformierten DDR einen Sommer lang greifbar erschien, blickt der Heinrich-Mann-Preisträger in dem Band „Zwischen den Zeiten“ auf die 1980er Jahre: Jahre der Agonie, die sich bei genauerem Hinsehen als ein Spannungsfeld ungeheurer Auf- und Umbrüche erweisen.

In heutigen Erzählungen über die Endzeit der DDR scheint es die Perestrojka und die damit verbundenen Hoffnungen nie gegeben zu haben. Decker dagegen erinnert an aufregende Bücher und Filme, an Tabubrüche im Osten, an Debatten und Horizonterweiterungen, die den Boden für das bereitet haben, was man heute nur noch verkürzt „Wende“ nennt. Verbirgt sich dahinter doch mehr als eine erledigte Geschichte? Gilt es ein Potential wachzurufen, das in den vergangenen 30 Jahren eher verschüttet als verwirklicht wurde? Um solche Fragen kreist das Gespräch, das Jens-Fietje Dwars, Chefredakteur der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum, im Anschluss an die Lesung mit dem Autor führt. 

2GPlus-Regel, geimpft oder genesen + Corona-Schnelltest (vor Ort möglich)

Anmeldung vorab an Thueringen@rosalux.org

 

 

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event-2c3os Paßt der Aufklärer Lessing in das 21. Jahrhundert? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/2C3OS?cHash=103bca38dd47ef4e63d44d181ac71c54 Gera, 14.12.2021: Fällt aus! Im Mittelpunkt des Abends steht Lessing, seine Freundschaft zu Moses Mendelson, die Ringparabel aus Nathan der Weise und einige humorvolle, schräge Gedichte und Fabeln, also Schriften, die auch andere Seiten vom Menschen Lessing zeigen, wie man sie nicht unbedingt erwartet.

Die Lesung übernehmen die Schauspieler*nnen Mechthild Scrobanita und Ulrich Milde.

Zutritt nur für geimpfte und genesende Personen (2G-Regel)

Veranstaltungsreihe „Geraer Gespräch"

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event-2id52 «True Facts - Was gegen Verschwörungserzählungen wirklich hilft» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/2ID52?cHash=81051314fb1b95575d1c277e06b01b5f Livestream auf facebook, 14.12.2021: mit Katharina Nocun (Autorin) Im Alltag passiert es erstaunlich oft, dass wir mit Verschwörungserzählungen konfrontiert werden. Ob mit einem Freund in der Kneipe, der über "geheime Mikrochips in... mit Katharina Nocun (Autorin)

Im Alltag passiert es erstaunlich oft, dass wir mit Verschwörungserzählungen konfrontiert werden. Ob mit einem Freund in der Kneipe, der über "geheime Mikrochips in Impfungen" referiert, ein Kollege, der davon überzeugt ist, dass uns die "Lügenpresse" manipuliert oder der Bruder, der die "Pharmalobby" für alle Erkrankungen verantwortlich macht. Wieso ist es so schwer, in einem solchen Moment einzugreifen? Und wie kann es uns gelingen diese Aussagen als Verschwörungserzählungen zu entlarven? Die Autorinnen stellen in diesem Ratgeber die wichtigsten Tipps und Kniffe zum Umgang mit Verschwörungserzählungen vor.

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen/live

Gemeinsam mit dem RLC Eisenach und dem RosaLuxx

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event-iijr9 BiPoC-Identitäten in Thüringen zelebrieren https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/IIJR9?cHash=b425eda764fb45bf3fd638d50b312ccd Zoom-Veranstaltung, 15.12.2021: Online-Workshop zur Wanderausstellung Mit Margarita V. Beltran, Fotografin der Ausstellung und Tariq Mian, Trainer in der politischen Bildungsarbeit

Ausgehend von einer Online-Tour durch die Ausstellung "BIPoC-Identitäten in Thüringen zelebrieren", möchte der Workshop für die Themen Rassismus und Antidiskriminierung sensibilisieren und Allyship (Verbündete*r sein) sowie Empowerment fördern.  Die in der Ausstellung geteilten Geschichten der portraitierten Menschen sind dabei der Ausgangspunkt für gemeinsame Überlegungen und Diskussionen darüber, wie wir als Akteur*innen des Wandels gegen Rassismus und Diskriminierung aktiv werden können.
 
Der Workshop findet auf der Plattform Zoom statt. Der Zugangslink wird nach Anmeldung unter bipoczelebrieren@posteo.de verschickt.
Die Workshopsprachen sind Deutsch und Englisch.
 
Der Workshop wird im Rahmen des Projekts „BIPoC-Identitäten in Thüringen zelebrieren“ des AWO Fördervereins WE United unter dem Fachdienst für Migration und Integration angeboten. Das Projekt wird durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) im Rahmen des Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit sowie durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen gefördert.
 
Zur Ausstellung:
Was bedeutet es, sich als BIPoC zu identifizieren und in Thüringen zu leben? Was bedeutet es, wenn der Hautton oder der Akzent bestimmen,  wie wir zusammenleben und behandelt werden? Welche Kämpfe gegen Rassismus und Unterdrückung führen BIPoC hier in Thüringen und wie können diese sichtbarer in öffentlichen Räumen werden?  BIPoC, ein Akronym und eine bedeutende Selbstbezeichnung für Schwarze, Indigene und Menschen of Color − Menschen, die auf unterschiedlichen Weisen von Rassismus betroffen sind sowie ihre Lebensrealitäten − stehen im Zentrum der Wanderausstellung. Im Rahmen des Projekts portraitiert die Latinx-Fotografin Margarita V. Beltran in Thüringen lebende BIPoC. Die Wanderausstellung war vom 15.11. bis 5.12.2021 in den Thüringer Städten Weimar, Gera und Apolda zu sehen und wird nun aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation vorübergehend in den digitalen Raum verlegt.

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