Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2026 Rosa Luxemburg Stiftung Wed, 22 Apr 2026 10:47:50 +0200 Wed, 22 Apr 2026 10:47:50 +0200 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/_assets/bcaf2df31b3031c02e4bdc5e5aed5a50/Images/Dist/Logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-ciwyh Die Welt dreht frei. Wer kommt da noch mit? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CIWYH?cHash=4bb8b60afb90d7527a92ec864fd58f24 Suhl, 23.04.2026: Mit Ingar Solty Der globale Kapitalismus befindet sich in der Dauerkrise. Globale Finanzkrise, Eurokrise, »Flüchtlingskrise«, Coronakrise, gefährliche Kriege von der Ukraine bis Nahost: Kaum scheint... Mit Ingar Solty

Der globale Kapitalismus befindet sich in der Dauerkrise. Globale Finanzkrise, Eurokrise, »Flüchtlingskrise«, Coronakrise, gefährliche Kriege von der Ukraine bis Nahost: Kaum scheint ein Krisenherd unter Kontrolle, schlägt die Dauerkrise aus einer unerwarteten Richtung zurück.

Ingar Solty von der RLS sagt: In den Konflikten um Aufstieg und Abstieg von Großmächten wird der Kapitalismus postliberal: Entdemokratisierung, Autoritarismus, (Wirtschafts-)Nationalismus, Militarismus und (Wirtschafts-)Kriege sind offensichtlich die neue Normalität. Am Horizont zeichnen sich die Konturen eines neuen Kalten Kriegs, heiße Stellvertreterkriege und Eskalation ab.

Und fragt: Müssen wir dem ausgeliefert sein? Dabei brauchen die großen Menschheitsfragen wie Frieden, Sicherheit, soziale Ungleichheit, sozialer Zusammenhalt, Demokratie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz doch Antworten und Lösungen.

Ingar Solty ist Autor und Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik am »Zentrum für Gesellschaftsanalyse und politische Bildung« der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin.

Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum „Alternativ"

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event-syc2e Künstliche Intelligenz? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/SYC2E?cHash=3df05d2a40cbc128e9e95a23c9716a3d Erfurt, 30.04.2026: Wieso Chatbots die Welt nicht schöner machen. Mit Michael Raab (Biko Erfurt)

Seit einigen Jahren wird viel über Künstliche Intelligenz geredet. Gemeint damit sind meistens Chatbots wie ChatGPT - Webseiten, auf denen ein Computer als Gesprächspartner zur Verfügung steht. Das Versprechen dieser Technologien ist groß: Nachdem Maschinen uns in den letzten 200 Jahren manch manuelle Arbeit abgenommen haben, sollen die neuen Technologien den Menschen das Denken abnehmen. Daraus ergeben sich natürlich einige Probleme: Nur ein immenser Verbrauch von Ressourcen macht die Technologie möglich. Zudem beruht sie auf der hemmungslosen Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft - sowohl von denen, die die Maschinen optimieren, als auch von denen, die das Material zur Verfügung stellen, mit dem die Maschinen lernen. Für die Nutzer*innen soll die Welt effektiver werden: Die Maschine liefert automatische Zusammenfassungen von Filmen, Büchern, Hausaufgaben oder E-Mails - und immer mehr Filme, Bücher, Hausaufgaben und Mails werden von der Maschine geschrieben. Man fragt sich: Ist das wirklich effektiv? Wenn ja, für welchen Zweck? Ist es „intelligent“, was die Maschine da tut? Und weiter: Wollen wir in einer Welt leben, in der Maschinen uns in dieser Art das Denken abnehmen?

Die Veranstaltung beantwortet diese Fragen und begründet damit, wieso es gute Gründe gibt, den aktuellen Versprechungen der Technikkonzerne skeptisch gegenüberzustehen.

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

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event-c3roc No future without peace https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/C3ROC?cHash=04fe10cb711903d7e73187ef5d19c2da Suhl, 07.05.2026: Wie kann eine neue Friedenskultur generationsübergreifend gestärkt werden? Mit Sandra Klaft (Projektleiterin von Peace for Future und Referentin für Friedensbildung der DFG-VK Frankfurt)

Frieden braucht Bewegung – über Generationen hinweg. »Für junge Menschen ist die Friedensbewegung schwer zugänglich«

In einer Zeit neuer Kriege und wachsender Unsicherheit fragt diese Veranstaltung, wie junge und ältere Menschen gemeinsam die Idee der Friedensbewegung verstärken können. Erfahrungen treffen auf neue Perspektiven, Engagement auf Neugier: Wie kann aus dem Wunsch nach Frieden wieder eine gesellschaftliche Kraft werden?

Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum „Alternativ"

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event-o9hgv «Lauter Hass. Antisemitismus als popkulturelles Ereignis» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/O9HGV?cHash=dbd645284f38d6ad8884a8a5ff993e0f Erfurt, 07.05.2026: Mit Maria Kanitz und Lukas Geck (Autor*innen des Buches) Die Autor*innen untersuchen, wie antisemitische Narrative zunehmend in Popkultur, Musik und digitale Öffentlichkeiten einsickern – oft unter... Mit Maria Kanitz und Lukas Geck (Autor*innen des Buches)

Die Autor*innen untersuchen, wie antisemitische Narrative zunehmend in Popkultur, Musik und digitale Öffentlichkeiten einsickern – oft unter dem Deckmantel politischer Positionierung oder Aktivismus. Die Veranstaltung greift diese Entwicklungen auf und verbindet wissenschaftliche Analyse mit aktuellen Erfahrungen aus der Kulturpraxis.

Gerade in der Musik- und Veranstaltungsszene zeigen sich in den vergangenen Jahren verstärkt Konflikte um politische Symbolik, Boykottaufrufe oder israelfeindliche Darstellungen auf Bühnen. Die Lesung schafft Raum für Einordnung, Austausch und kritische Reflexion.

Im Anschluss an die Lesung folgt ein moderiertes Gespräch mit den Autor*innen sowie eine Diskussion mit dem Publikum. Die Moderation übernimmt Romy Arnold von MOBIT e. V. – Mobile Beratung in Thüringen für Demokratie – gegen Rechtsextremismus.

Gemeinsam mit Boombatze Entertainment

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event-knkwu «Worüber wir streiten müssen» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/KNKWU?cHash=ff6890de5ee66c41e7206a7dc9d5255f Eisenach, 08.05.2026: Konflikte, Spaltungen und Gemeinsamkeiten in der radikalen Linken Linke Politik ist geprägt von Konflikten: Zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die so alt wie aktuell sind.

Das Büchlein Worüber wir streiten müssen bietet einen Überblick zu zentralen Konfliktlinien linker Theorie und Bewegung. Es erzählt von historischen Auseinandersetzungen und heutigen Grabenkämpfen, benennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und versucht, einen Weg zwischen Beliebigkeit und Besserwisserei, zwischen Sektierertum und Einheitsfront zu finden und dabei das Ziel nicht  aus den Augen zu verlieren: eine befreite Gesellschaft, in der ein gutes Leben für alle möglich ist.

Die Buchvorstellung widmet sich der Frage, warum Linke so erbittert streiten, es geht um 2-3 konkrete Konflikte und um ein paar Vorschläge dazu, wie man besser streiten kann.

Anmeldung unter biko@arranca.de

Gemeinsam mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V.

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event-iasno Ihr Profit, unsere Kosten https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/IASNO?cHash=45d65c8fb1f1d11ec740a946dba2c07d Weimar, 09.05.2026: Für Kommunalpolitiker*innen und Aktivist*innen der Stadt- und Agrarpolitik Hohe Mieten, steigende Lebensmittelpreise und teure Heizkosten haben eine große Gemeinsamkeit: Dahinter stehen Unternehmen, die die Preise erhöhen. Im Workshop schauen wir gemeinsam, wem diese Unternehmen gehören, wie sich ihre Profite entwickeln und was das für die Gesellschaft bedeutet.

In drei Teilen gibt Christoph Trautvetter (Netzwerk Steuergerechtigkeit/Wem gehört die Stadt) einen Überblick über Eigentümerstrukturen und Geschäftspraktiken in den Bereichen Wohnen, landwirtschaftliche Flächen und Wärme in Weimar und Thüringen. Er gibt Anleitung zum selber recherchieren und mitdiskutieren.

Der Workshop richtet sich an Kommunalpolitiker:innen, Aktivist:innen der Stadt- und Agrarpolitik und Interessierte.


Teil 1: Eigentümerstrukturen und Geschäftspraktiken

Christoph Trautvetter gibt einen Überblick über die Verteilung von Vermögen, die Eigentümer der Wohnimmobilien, der landwirtschaftlichen Nutzflächen und der großen Wärmeanbieter und deren Geschäftspraktiken.

Teil 2: Anleitung zum selber recherchieren

Mit den Beispielen der Teilnehmenden erkunden wir gemeinsam die verfügbaren Informationen im Handelsregister, in den Geschäftsberichten und in anderen Datenquellen.

Teil 3: Diskussion der Ergebnisse

Die Abschlussdiskussion bietet Raum die Ergebnisse zu teilen und sich für die weitere Arbeit zu vernetzen.

Anmeldung

Bitte melde dich bis zum 22. April 2026 über https://www.vereinonline.org/thueringengestalter/?veranstaltunganmelden=116860 oder per E-Mail unter thueringen@rosalux.org an.

Die Plätze sind auf 25 Personen begrenzt. Sollten diese ausgebucht sein, setzen wir Dich auf die Warteliste.

Für das Mittagessen wird es vegetarisch/vegane Küche oder Fleisch geben. Solltest Du dabei was bevorzugen oder Allergien haben, teile uns das bitte auch mit.

Kinderbetreuung

Für den Workshop bieten wir eine Kinderbetreuung an. Bitte teile uns bei der Anmeldung mit, ob du diese in Anspruch nehmen möchtest und in welchem Alter die Kinder sind. Für Rückfragen zur Kinderbetreuung (z.B. wer sie übernimmt) kannst du uns gern telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

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event-4feh7 Gründung des Staates Israel https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4FEH7?cHash=51481736c488ac0aa438f78933827ce0 Gera, 12.05.2026: Historisches Geschehen und gesellschaftliche Weichenstellungen Der 14. Mai 1948 ging als Gründungsdatum des Staates Israel und Beginn des ersten Nahostkriegs in die Geschichte ein. Zu der von der UN-Vollversammlung 1947 ebenfalls beschlossenen parallelen Gründung eines palästinensischen Staates kam es nicht. Seither prägt der israelisch-arabische bzw. israelisch-palästinensische Konflikt maßgeblich die Entwicklungen in der Nahostregion.

Am 7. Oktober 2023 überfiel die palästinensische Terrororganisation Hamas israelisches Grenzgebiet, tötete über 1.000 Menschen und entführte etwa 260 weitere. Der darauffolgende Krieg Israels gegen die Hamas sowie militärische Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran, der Hisbollah im Libanon und den Huthi im Jemen führten auch auf internationaler Ebene zu heftigen Diskussionen. Das aktuelle Vorgehen Israels im Gaza-Streifen wird weltweit verurteilt. Zugleich plädieren immer mehr Regierungen für die Anerkennung des Staates Palästina. Heftige Debatten dazu gibt es auch in der politischen Linken.

Mit unserer Veranstaltung wollen wir vor allem einen Blick zurück werfen: Was hat zur Gründung des Staates Israel 1948 geführt? Was ist dessen Vorgeschichte? Und warum wurde zeitgleich kein palästinensischer Staat gegründet? Neben historischen Weichenstellungen sollen zudem innerisraelische Entwicklungen sowie Konstellationen auf regionaler und internationaler Ebene thematisiert werden.

Referentin an diesem Abend wird die Nahostwissenschaftlerin Frau Dr. Angelika Timm sein. Sie hat von 2008 bis 2015 das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv geleitet. Zuvor lehrte sie an der Humboldt-Universität und der Freien Universität in Berlin sowie an mehreren israelischen Universitäten.

Veranstaltungsreihe „Geraer Gespräch"

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event-jcddc „Quellen des Lebens“ – die Kraft von jüdischen Frauen https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JCDDC?cHash=32c6994fa568f9d8924ceb2968c08a8a Suhl, 19.05.2026: „Quellen des Lebens“ widmet sich der künstlerischen Ausdruckskraft jüdischer Frauen, deren Werke in Zeiten politischer Verfolgung, existenzieller Bedrohung und gesellschaftlicher Umbrüche... „Quellen des Lebens“ widmet sich der künstlerischen Ausdruckskraft jüdischer Frauen, deren Werke in Zeiten politischer Verfolgung, existenzieller Bedrohung und gesellschaftlicher Umbrüche entstanden.

Im Zentrum stehen wiederentdeckte Klavierwerke der niederländischen Komponistin Rosy Wertheim (1888–1948). Ihre Musik ist lyrisch, farbenreich und zugleich vielschichtig. Wertheim lebte in Amsterdam, Paris, Wien und New York und war eine der ersten niederländischen Komponistinnen mit internationalem Erfolg. Während der NS‑Besatzung versteckte sie sich selbst und half anderen zu überleben.

Diesen Kompositionen werden Gedichte dreier jüdischer Lyrikerinnen gegenübergestellt: Gertrud Kolmar, Selma Meerbaum‑Eisinger und Tamar Radzyner.

Kolmar und Meerbaum‑Eisinger wurden in der Schoa ermordet, Radzyner überlebte mehrere Konzentrationslager. Ihre Texte fassen die emotionale Tiefe und poetische Kraft, die auch in Wertheims Musik spürbar ist.

Darstellerin Sandra Kreisler und Pianistin Naoko Christ‑Kato spüren in diesem Programm der zarten und zugleich widerständigen Lebenskraft nach, die aus Kunst als Quelle, Ventil und Überlebensstrategie entsteht. Die Musik und die Texte eröffnen eindrucksvolle Einblicke in jüdisch‑weibliche Lebenswelten - damals wie heute.

Gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus Suhl

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event-vt6p6 "Wir waren nur Mädchen" https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/VT6P6?cHash=6d46744599c024d0f12fde0cbe93ee90 Altenburg, 20.05.2026: Zum Widerstand von Frauen gegen den Nationalsozialismus in den Niederlanden Mit Dr. Viola Schubert-Lehnhardt

Da bestimmte politische Kräfte in letzter Zeit das Ende der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus fordern ist es geradezu angezeigt, dem entgegen zu wirken. Während zum Widerstand in Deutschland vielfach Veranstaltungen stattfinden, sind Aktionen und Formen aus anderen Ländern weniger bekannt. Es sind jedoch u. a. allein im letzten Jahr 3 Bücher über Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Aktionen zur Rettung jüdischer Menschen in den Niederlanden beschäftigt. Vorgestellt werden nach Entwicklung und Formen des Widerstands von Frauen der für die Veranstaltung titelgebende Roman von Buzzy Jackson „Wir waren nur Mädchen“ über Hannie Schaft, die meistgesuchteste Frau in dieser Zeit in Holland. Weiterhin vorgestellt werden das Buch von Florence Herve´ „Ihr wisst nicht, wo mein Mut endet“ und das Buch von Agnes Imhof „Die Kastanien an der Gracht“ über Miep Gies, die Frau die Anne Frank versteckte.

Gemeinsam mit dem Altenburger Geschichtsverein

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event-tlmhv «Worüber wir streiten müssen» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/TLMHV?cHash=8a8e0b19785dde0015ba0e2bbea1f9f5 Eisenberg, 31.05.2026: Konflikte, Spaltungen und Gemeinsamkeiten in der radikalen Linken Linke Politik ist geprägt von Konflikten: Zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die so alt wie aktuell sind.

Das Büchlein Worüber wir streiten müssen bietet einen Überblick zu zentralen Konfliktlinien linker Theorie und Bewegung. Es erzählt von historischen Auseinandersetzungen und heutigen Grabenkämpfen, benennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und versucht, einen Weg zwischen Beliebigkeit und Besserwisserei, zwischen Sektierertum und Einheitsfront zu finden und dabei das Ziel nicht  aus den Augen zu verlieren: eine befreite Gesellschaft, in der ein gutes Leben für alle möglich ist.

Die Buchvorstellung widmet sich der Frage, warum Linke so erbittert streiten, es geht um 2-3 konkrete Konflikte und um ein paar Vorschläge dazu, wie man besser streiten kann.

Anmeldung unter biko@arranca.de

Gemeinsam mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V.

 

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