Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2019 Rosa Luxemburg Stiftung Thu, 21 Feb 2019 13:16:06 +0100 Thu, 21 Feb 2019 13:16:06 +0100 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-z7xpt Erich Mühsam und die Bairische Revolution "Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat" https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/Z7XPT/ Erfurt, 21.02.2019: Mit Peter Seyferth Erich Mühsam (1878–1934) war ein Bohèmien, der literarisches und politisches Streben miteinander verband: als Zeitschriftenherausgeber, als Autor, als Kommunarde und als... Mit Peter Seyferth

Erich Mühsam (1878–1934) war ein Bohèmien, der literarisches und politisches Streben miteinander verband: als Zeitschriftenherausgeber, als Autor, als Kommunarde und als Revolutionär. Inspiriert von Pjotr Kropotkin und Gustav Landauer agitierte er für einen Anarchokommunismus, der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ohne Staat und Kapitalismus verwirklichen sollte. Als einer der Initiatoren der Münchner Räterepublik wurde er von Reaktion und Sozialdemokratie in Festungshaft gesteckt, von Kommunisten enttäuscht und schließlich von Nazis im KZ ermordet.

Dr. Peter Seyferth (München), Politikwissenschaftler und freiberuflicher Politischer Philosoph. Zuletzt gab er den Sammelband »Den Staat zerschlagen! Anarchistische Staatsverständnisse« (Baden-Baden: Nomos, 2015) heraus.

Gemeinsam mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V.

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event-v1h56 Hans Eisler - «Ändere die Welt, denn sie braucht es» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/V1H56/ Gera, 26.02.2019: Mit Richard Dollinger (Gera) „Als ich drauf kam, dass sich die Politik sehr für mich interessiert, da habe ich als Musiker angefangen, mich für Politik zu interessieren. Ich habe das einfach... Mit Richard Dollinger (Gera)

„Als ich drauf kam, dass sich die Politik sehr für mich interessiert, da habe ich als Musiker angefangen, mich für Politik zu interessieren. Ich habe das einfach umgedreht.

Wenn man mich als politischen Musiker bezeichnet ist das ein Ehrenname für mich. Ich versuche mit den Mitteln der Musik etwas politische Intelligenz in den Menschen hineinzubringen. Ich weiß, dass viele Leute das nicht mögen, aber da müssen sich eben die Leute ändern.“

Veranstaltungsreihe „Geraer Gespräch"

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event-b8fij EU und Kommunen: Eine schwierige Beziehung mit verborgenem Potenzial. https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/B8FIJ/ Erfurt, 27.02.2019: Kommunen werden heute als die vierte Ebene des EU-Gefüges bezeichnet. Viele der Handlungsrahmen werden bei europäischen Rechtsentwicklungen entscheidend mitbestimmt. Die Folge ist eine »Europäisierung... Kommunen werden heute als die vierte Ebene des EU-Gefüges bezeichnet. Viele der Handlungsrahmen werden bei europäischen Rechtsentwicklungen entscheidend mitbestimmt. Die Folge ist eine »Europäisierung der Kommunalpolitik«.
Die Mitbestimmung der EU-Rechtsetzung für die kommunale Ebene ist hingegen stark beschränkt. Die Europafähigkeit der Kommunen erscheint daher als eine wesentliche Grundlage eines Europas von unten. Nur wenn Kommunen die EU tief kennen, können sie zu aktiven Mitgestaltern werden und besser von ihrer Politik profitieren.

Europaarbeit in den Kommunen, Städtepartnerschaften, informelle Netzwerke und EU-Förderungen werden in dem Vortrag aufgezeigt und versucht eine Verbindung zur praktischen Arbeit in den Kommunalen Räten zu ziehen.

Die Referentinnen Giulia Bedini und Markus Gleichmann möchten mit der Veranstaltung das verborgene Potenzial einer schwierigen Beziehung zwischen EU und Kommunen zum Vorschein zu bringen.

Giulia Bedini aus Castelnovo ne’Monti (IT) studierte Internationale Beziehungen an der Alma Mater Studiorum Università di Bologna und beschäftigte sich im Rahmen einen Erasmus+ Praktikums bei der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag intensiv mit der Vortagsthematik.

Markus Gleichmann aus Kahla ist Vorsitzender der Thüringengestalter, dem Kommunalpolitischen Forums Thüringen e.V. Weiterhin ist er Initiator einer europäischen Städtepartnerschaft und engagiert sich in der europäischen Vernetzung von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern.

In Kooperation mit den Thüringengestaltern.

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event-w9rs6 «Todesursache: Flucht» Eine unvollständige Liste https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/W9RS6/ Weimar, 27.02.2019: Mit Anja Tuckermann (Autorin) In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen. Das Buch ist eine Liste der belegten Fälle dieser Toten.... Mit Anja Tuckermann (Autorin)

In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen. Das Buch ist eine Liste der belegten Fälle dieser Toten. Zusam-mengestellt wurde diese Liste ursprünglich von der Organisation UNITED for Intercultural Action in Amsterdam. Die meisten Toten sind ohne Namen verzeichnet. Wir möchten einige Namen nennen und die Menschen, die sie waren, dem Vergessen entreißen, um das Ausmaß dieser Tragödie besser zu fassen zu bekommen – und der Debatte um Flucht und Tod wieder ein menschliches Antlitz zu geben.

Die mehr als 300 Buchseiten umfassende Liste wird um kurze Porträtgeschichten von einigen der Gestorbenen, Berichten von Überlebenden und anderen Beiträgen ergänzt.

Gemeinsam mit Aktionsgemeinschaft Faire Welt e.V. Weimar

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event-nmhsj Ablösung der öffentlichen Gewalt durch gesellschaftliche Bünde - Gustav Landauer und die bairische Revolution https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/NMHSJ/ Erfurt, 28.02.2019: Mit Siegbert Wolf Gustav Landauer (1870-1919) gehört, neben Erich Mühsam, bis heute zu den bedeutendsten Anarchisten im deutschsprachigen Raum. Sein Denken und Handeln war maßgeblich von den Werten... Mit Siegbert Wolf

Gustav Landauer (1870-1919) gehört, neben Erich Mühsam, bis heute zu den bedeutendsten Anarchisten im deutschsprachigen Raum. Sein Denken und Handeln war maßgeblich von den Werten der Freiheit, sozialen Gerechtigkeit und Emanzipation bestimmt. Als Literaturkritiker, Übersetzer, Roman- und Novellenautor, Vortragsredner und Essayist, als libertärer Sozialist und jüdischer Kulturphilosoph, genoss Gustav Landauer hohes Ansehen. Er agierte als (Anti-)Politiker, Kultur- und Sprachkritiker sowie Initiator zahlreicher anarchistischer Projekte („Sozialistischer Bund“ u.a.).

Während der Revolution von 1918/19 engagierte sich Landauer von München aus für eine freiheitliche Umgestaltung der Gesellschaft. Dort wirkte er als treibende Kraft in den bedeutenden Rätegremien. Unablässig warb er für ein föderatives und dezentrales Rätesystem. Während der ersten bayerischen Räterepublik im April 1919 agierte er als „Volksbeauftragter für Volksaufklärung“, sprich: Kulturminister. Anfang Mai 1919 wurde er im Zuge der Niederschlagung der Revolution brutal ermordet.

Der Vortrag rückt Gustav Landauers libertäre Bemühungen für eine freiheitliche und sozial gerechte Gesellschaft jenseits von Nationalstaat, Kapitalismus und Großindustrialismus während der Revolution 1918/19 in den Vordergrund.
Dr. Siegbert Wolf ist Historiker und Publizist in Frankfurt am Main. Seit 2008 Herausgeber der „Ausgewählten Schriften“ Gustav Landauers im Verlag „Edition AV“ (Lich/Hessen).

Gemeinsam mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V.

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event-zy97m «Von Mädchen mit Bärten und Jungen in Kleidern» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ZY97M/ Jena, 01.03.2019: Mit Franziska Burkhardt Diese Veranstaltung ist erstens für Kinder und zweitens für Menschen die mit Kindern leben, arbeiten oder an Kindern interessiert sind. Es soll eine Lesung sein für Klein und... Mit Franziska Burkhardt

Diese Veranstaltung ist erstens für Kinder und zweitens für Menschen die mit Kindern leben, arbeiten oder an Kindern interessiert sind. Es soll eine Lesung sein für Klein und Groß.

Vorgelesen wird von Franziska Burkhardt, die sich mit feministischer, gleichberechtigter Eltern*schaft beschäftigt, sowie sich für gendersensible Pädagogik einsetzt. Sie liest aus einem Kinderbuch das diverse und feministische Themen anspricht.

Im Anschluss wird es einen INFO-Tisch geben, an dem sich über Diversität und Feminismus, in der Kinderbegleitung (Eltern*, Pädagog*innen, Erzieher*innen), sowie allgemein im Alltag mit Kindern, unterhalten und ausgetauscht werden kann.

Im Rahmen des Frauen*kampftages Thüringen 2019

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event-b7xxx Warum Frauen*streik? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/B7XXX/ Erfurt, 01.03.2019: Podiumsdiskussion Am 08. März wird auch in Erfurt zum Frauen*streik aufgerufen. Uns interessiert: Was können wir reißen? Auf dem Podium geht es um die Streikbewegungen in Spanien & Argentinien, um politischen Streik & den Frauenstreik 1994 in Deutschland.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Entschlossenen und noch Unentschlossenen, die es am 08. März auf die Straße treibt!

Im Rahmen des Frauen*kampftages Thüringen 2019

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event-tv6fz Zwischen Inklusion und Unterrichtsausfall: https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/TV6FZ/ Jena, 04.03.2019: Thüringer Bildungspolitik im Fokus der politischen Auseinandersetzung Mit Dr. Steffen Kachel

Immer mehr bestätigt sich heute der zentrale Stellenwert, den Bildung in allen modernen Gesellschaften einnimmt. Bildungspolitik gehört zu den am heftigsten umstrittenen Themen, auch aktuell in Thüringen. Welche Probleme gilt es zu bewältigen, welche Rezepte werden vorgeschlagen, wo setzt die RotRotGrüne Landesregierung ihre Schwerpunkte und welche Zwischenbilanz ist zu ziehen?

Veranstaltungsreihe "Jenaer Montagstreff"

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event-ud3lp «8. März – wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/UD3LP/ Kromsdorf, 04.03.2019: Ein Film von Luc Jochimsen und Lucas Maria Böhmer Der Film „Der 8. März – Wie die DDR Ihre berufstätigen Frauen ehrt“ wurde 1981 in der ARD zur besten Sendezeit ausgestrahlt. Darin geht es um die Situation berufstätiger Frauen in der damaligen DDR-Bezirksstadt Erfurt. Eine verheiratete Arbeiterin, eine geschiedene Frau, ein Arztehepaar aus Buttelstedt und eine LPG-Bäuerin gaben Einblick in ihr Leben – und sagen auch noch Jahre später, dass sie damals nichts beschönigt haben. Doch fast dreißig Jahre später bekommt es Luc Jochimsen wegen dieses Films mit scharfen Angriffen zu tun.

Dr. Lukrezia Jochimsen, Soziologin, Fernsehjournalistin, Autorin, linke Politikerin – seit 2001 freie Publizistin.
Lucas Maria Böhmer, Journalist, Regisseur, Kameramann und Produzent.

Unsere Gäste zum Gespräch: Die Filmemacher*innen Luc Jochimsen und Lucas Maria Böhmer und die Zeitzeug*innen Petra und Peter Kielmann, Gudrun und Norbert Grahl

Eine Kooperation mit der Maria Pawlowna Gesellschaft e.V., der Gemeinde Kromsdorf und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Weimarer Land

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event-ai1jv Die Geschichte der indigenen und schwarzen Sklaverei in Nicaragua https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/AI1JV/ Erfurt, 06.03.2019: Mit Dr. Regine Ahlert Hunderttausende Menschen wurden im Laufe des 16. Jahrhunderts im Gebiet des heutigen Nicaraguas von den spanischen Eroberern ermordet, Zehntausende versklavt. Die spanischen... Mit Dr. Regine Ahlert

Hunderttausende Menschen wurden im Laufe des 16. Jahrhunderts im Gebiet des heutigen Nicaraguas von den spanischen Eroberern ermordet, Zehntausende versklavt. Die spanischen Eroberer brachten zudem auch Menschen aus Afrika als Sklaven in das Land und ließen sie dort unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. Bis heute leidet das Land unter den Folgen der Kolonisation. Nicaragua ist heute eines der ärmsten Länder Mittelamerikas.

Dr. Regine Ahlert hat die Geschichte der indigenen und schwarzen Sklaven in Nicaragua erforscht. Sie ist Historikerin und wissenschaftliche Referentin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Ihre Dissertation ist 2015 unter dem Titel „La pestilencia más horrible... Die Geschichte der indigenen und schwarzen Sklaverei in Nicaragua“ (LIT-Verlag) erschienen.

Reihe „Wissenschaft & Politik. Erfurter Diskurs am Mittwoch“

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event-zq3q9 «Buenos días, Kuba: Reise durch ein Land im Umbruch» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ZQ3Q9/ Hermsdorf, 11.03.2019: Landolf Scherzer hat bei Reisen den Zufall auf seiner Seite. Kaum ist er auf Kuba, stirbt Fidel Castro, und er erlebt er ein Land im Ausnahmezustand. Umso drängender wird die Frage, wie die Ideale der... Landolf Scherzer hat bei Reisen den Zufall auf seiner Seite. Kaum ist er auf Kuba, stirbt Fidel Castro, und er erlebt er ein Land im Ausnahmezustand. Umso drängender wird die Frage, wie die Ideale der Revolution in der Gegenwart bestehen.

Wer in Kuba viel fragt, dem wird wenig erlaubt, lernt Scherzer schon am ersten Tag in Havanna. Also macht er es bei seinen Recherchen wie die Kubaner*innen, er geht Umwege und improvisiert. Jede Busfahrt, jeder Einkauf, jeder Spaziergang beschert ihm überraschende Begegnungen und Lebensberichte. Er bewundert, wie unkonventionell die Kubaner*innen den problematischen Alltag meistern und wie ungebrochen der Stolz auf die Revolution und ihre Errungenschaften ist. Aber mit Schlitzohrigkeit und Optimismus allein lassen sich die Konflikte, die die Öffnung Kubas mit sich bringt, nicht lösen. Was also muss bewahrt, was soll verändert werden?

Gemeinsam mit dem Freundeskreis „Hermsdorfer Gespräch“

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event-tqwib «Sexism sells Rap» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/TQWIB/ Kahla, 12.03.2019: Von der Großstadt bis ins Dorf HipHop und Rap ist ein Genre mit großer Beliebtheit - insbesondere auch unter Jugendlichen. Viele Rapper*innen reproduzieren in ihren Texten sexistische Stereotype und Heteronormativität sowie eine binäre Geschlechterordnung. Wir fragen sookee und lokale Rapper*innen in der Podiumsdiskussion: Welche Erfahrungen haben sie mit Sexismus im Rap gemacht? Unterscheiden sich ihre Erlebnisse im ländlichen Raum/in der Großstadt?

Mit sookee (Berlin), Nifty MC (Weimar) und Sense Fate & RichMän - FaMän (Stadtroda);

im Anschluss Party mit DJ*ane

Gemeinsam mit dem Bildungswerk Blitz e.V.

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event-abrjl Feministische Pädagogik & konzeptionelle Mädchenarbeit https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ABRJL/ Erfurt, 14.03.2019: Was ist das eigentlich, warum braucht es sowas und wie sieht diese Arbeit aus? Wir erhalten einen Einblick in die Arbeit des Mädchenzentrums und wollen von euch/Ihnen erfahren, wie ihr euch/Sie... Was ist das eigentlich, warum braucht es sowas und wie sieht diese Arbeit aus? Wir erhalten einen Einblick in die Arbeit des Mädchenzentrums und wollen von euch/Ihnen erfahren, wie ihr euch/Sie sich feministische Pädagogik vorstellt, sie ggf. praktiziert und/oder selbst erlebt habt. Eingeladen sind Alle- mit oder ohne pädagogischen Arbeitshintergrund, jeden Alters und Geschlechts!

Im Rahmen des Frauen*kampftages Thüringen 2019

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event-ctou3 Zur Geschichte und Gegenwart des Anarchismus https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CTOU3/ Suhl, 14.03.2019: Mit  Bernd Löffler (RLS, Erfurt), Stefan Räthel (Suhl) Wird im öffentlichen Raum von Anarchie gesprochen, dann wird dies sofort mit Chaos, Gewalt und Gesetzlosigkeit in Verbindung gebracht.... Mit  Bernd Löffler (RLS, Erfurt), Stefan Räthel (Suhl)

Wird im öffentlichen Raum von Anarchie gesprochen, dann wird dies sofort mit Chaos, Gewalt und Gesetzlosigkeit in Verbindung gebracht. Dabei wiederspiegelt die Geschichte des Anarchismus vielfältige Formen des Aufbegehrens gegen Unterdrückungsverhältnisse durch Kapitalismus, Staat und Kirche. Die bürgerliche Gesellschaft pflegt ein ambivalentes Verhältnis zum Anarchismus: Vom Belächeln über Versuche die Ideen zu vereinnahmen bis hin zur brutalen Bekämpfung gibt es alle Spielarten des Umgangs mit dieser radikalen Idee von Emanzipation. Denn für die Anhänger*innen dieser Strömung steht die Idee der völligen Freiheit aller Menschen, der Abwesenheit jeglicher Herrschaft und des freiwilligen Zusammenschlusses in einer für alle überschaubaren und beeinflussbaren Welt im Mittelpunkt ihres Strebens. Oder wie im Mai 1968 an einer Hauswand in Paris zu lesen war: „Anarchie ist nicht Chaos, sondern Ordnung ohne Herrschaft“.

Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum „Alternativ“

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event-jli9e Erinnerung an Willi Münzenberg https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JLI9E/ Jena, 18.03.2019: Mit Paul Wellsow (RLS Thüringen) Willi Münzenberg wurde am 14. August 1889 in Erfurt geboren. Ab 1906 engagierte er sich in der Arbeiterbewegung. 1918 schloss er sich in Berlin dem Spartakusbund an... Mit Paul Wellsow (RLS Thüringen)

Willi Münzenberg wurde am 14. August 1889 in Erfurt geboren. Ab 1906 engagierte er sich in der Arbeiterbewegung. 1918 schloss er sich in Berlin dem Spartakusbund an und war Gründungsmitglied der KPD.
Münzenberg wurde zum bedeutendsten linken Medienmacher der Weimarer Republik und organisierte linke Verlage und einen Filmverleih. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Münzenberg 1933 nach Paris. Diverse Publikationen aus dem Exil - u.a. das bekannte Braunbuch zum Reichstagsbrand - folgten. Er plädierte für ein Bündnis aller Hitler-Gegner und geriet in Konflikt mit der Linie der Kommunistischen Internationale. Schließlich wurde er 1939 auch nach Kritik am Hitler-Stalin-Pakt und an Stalins Herrschaftsmethoden aus der Partei ausgeschlossen.
Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Frankreich und der Flucht aus französischer Internierung wurde die Leiche von Münzenberg im Oktober 1940 im Wald von Le Caugnet gefunden. Die Umstände seines Todes konnten bis heute nicht geklärt werden.

Veranstaltungsreihe „Jenaer Montagstreff“

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event-i3qtu „Jüdisches Leben in Eisenach-Die Geschichte des Antifaschismus" https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/I3QTU/ Eisenach, 19.03.2019: Ein Digitaler Stadtrundgang Eine jüdische Gemeinde in Eisenach ist bereits Ende des 12. Jahrhunderts in der "Judengasse" (heutige Karlstraße) nachweisbar. Es wechselten Vertreibung und erneute Ansiedlung bis ins 19. Jahrhundert. Eisenach war von 1846 bis 1876 und seit 1912 Sitz des Landesrabbinates "Sachsen-Weimar-Eisenach". Die meisten jüdischen Einwohner*innen lebten 1904 in der Stadt (430). Mit der Deportation der letzten Juden Eisenachs in die Vernichtungslager endete 1942 die Geschichte der jüdischen Gemeinde. In Berufung auf den Antijudaismus Martin Luthers gründeten die Evangelischen Landeskirchen Deutschlands 1939 in Eisenach ein "Entjudungsinstitut".

Die virtuelle Tour zu Orten der jüdischen Geschichte in Eisenach beginnt östlich am Standort der Synagoge und endet westlich am Lutherhaus.

Gemeinsam mit dem RLC Eisenach

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event-wgjn7 «Demokratie für morgen» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/WGJN7/ Schleusingen, 19.03.2019: von Karl-Martin Hentschel Die Welt bewegt sich trotz all der Mühe vieler engagierter Aktivist*innen, Autor*innen und Politiker*innen immer weiter in die falsche Richtung. Die Schere zwischen Reichtum und Armut wird immer größer. Afrika wird weiterhin abgehängt. Rund um die EU rücken die Bürgerkriege immer näher: Afghanistan, Sudan, Mali, Libyen, Syrien, Ukraine. Der jahrzehntelange Siegeszug der Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg ist ins Stocken geraten.

Denn demokratische Grundlagen werden massiv bekämpft und in Frage gestellt. Werte, die diese Gesellschaft tragen, werden gezielt destabilisiert. Umso wichtiger ist es, dass die richtigen Fragen aufgeworfen und diskutiert werden.

Karl-Martin Hentschel trägt mit seinem Buch dazu bei und gibt Denkanstöße für eine demokratische Erneuerung. Er holt in seinem Buch die wirklich großen Fragen aus dem politischen Warteraum. Er erläutert, wie die Demokratie weiterentwickelt werden kann, damit sie die die scheinbare Alternativlosigkeit überwindet und sich von den Zwängen der Konzerne und Finanzmärkte emanzipiert. Er leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Strategie der Transformation vom Kapitalismus zu einer demokratischen sozialen und nachhaltigen Gleichgewichtsgesellschaft im 21. Jahrhundert.

Gemeinsam mit der AG „Schleusinger Gespräch“

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event-bxkbq "Australien den Australiern"? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/BXKBQ/ Arnstadt, 22.03.2019: Zur Bedeutung des Nationalismus in der Arbeiterbewegung seit dem Ersten Weltkrieg Wie es das organisierte Proletariat mit der Nation hält, hätte seit dem kommunistischen Manifest" beantwortet sein können. Friedrich Engels und Karl Marx schrieben darin 1848, das Proletariat habe "kein Vaterland". Doch in der Arbeiter*innenbewegung wurden die Begriffe "Proletariat", "Volk" und "Nation" wiederholt gleichgesetzt, und Mitte der 1920er Jahre erweiterte die Kommunistische Internationale den berühmten Schluss des "Kommunistischen Manifests" zu: "Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker der Welt, vereinigt euch!" Rosa Luxemburg gehörte zu der Minderheit innerhalb der sozialistischen und kommunistischen Linken, die bereits vor dem Ersten Weltkrieg die Forderung nach einer "nationalen Befreiung" kritisierte. Warum sich nicht Luxemburgs, sondern Lenins Sichtweise durchsetzte und was das mit dem Antiimperialismus der kommunistischen Bewegung zu tun hat, zeigt Olaf Kistenmacher anhand von historischen Quellen.

Olaf Kistenmacher ist Historiker und Journalist. Er promovierte über antisemitische Aussagen in der Tageszeitung der KPD, Die Rote Fahne, zur Zeit der Weimarer Republik. Mit Sina Arnold veröffentlichte er das Buch Der Fall Ethel und Julius Rosenberg. Antikommunismus, Antisemitismus und Sexismus in den USA zu Beginn des Kalten Krieges. Anfang 2013 veröffentlichte er ein Dossier in der Jungle World über die antinationale Marxistin Rosa Luxemburg.

Gemeinsam mit Antifaschistischer Kultur und Politik in Südthüringen

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event-zjlna Überlegungen zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ZJLNA/ Gera, 26.03.2019: Mit Ronald Blaschke (Bundesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen) Mindestens seit Gründung der Partei DIE LINKE gilt die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Partei... Mit Ronald Blaschke (Bundesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen)

Mindestens seit Gründung der Partei DIE LINKE gilt die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Partei als umstritten. Wie lange noch?

Es geht schließlich um nichts weniger als um die Verbannung der Armut aus unserer Gesellschaft und um linksalternative Lösungen für ein die menschliche Gestaltung der stürmischen digitalen Veränderungen.

Ronald Blaschke ist Mitgründer der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE. Er hat bereits mehrere Bücher zum Grundeinkommen herausgegeben.

Veranstaltungsreihe „Geraer Gespräch“

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event-uvqjl Überlegungen zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/UVQJL/ Ilmenau, 27.03.2019: Mit Ronald Blaschke (Bundesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen) Mindestens seit Gründung der Partei DIE LINKE gilt die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Partei... Mit Ronald Blaschke (Bundesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen)

Mindestens seit Gründung der Partei DIE LINKE gilt die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Partei als umstritten. Wie lange noch?

Es geht schließlich um nichts weniger als um die Verbannung der Armut aus unserer Gesellschaft und um linksalternative Lösungen für ein die menschliche Gestaltung der stürmischen digitalen Veränderungen.

Ronald Blaschke ist Mitgründer der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE. Er hat bereits mehrere Bücher zum Grundeinkommen herausgegeben.

Gemeinsam mit dem RLC Ilmenau

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