Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2022 Rosa Luxemburg Stiftung Tue, 17 May 2022 06:44:49 +0200 Tue, 17 May 2022 06:44:49 +0200 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-l74hi Russischer Formalismus und Ästhetische Theorie https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/L74HI?cHash=a31f4af12121b09434178f7da7d41339 Weimar, 19.05.2022: Mit Irene Lehmann Im russischen Formalismus tritt die ästhetische Form ins Zentrum der künstlerischen Praxis und Reflexion - die Form selbst wird damit als poetisches und ästhetisches Prinzip... Mit Irene Lehmann

Im russischen Formalismus tritt die ästhetische Form ins Zentrum der künstlerischen Praxis und Reflexion - die Form selbst wird damit als poetisches und ästhetisches Prinzip gefasst, das die Beziehung von ästhetischer Wahrnehmung und poesis, von inhaltlichen und formalen Elementen strukturiert.

Während Experimente mit der ästhetischen Form die gesellschaftlichen Umwälzungen und Revolutionen in Russland zwischen 1905 und ca. 1920 zum Ausdruck brachten und reflektierten, wurde der Formalismus als künstlerische und theoretische Richtung nach und nach abgewertet, verboten und seine Vertreter:innen verfolgt.

Ein zentrales, kritisches Konzept des russischen Formalismus ist dasjenige der Verfremdung. Im Vortrag möchte ich der Frage nachgehen, wie dieses Konzept vor allem von Viktor Šklovskij konzeptualisiert wurde - nicht zuletzt als künstlerische Strategie gegen gesellschaftliche Entfremdungsprozesse - und wie es im Bereich des Theaters von Vsevolod E. Mejerchol‘d, von Bertolt Brecht oder Valesca Gert auch über Russland hinaus auf künstlerischer Ebene in Erscheinung trat.

Schließlich soll der Blick darauf gerichtet werden, wie die Konzepte des Formalismus in der ästhetischen Theorie von Benjamin und Adorno aufgegriffen und weiterentwickelt wird.

Irene Lehmann (Berlin/Hamburg) referierte in der ACC Galerie Weimar bereits über den Komponisten Luigi Nono.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und ist eine Kooperation mit dem Bildungskollektiv und der ACC Galerie Weimar.

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event-9owar Esther Bejaranos Vermächtnis https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/9OWAR?cHash=cb903a8d52ea9cedc06b8d7750b34536 Gera, 20.05.2022: Esther Bejarano war eine deutsche jüdische Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau. Mit anderen spielte sie im Mädchenorchester von Auschwitz. Später engagierte sie sich in der Vereinigung der... Esther Bejarano war eine deutsche jüdische Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau. Mit anderen spielte sie im Mädchenorchester von Auschwitz. Später engagierte sie sich in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Sie trat bis zu ihrem Tod im Juli 2021 aktiv im Internationalen Auschwitz-Komitee und als Sängerin auf, ab 2009 vor allem mit der Rapgruppe Microphone Mafia aus Köln.

16.00 Uhr Ausstellung "Widerstand im Nationalsozialismus"
18.00 Uhr Film "Wo der Himmel aufgeht"
19.00 Uhr Konzert mit Microphone Mafia
21.00 Uhr Zeit für Gespräche

Gemeinsam mit lnitiativgruppe "Esther Bejarano" aus Gera

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event-l3kdj Logistikstrategie mit Mehrwert für alle? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/L3KDJ?cHash=f7afd78f41a512c084c854f029362546 Gera, 20.05.2022: Ein Gespräch über Arbeitsbedingungen und Beschäftigtenrechte beim Online-Riesen Amazon Gesprächspartner*innen: Tina Morgenroth (DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., Koordinatorin für das Projekt Faire Mobilität in Thüringen), Ronny Streich (Gewerkschaftssekretär, ver.di Leipzig-Nordsachsen), Jörn Boewe (Journalistenbüro work in progress)

Moderation: Andreas Schubert (MdL, DIE LINKE. Gera)

Immer wieder gibt es Beschwerden über die Arbeitsbedingungen des Amazon-Konzerns. Während der Online-Händler in Anspruch nimmt, sich diesen Beschwerden anzunehmen und so die Erfolglosigkeit gewerkschaftlicher Bemühungen erklärt, berichten Gewerkschafter*innen über die Behinderung ihrer Arbeit. Eine Strategie, die der Konzern aus den USA mitgebracht habe, und die dazu führe, dass Amazon-Beschäftigte seit 2014 mit Unterstützung von ver.di um einen Tarifvertrag stritten und doch keinen Erfolg hätten.

Doch international tut sich etwas. Am 1. April gelang Amazon-Arbeiter*innen in den USA das scheinbar Unmögliche: Sie gewannen die Abstimmung unter den Beschäftigten ihres Lagers in Staten Island, New York und erstritten die Anerkennung ihrer Gewerkschaft. Damit erreichten sie den ersten gewerkschaftlichen Erfolg bei Amazon in den gesamten USA. Ein Erfolg der weltweit Beachtung fand.
Anlässlich der ausgeweiteten Tätigkeit des Online-Händlers in Thüringen wollen wir Erkenntnis aus Berichten über Arbeitsbedingungen und gewerkschaftlicher Organisierung an anderen - auch internationalen - Standorten ziehen und diskutieren, was dies für den politischen Umgang mit dem Logistikzentrum in Gera heißen könnte.

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event-qlce2 Demokratiegefährdende Einstellungen und Verhaltensweisen in Polizeiorganisationen https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/QLCE2?cHash=84fe06eb7efb2b30460f3e58a4d0e037 Saalfeld, 20.05.2022: Mit Martin Thüne (Polizeiwissenschaftler an der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung) Als in den 1990er Jahren mehrere Polizeibeamt*innen für die Partei „Die Republikaner"... Mit Martin Thüne (Polizeiwissenschaftler an der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung)

Als in den 1990er Jahren mehrere Polizeibeamt*innen für die Partei „Die Republikaner" kandidierten, provozierte das eine umfangreiche Forschung über politische Einstellungen innerhalb der Polizei. Seither ist das Thema wenig erforscht worden, aber nicht zuletzt die Kandidatur von auffällig vielen Polizist*innen um AfD-Mandate lässt die Frage wieder aufleben, wie es um politische Haltungen innerhalb der Polizei bestellt ist. Aktualität erfährt diese Frage auch deshalb, weil in den vergangenen Jahren zahlreiche Fälle bekannt wurden, in denen Polizeibeamt*innen persönliche Netzwerke und virtuelle Chatgruppen bildeten, in denen rassistische und antisemitische Positionen ausgetauscht und mitunter sogar Tötungsfantasien artikuliert wurden. Immer wieder steht zudem der Vorwurf im Raum, dass Menschen nur aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion oder sonstiger persönlicher Merkmale in den polizeilichen Fokus geraten bzw. unverhältnismäßige Maßnahmen erdulden müssen.

Im Vortrag soll den Fragen nachgegangen werden, welche (Forschungs-)Erkenntnisse zu demokratiegefährdenden Einstellungen und Verhaltensweisen von Polizeibediensteten existieren und welche Möglichkeiten für Prävention sowie Intervention in diesem Kontext bestehen.

Gemeinsam mit dem Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala

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event-or6tw «From Here» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/OR6TW?cHash=ecfb3e94fec1d76a23bccfe9742f8104 Jena, 23.05.2022: Filmvorführung und Gespräch FROM HERE ist die Geschichte von Tania, Sonny, Miman und Akim -Künstler*innen und Aktivist*innen aus Berlin und New York. Während in den USA und Deutschland Rassismus und Nationalismus zunehmen, stehen sie vor wichtigen Wendepunkten in ihrem Leben: Sie kämpfen um die Staatsbürgerschaft, gründen Familien und finden Raum für kreativen Ausdruck. Gefilmt über ein Jahrzehnt, begleitet der Film sie dabei „Zugehörigkeit“ neu zu definieren und zeigt nicht nur die Kämpfe einer jungen Generation, sondern auch ihre enorme Stärke.

Trailer zum Film: https://de.fromherefilm.com/

Vorführung auf Deutsch und Englisch, mit jeweils deutschen und englischen Untertiteln.
 
Der Film ist Teil der Initiative with Wings and Roots, die Bildungsmaterialien, digitale Tools und Workshops zu den Themen Migration, Rassismus und Zugehörigkeit entwickelt und anbietet.
 
Im Anschluss Filmgespräch mit:

* Christina Antonakos-Wallace, Filmemacherin und Aktivistin, Regisseurin von FROM HERE
* Miman Jasarovski, Aktivist und Protagonist von FROM HERE
* Elisa Calzolari, MigraNetz Thüringen (Moderation)
 
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem MigraNetz Thüringen statt.

Wir bitten darum, während der Veranstaltung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

 

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event-8w2we "Die haben uns nicht ernstgenommen" https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/8W2WE?cHash=75a95c4853a5eb8a4c5bd6d5f89443d8 Saalfeld, 23.05.2022: Zu Erfahrungen von Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt mit der Polizei Mit einem/r Vertreter*in von ezra, Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

Wie nehmen Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen den Kontakt zur Polizei wahr? Wir sprechen über Erfahrungen im Erstkontakt (am Tatort), in Phasen des Strafverfahrens und über die Berichterstattung der Polizei. Darin zeigen sich Aspekte, die über ein individuelles Fehlverhalten von einzelnen Beamt*innen hinausgehen. Im Anschluss wollen wir diskutieren, wie die Rechte von Betroffenen gestärkt und Erfahrungen sekundärer Viktimisierung vermieden werden können.

Gemeinsam mit dem Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala

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event-g9nkd „Die rechte Hand Gottes“ https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/G9NKD?cHash=0dec4677826ba4b4e48c8d3b7352dfe1 Jena, 25.05.2022: Netzwerke und Ideologie christlicher Fundamentalist*innen Mit zwei Aktivist*innen aus Jena gehalten, die selbst mehrere Jahre im pro-choice Bündnis und anderen f_antifaschistischen Zusammenhängen aktiv waren

Was ist eigentlich christlicher Fundamentalismus? Wie sehen christlich fundamentalistische Debatten und Gemeinden im 21. Jahrhundert aus? Und warum verstehen sie sich teilweise so verdammt gut mit Rechten?

Diesen und andere Fragen wollen wir in dem Vortrag nachgehen und mit euch gemeinsam einen kritischen Blick auf den christlichen Fundamentalismus in Jena und anderswo werfen. Dazu werden wir an allerhand Beispielen die wesentlichen Narrative und gesellschaftspolitischen Forderungen der christlichen Fundamentalist*innen in DE aufzeigen und nachvollziehen, wie sich diese in handfeste und teils sehr erfolgreiche Politik übersetzt. Besonderes Augenmerk soll dabei auf antifeministischen Ideologien und deren Funktion als Bindeglied zwischen Fundis und anderen Rechten liegen. Denn klar ist: Weder feministische noch antifaschistische Kämpfe können es sich erlauben, christliche Fundis als im Mittelalter hängengebliebene Idiot*innen zu belächeln und zu unterschätzen.

Also Termin geblockt, Bibel bereit gelegt und Kaffee gekocht. Gemeinsam werden wir die Logiken und traurige Wirkmächtigkeit des christlichen Fundamentalismus verstehen und kritisieren, um so den Kampf um vollständige Selbstbestimmung und Emanzipation zu stärken.

Der Vortrag ist Teil der Reihe "Feindbild Feminismus - Veranstaltungsreihe zu antifeministischen Einstellungen und Akteur*innen"

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie Jena (PfD Jena) in Trägerschaft der Stadt Jena, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen von “Demokratie leben!” und dem Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „DenkBunt“ des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

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event-46o9c Studentenverbindungen am Beispiel des Coburger Convents https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/46O9C?cHash=f17765357344eee6df21e12a7420be86 Suhl, 28.05.2022: Jedes Jahr treffen sich tausende Studenten und sogenannte Alte Herren in Coburg zu einem Pfingstkongress. Sie alle gehören Landsmannschaften und Turnerschaften aus ganz Deutschland an unter dem... Jedes Jahr treffen sich tausende Studenten und sogenannte Alte Herren in Coburg zu einem Pfingstkongress. Sie alle gehören Landsmannschaften und Turnerschaften aus ganz Deutschland an unter dem Dachverband "Coburger Convent" (CC). Auch wenn sie sich versuchen von extrem rechten Burschenschaften abzugrenzen, sind es pflichtschlagende Verbände mit einem rassistischen, frauenfeindlichen, homophoben und geschichtsrevisionistischen Weltbild. Diese Männerbünde sind strikt hierarchisch organisiert und ihnen ist daran gelegen, eine nationale Elite heranzuziehen.

Der Pfingstkongress als zentrales Ereignis und verbindendes Element der Aktivitäten des Dachverbandes findet dieses Jahr vom 2. bis 6. Juni statt. Parallel dazu organisiert ein Bündnis gegen den CC seit Jahren Gegenveranstaltungen, auf denen auch über den ideologischen Hintergrund und die antidemokratische Tradition des CC aufgeklärt wird.

Der Vortrag wird von einer Initiative vor Ort durchgeführt, die den Protest gegen den Coburger Convent trägt.

Gemeinsam mit dem Verein "Antifaschistische Kultur und Politik in Südthüringen e.V."

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event-3hz6m Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/3HZ6M?cHash=b205321211fd5bd36f0115e2a3578083 Jena, 01.06.2022: Thüringer Perspektiven Anlässlich des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung entstand ab 2020 das Webprojekt «Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive» bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Es folgte das gleichnamige Buch im Verbrecherverlag. Im Buch wie Projekt wurden einige der zahllosen Stimmen versammelt, die im gewaltvollen Transformationsprozess der deutsch-deutschen Vereinigung für unerwünscht erklärt und an den Rand gedrängt wurden, die zum Schweigen gebracht werden sollten und sich dennoch unwiderruflich als postmigrantische Gesellschaft in die Geschichte eingeschrieben haben.

Was in den verstreuten Biographien, Erzählungen und zahlreichen Projekten zum Mauerfall als verbindendes Moment hervortritt, ist die umkämpfte Geschichte dieses Landes zwischen rassistischer Unterordnung vieler Menschen und dem demokratischen Entwurf einer Gesellschaft der Vielen.

Im vergangenen Jahr haben wir damit begonnen auch in Thüringen die im Projekt versammelten Perspektiven zu präsentieren. Gemeinsam mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt haben wir uns zuerst jüdischen Perspektiven (auch jüdischer Migration) aus Wende- und Nachwendezeit im Gespräch mit Leah Carola Czollek und Dmitrij Kapitelmann zugewandt.

Dieses Jahr wollen wir dies nicht nur mit migrantischen Perspektiven in der Wende- und Nachwendezeit fortsetzen, sondern auch lokale Gesprächspartner*innen einbeziehen, um explizit Thüringer Perspektiven zu Wort kommen zu lassen.

Daher hoffen wir, dass neben unseren geladenen Gesprächspartner*innen viele im Publikum ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen werden. Denn so unterschiedlich die Communitys sind so unterschiedlich sind auch die Erfahrungen.

Im Gespräch mit Dr. Patrice G. Poutrus (Universität Erfurt), Lydia Lierke (Teil des Projekts «Erinnern stören», Rosa-Luxemburg-Stiftung) sowie Rea Mauersberger (Iberoamerica e.V. und Jenaer Migrationsbeirat)

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event-g215c Feindbild Feminismus https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/G215C?cHash=1fef59ef7286d13597e809c664fa3675 Jena, 01.06.2022: Mit Veronika Kracher (Journalistin, Autorin und im Recherche- und Monitoring-Projekt de:hate der Amadeu Antonio-Stiftung tätig) Misogynie, Queerfeindlichkeit und Antifeminismus sind nicht nur... Mit Veronika Kracher (Journalistin, Autorin und im Recherche- und Monitoring-Projekt de:hate der Amadeu Antonio-Stiftung tätig)

Misogynie, Queerfeindlichkeit und Antifeminismus sind nicht nur elementarer Bestandteil rechtsextremer Ideologie, sondern innerhalb der herrschenden Verhältnisse, in denen wir uns befinden, fest gesellschaftlich verankert. Die heterosexuelle, cisgeschlechtliche Männlichkeitskonstruktion basiert auf der systematischen Abwertung des Nichtmännlichen, die von klein auf eingeübt wird. Männer, deren Identität primär auf ihrer Geschlechtszugehörigkeit basiert, empfinden feministische und queere Emanzipationsbewegungen deswegen nicht nur als Bedrohung ihrer Herrschaftsposition, sondern als direkten Angriff auf die eigene Person. Ihre Reaktion ist die Politisierung gekränkter Männlichkeit im Antifeminismus. Regelmäßig endet dieser Weg in der radikalen und extremen Rechten.

Der Vortrag ist Teil der Reihe "Feindbild Feminismus - Veranstaltungsreihe zu antifeministischen Einstellungen und Akteur*innen"

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie Jena (PfD Jena) in Trägerschaft der Stadt Jena, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen von “Demokratie leben!” und dem Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „DenkBunt“ des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

 

 

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event-6vrjl «Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/6VRJL?cHash=dc1164a316fdcbabcde731030dac2c14 Erfurt, 02.06.2022: Ausstellung «Kinder des Holocaust in Polen» Aus der Shoa wurden in Polen von annähernd einer Million jüdischer Kinder etwa 5.000 gerettet. Viele von ihnen fanden Schutz in polnischen Familien. Die Polen, die sich eines Kindes annahmen, wurden später oft auch seine Eltern. Im Allgemeinen hielten sie die Adoptionen geheim, einige andere enthüllten die Wahrheit vor ihrem Tod, andere nahmen sie mit ins Grab. Die Helden der Ausstellung, die in fremden Häusern erzogen wurden, die sie für ihre eigenen gehalten hatten, mussten sich mit ihrer Geschichte messen und eine Identität schaffen, die die verlorene Familie mit der neu erworbenen verband. Oft suchten sie jahrelang nach Spuren ihrer jüdischen Verwandten, Namen und Geburtsdaten. Diejenigen, denen das nicht gelang, hoffen immer noch.

Die Ausstellung erzählt die Geschicke von 15 Kindern, die in den Jahren zwischen 1939 und 1942 geboren wurden. Sie wurden gerettet dank der grenzenlosen Elternliebe, die sie fremden Händen und dem Mut von Menschen anvertrauen ließ, die sie als eigene Töchter und Söhne ansahen.

Begleitveranstaltung am 14.06.2022, 18 Uhr

Gastredner: Ministerpräsident Bodo Ramelow;    Musik: Johannes Grässer

Gäste: Dr. Holger Politt, (Leiter des RLS-Regionalbüros Ostmitteleuropa in Warschau) und Joanna Gwiazdecka (Leiterin des RLS-Regionalbüros in Prag).

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt und der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Büro Warschau

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event-tb8z3 "Habesch, so hieß derselbe..." https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/TB8Z3?cHash=965fc27fd451c30528b0c206190b63a6 Eisenberg, 02.06.2022: Eine Spurensuche zu Wappen und Wahrzeichen der Stadt Eisenberg Mit Dr. Gero Fedtke (FSU Jena)

In Eisenbergs erster Chronik kann man lesen, der Graf von Eisenberg habe im Jahre 933 tapfer in der Schlacht von Riade gekämpft. Später veröffentlichen die Eisenberger Nachrichten eine Sage, in der Habesch, ein Mann aus dem heutigen Äthiopien, in die Dienste dieses Grafen tritt. Der Graf habe zwar tapfer gekämpft, sei aber umgekommen.

Was hat die Schlacht mit dem Eisenberger Wappen zu tun? Was verbindet die Eisenberger Brunnenfigur mit dem Schlosspark von Versailles und Südamerika? Wir laden Sie zu einer Spurensuche ein.

Dr. Gero Fedtke:
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Europäischen Diktaturenvergleich an der FSU Jena; Studium der Osteuropäischen Geschichte, Politischen Wissenschaften und Slawistik an der Universität zu Köln
- Promotion an der FSU Jena mit einer Dissertation zum Thema „Roter Orient: Muslimische Kommunisten und Moskauer Bolschewiki in Turkestan 1917 bis 1924“ (War die Sowjetherrschaft in Zentralasien kolonial?)
davor unter anderem: - Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Weimar, internationale Wanderausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“

Veranstaltungsreihe „Eisenberger.Gespräch"

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event-ha9nr Erinnern stören.Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/HA9NR?cHash=d3a5a2af4a8c0721a94d9e2af57ac921 Erfurt, 02.06.2022: Thüringer Perspektiven Anlässlich des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung entstand ab 2020 das Webprojekt «Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive» bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Es folgte das gleichnamige Buch im Verbrecherverlag. Im Buch wie Projekt wurden einige der zahllosen Stimmen versammelt, die im gewaltvollen Transformationsprozess der deutsch-deutschen Vereinigung für unerwünscht erklärt und an den Rand gedrängt wurden, die zum Schweigen gebracht werden sollten und sich dennoch unwiderruflich als postmigrantische Gesellschaft in die Geschichte eingeschrieben haben.

Was in den verstreuten Biographien, Erzählungen und zahlreichen Projekten zum Mauerfall als verbindendes Moment hervortritt, ist die umkämpfte Geschichte dieses Landes zwischen rassistischer Unterordnung vieler Menschen und dem demokratischen Entwurf einer Gesellschaft der Vielen.

Im vergangenen Jahr haben wir damit begonnen auch in Thüringen die im Projekt versammelten Perspektiven zu präsentieren. Gemeinsam mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt haben wir uns zuerst jüdischen Perspektiven (auch jüdischer Migration) aus Wende- und Nachwendezeit im Gespräch mit Leah Carola Czollek und Dmitrij Kapitelmann zugewandt.

Dieses Jahr wollen wir dies nicht nur mit migrantischen Perspektiven in der Wende- und Nachwendezeit fortsetzen, sondern auch lokale Gesprächspartner*innen einbeziehen, um explizit Thüringer Perspektiven zu Wort kommen zu lassen.

Daher hoffen wir, dass neben unseren geladenen Gesprächspartner*innen viele im Publikum ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen werden. Denn so unterschiedlich die Communitys sind so unterschiedlich sind auch die Erfahrungen.

Im Gespräch mit Dr. Patrice G. Poutrus (Universität Erfurt), Lydia Lierke (Teil des Projekts «Erinnern stören», Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Havva Torlak (Erfurt)

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event-f8adf Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/F8ADF?cHash=ce03476f4016931b0dd26ea45a476176 Gera, 07.06.2022: Mit Dr. Werner Rügemer (Köln, Philosoph und Autor) Die neuen Finanzakteure und ihre Praktiken verstehen lernen - dem will sich das nächste Geraer Gespräch widmen. Referent und Diskussionspartner ist... Mit Dr. Werner Rügemer (Köln, Philosoph und Autor)

Die neuen Finanzakteure und ihre Praktiken verstehen lernen - dem will sich das nächste Geraer Gespräch widmen. Referent und Diskussionspartner ist der Kölner Philosoph und Autor Dr. Werner Rügemer, der das Buch "Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts" herausgebracht hat. An dem Abend wird es um Hedgefonds, Schattenbanken und die finanzwirtschaftlichen Beraterheere, um Kapitalverflechtung, prekäre Arbeitsverhältnisse und populistische Politik, um die Parallelgesellschaft in Finanzoasen und vieles mehr gehen.

Nach einem Vortrag wird der Referent Fragen der Besucher beantworten. Auch sein Buch kann erworben werden.

Veranstaltungsreihe „Geraer Gespräch"


 

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event-9yroh Die Konstruktion von Männlichkeit, Frauen*hass https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/9YROH?cHash=d0295003caa6db8f46df990fb07dcd28 Jena, 08.06.2022: und Antifeminismus im extrem rechten Terror Am 9. Oktober 2019 griff ein extrem rechter Attentäter die Synagoge in Halle an. Der Täter wird in der Forschung einem „neuen Tätertypus“ zugeordnet, als dessen Prototyp der Attentäter von Oslo/Utøya gilt. Im Gegensatz zu anderen extrem rechte Terroristen sind diese Täter nicht in klassische extrem rechte Organisationsstrukturen eingebunden. Sie radikalisieren sich unter anderem in Online-Netzwerken und zeigen auch bei der Tatausführung zahlreiche Bezüge zur Online- und Gaming-Community. Bei der konkreten Tatvorbereitung und -ausführung handeln sie allein. Was bisher in der Betrachtung noch wenig berücksichtigt wurde: alle bisher auf Oslo/Utøya folgenden allein handelnden Täter waren Männer.

Der Vortrag möchte danach Fragen wie sich die Konstruktion von Männlichkeit im extrem rechten Terror zeigt? Welcher Zusammenhang lässt sich von der Konstruktion von Männlichkeit zu den Motiven Frauen*hass und Antifeminismus herstellen? Und wie sind diese intersektional mit anderen Tatmotiven verschränkt? Dabei geht der Vortrag von einer Analyse des Anschlags in Halle aus, sucht aber nach Antworten, die auch über
diesen einen Anschlag hinaus weisen und das Phänomen in seiner globalen Dimension einordnen.

Der Vortrag ist Teil der Reihe "Feindbild Feminismus - Veranstaltungsreihe zu antifeministischen Einstellungen und Akteur*innen"

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie Jena (PfD Jena) in Trägerschaft der Stadt Jena, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen von “Demokratie leben!” und dem Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „DenkBunt“ des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

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event-flun4 Recht auf Stadt - Forum Jena 2022 https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/FLUN4?cHash=07a9c70ff989925191959e7dfd19efd8 Jena, 10.06.2022: In den vergangenen zehn Jahren haben wir eine starke bundesweite stadt- und wohnungspolitische soziale Bewegung aufgebaut mit zahlreichen lokalen Initiativen und verschiedenen Austauschformaten wie... In den vergangenen zehn Jahren haben wir eine starke bundesweite stadt- und wohnungspolitische soziale Bewegung aufgebaut mit zahlreichen lokalen Initiativen und verschiedenen Austauschformaten wie den jährlichen Mietenwahnsinn-Demos und dem Recht auf Stadt-Forum. Gemeinsam haben wir gegen Verdrängung und Obdachlosigkeit gekämpft, uns für den Erhalt soziokultureller Orte eingesetzt und konkrete Ideen und Projekte einer anderen Stadtpolitik entwickelt, die die Interessen von Menschen mit kleinem Geldbeutel oder anderweitig von Ausgrenzung Betroffener in den Mittelpunkt stellt. In manchen Städten ist es uns damit gelungen, der unternehmerischen Stadtpolitik zumindest ein bisschen Paroli zu bieten. Aber es bleibt noch viel zu tun. Deshalb fragen wir:

Wie können wir zusammen lauter und unsere Kämpfe erfolgreicher werden? Wie können die Stimmen der solidarischen Stadtgesellschaft mehr werden, gerade jetzt in einer Zeit sich zuspitzender Krisen? Wie können wir Forderungen nach Mitbestimmung und Teilhabe am städtischen Leben mehr Gehör verschaffen, sodass sie auch tatsächlich umgesetzt werden? Und was können wir von aktuellen Erfolgen, von den zahlreichen lokalen Kämpfen gegen Entmietung bis zum gewonnenen Berliner Volksentscheid für die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne, lernen?

Um gemeinsam nach Antworten suchen, viele weitere Fragen aufzuwerfen, um uns austauschen und zu vernetzen laden wir vom 10. bis 12. Juni zum 8. bundesweiten Recht auf Stadt-Forum in das Kulturzentrum „Kassablanca“ nach Jena ein. Neben der ebenfalls für 2022 geplanten Enteignungskonferenz in Berlin soll das Wochenende in Jena ein weiteres Event mit städteübergreifender Beteiligung werden, aus dem wir als stadt- und wohnungspolitische Aktivist*innen Kraft und Inspiration schöpfen können.

Programm, Infos & Anmeldung: https://rechtaufstadt-forum.de

 

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event-ziqvn Erlebnisse und Erfahrungen eines DDR-Arztes in Kambodscha nach Pol Pot https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ZIQVN?cHash=3c28942e635a62b4d4ebe47052681ce4 Gotha, 15.06.2022: Mit Dr. med. Dieter Oehmer (Friedrichroda) Dr. Diete Ohmer war einer der Ärzte, den die damalige DDR-Regierung nach dem Scheitern der Roten Khmer ab 1980 nach Kambodscha entsandte, um der Bevölkerung... Mit Dr. med. Dieter Oehmer (Friedrichroda)

Dr. Diete Ohmer war einer der Ärzte, den die damalige DDR-Regierung nach dem Scheitern der Roten Khmer ab 1980 nach Kambodscha entsandte, um der Bevölkerung medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Er hat ein Buch dazu geschrieben, in dem er individuelle Erfahrungen mit historischen, politischen und kulturellen Informationen kenntnisreich verknüpft. Im Vortrag zeigt er Fotodokumente aus seinem Auslandseinsatz.

Gemeinsam mit der AWO Gotha e.V.

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event-z7p81 Frauen im Kampf um Anerkennung https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/Z7P81?cHash=de19213f389ab4a2507cc9068c10f154 Altenburg, 15.06.2022: mit dem Film "Die Unbeugsamen" (104 min, Dt. 2020) Der Film "Die Unbeugsamen" erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Die Geschichten sind bisweilen erschreckend aktuell. Sexismus und Frauenfeindlichkeit sind auch heute noch Themen.

Ein Vergleich mit der Rolle von Frauen in der DDR ist sicher auch für die junge Generation interessant.

Gemeinsam mit der Friedensgruppe "Give peace a chance" Altenburg

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event-ej13o Machtverschiebungen im Weltsystem. https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EJ13O?cHash=c2c5391a122da864d9db8229c411a4c0 Suhl, 16.06.2022: China als Konkurrent des Westens und die Sorge um neue Konflikte Mit Prof. Stefan Schmalz (Uni Erfurt)

China hat einen atemberaubenden wirtschaftlichen Aufstieg erlebt. Das Land fordert heute die USA und ihre Verbündeten heraus - ökonomisch, militärisch und politisch. Damit verändert der Aufstieg des Reichs der Mitte maßgeblich die globalen Strukturen und Machtverhältnisse. Das kapitalistische Weltsystem durchlebt gerade den Beginn eines gewaltigen Umbruches. So steht die ernsthafte Frage, gerade auch angesichts des Putin- Krieges gegen die Ukraine, dessen Konsequenzen heute noch nicht überschaubar sind, ob diese Entwicklungen, in welcher Richtung auch immer, sich auf friedliche oder konfliktvolle Weise durchsetzen werden.

Doch Chinas Aufstieg verläuft keineswegs reibungslos: Innenpolitisch kämpft die chinesische Staatsführung mit Überkapazitäten in der Industrie, wachsender Verschuldung, Korruption und sozialen Konflikten. Auf der globalen Ebene sieht sich China dem US-amerikanischen Militärbündnissystem, der Vorherrschaft des US-Dollars auf den Finanzmärkten und der Dominanz westlicher Technologie gegenüber.

Spannend erscheint die Frage, ob China auf diesem Wege eine kapitalistische Gesellschaft wird oder ob aus seiner Entwicklung Hoffnungen für die Menschheit auf eine humane Perspektive jenseits des
ausschließlichen Profitinteresses erwachsen.

Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum „Alternativ“

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event-ep3pl "Was darf ich, was darfst du?" https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EP3PL?cHash=978c9c1499e90a9e4631801f87ee1342 Saalfeld, 16.06.2022: Rechte und Pflichten im Umgang mit der Polizei Mit Steffen Dittes (MdL und ehem. Sprecher für Innenpolitik der Landtagsfraktion DIE LINKE)

Ob auf dem Rückweg vom Konzert oder der Demo, Menschen, die nicht typisch bürgerlich oder nicht weiß aussehen, werden häufiger kontrolliert. Doch was darf die Polizei? Muss ich meine Taschen leeren? Was muss ich erzählen?

Diesen Fragen widmet sich der Vortrag und thematisiert dabei sowohl die Rechte und Pflichten der Polizeit, wie auch der von polizeilichen Maßnahmen Betroffenen oder solche Maßnahmen beobachtenden Zeug*innen werden Thema sein.

Ebenso berichtet Steffen Dittes aus seiner Perspektive als Landtagsabgeordneter, welche Möglichkeiten die Legislative durch Gesetzesvorhaben, aber auch Instrumente wie Kleine Anfragen hat, um auf Polizeihandeln einzuwirken.

Gemeinsam mit dem Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala

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