Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2021 Rosa Luxemburg Stiftung Fri, 22 Jan 2021 07:42:03 +0100 Fri, 22 Jan 2021 07:42:03 +0100 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-z7vpp Keinen Pixel den Faschisten – extrem rechte Ideologie in Gaming-Communities https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/Z7VPP?cHash=4e3c63c6a4e274ee3c45d80bac42e983 online, 26.01.2021: Mit Dominik und Philipp von "Keinen Pixel den Faschisten" Halle, München und Christchurch – drei rechte Terroranschläge, in deren Zusammenhang Bezüge zur Ästhetik bestimmter Computer- &... Mit Dominik und Philipp von "Keinen Pixel den Faschisten"

Halle, München und Christchurch – drei rechte Terroranschläge, in deren Zusammenhang Bezüge zur Ästhetik bestimmter Computer- & Videospiele bzw. Codes & Plattformen dieses Kosmos auftauchten. Nach der rechten, antisemitischen Terrortat von Halle kündigte Innenminister Horst Seehofer an, die „Gamerszene“ genau in den Blick zu nehmen. Der Aufschrei bei Vielen, die sich gemeint fühlten, war groß. Und doch ist nicht von der Hand zu weisen, dass extrem rechte Tendenzen in Gaming-Communities nicht erst seit den Terrortaten ein Thema sein sollten. So diskutieren Interessierte aktuell etwa über transphobe Werbebotschaften des Entwicklers CD Project Red im Rahmen der Kampagne zum Blockbuster Cyberpunk 2077. Angesichts solcher Tendenzen gründete sich 2020 die Initiative „Keinen Pixel den Faschisten“ aus Redaktionen, Wissenschaftler*innen, Entwicklerstudios und Medienschaffenden. In einer vierteiligen Reihe auf ihrem Blog stellte die Initiative erstmals auf Deutsch systematisch die Geschichte von G*merG*te dar; einer Kampagne, in der sich Antifeminismus als offenes Einfallstor für die extreme Rechte offenbarte. Aber G*merG*te war noch viele mehr. Es gilt als Geburtsstunde der Kampagnenfähigkeit und -formen, die die Alt-Right im Trump-Wahlkampf 2015 zeigte und sich heute eben auch in extrem rechten Terror finden lässt.

Livestream auf https://www.youtube.com/channel/UCUly5_a31lAlE2LXq0eh-DA

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event-47dvj Training Zivilcourage https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/47DVJ?cHash=21259a25d72435a5d2e2b548aaafcd83 online, 28.01.2021: Mit Evelyn Bierbach (Positiv-Psychologin) Der Vortrag beinhaltet die Vorstellung des Konzeptes der Zivilcourage und die Begriffsbestimmung im Sinne von ethischen und gerechtigkeitsbezogenen... Mit Evelyn Bierbach (Positiv-Psychologin)

Der Vortrag beinhaltet die Vorstellung des Konzeptes der Zivilcourage und die Begriffsbestimmung im Sinne von ethischen und gerechtigkeitsbezogenen Auseinandersetzung. Hierbei geht es um mögliche Grenzen und Hemmungen aber auch um trainierbare eigene Charakterstärken und persönlichkeitsfördernde Methoden im Sinne eines aktiven couragierten Engagements.

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen/live

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event-obr8e Sozial-ökologischer Neustart in Thüringen https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/OBR8E?cHash=41e3305edd9e9169e40b8cba63b1e277 online, 02.02.2021: Liebe Freund*innen,Liebe potentielle Teilnehmer*innen,   Um dem Infektionsschutz gerecht zu werden und in Folge der Schutzmaßnahmen mussten wir leider die gemeinsam mit...
Liebe Freund*innen,
Liebe potentielle Teilnehmer*innen,
 
Um dem Infektionsschutz gerecht zu werden und in Folge der Schutzmaßnahmen mussten wir leider die gemeinsam mit Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und Friedrich-Ebert-Stiftung - Landesbüro Thüringen organisierte Veranstaltung "Sozial-Ökologischer Neustart in Thüringen"  vom 03.11.2020   absagen.
 
Seitdem haben die Veranstalter das Interview mit Silke van Dyk auf ihren Kanälen veröffentlicht.
 
Zum Thema der Rosa-Luxemburg-Stiftung "Gesundheit & Pflege" haben wir Interviews mit Philipp Motzke (ver.di Gewerkschaftssekretär, Fachbereich Gesundheit & Soziales in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) und mit Ralf Plötner (Sprecher für gesundheitspolitik und Pflege der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag) geführt.
 
 
Bereits seit Jahren fordern unter anderem Pflegekräfte, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften Investitionen und mehr Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie eine Anerkennung der Leistung der Beschäftigten. Arbeitskämpfe - wie bei Celenus in Bad Langensalza oder am Uniklinikum in Jena - problematisierten die Profitorientierung im Gesundheit- und Pflegebereich. Durch die Corona- Pandemie sind einer breiten Öffentlichkeit dessen Defizite offenbar geworden. Grund genug nach den sozial-ökologisch gebotenen Schritten zu fragen, die die Zukunft der »systemrelevanten Bereiche« nachhaltig sichern.
 
Dazu werden wir am 02. Februar 2021, von 17 bis 19 Uhr unseren das Fachgespräch per Zoom-Konferenz nachholen und uns mit den relevanten Akteuren auszutauschen.
 
Teilnehmer*innen sind:
- Falk Ludwig (verdi )
- Jörg Kubitzki (Inhaber eines Pflege-Betriebes)
- Ralf Plötner (Sprecher für Gesundheitspolitik und Pflege DIE LINKE im Thüringer Landtag)
- Maria Rüthrich (RLS Thüringen, Assistenzärztin am Universitäts-Klinikum Jena)
Moderation: Melanie Pohner (DGB-Bildungswerk Thüringen e. V.)
 
Interessierte Bürger*innen können sich per Email an Thueringen@rosalux.org zur Online-Veranstaltung anmelden.
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event-zh31x Rosa Luxemburg: Revolutionärin aus jüdischem Haus https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ZH31X?cHash=19733c295960b8e03b34ebc885279fbb online, 03.02.2021: Mit Holger Politt (Mitautor und RLS Warschau) und Dr. Julia Killet (RLS Bayern) Eine gemeinsame Veranstaltung des Kurt Eisner Vereins für politische Bildung in Bayern e.V. (RLS Bayern), der RLS... Mit Holger Politt (Mitautor und RLS Warschau) und Dr. Julia Killet (RLS Bayern)

Eine gemeinsame Veranstaltung des Kurt Eisner Vereins für politische Bildung in Bayern e.V. (RLS Bayern), der RLS Sachsen-Anhalt und der RLS Sachsen

Livestream unter: https://www.facebook.com/rosalux.sachsen/live (man benötigt keinen FB-Account, um zuschauen zu können)

Aus familiärer Perspektive schauen Krzysztof Pilawski und Holger Politt auf den Lebensweg der wohl berühmtesten Frau in der europäischen Arbeiterbewegung zurück. Dabei werden Umstände erhellt, die bislang im Dunkeln blieben. Anhand vieler bislang nicht gezeigter Dokumente und anderer Zeugnisse der Zeit wird den Lebenswegen einer jüdischen Familie in Polen nachgegangen, die mit Rosa Luxemburg (1871-1919) eine der bekanntesten und berühmtesten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte hervorgebracht hat. Der Bogen wird zeitlich gespannt von etwa 1830 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Hintergrund stehen die wechselvolle Geschichte Polens wie das Leben und das Werk Luxemburgs.

Die Herausgeber gingen auf die Spurensuche, als nationalistische Kreise in Polen plötzlich behaupteten, Rosa Luxemburg sei eine unverbesserliche Polenhasserin gewesen, weshalb sich jedes Erinnern an sie im öffentlichen Leben des Landes verbiete.

Das Buch „Rosa Luxemburg: Spurensuche“ erschien im März 2020 im VSA Verlag.

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event-rq8uy Nachhaltigkeit, Klima, Resilienz https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RQ8UY?cHash=c4ead885176aa0d0986875720ec9a842 online, 04.02.2021: Veranstaltungsreihe Klimakrise versus Wirtschaftsweise Wir soll(t)en unser Leben ändern, tun es aber nicht. Ein Gespräch über die Gründe dafür mit Stefanie Graefe, Universität Jena.

So zunehmend düster die Aussicht der Klimakatastrophe wird, umso so heller malt sich ein Großteil der wachstumskritischen Debatte das Umsteuern aus: Angeregt durch positive Beispiele von unten, etwa in Basisprojekten, erleben wir künftig Verzicht auf unverantwortlichen Konsum als Gewinn. Gesellschaftliche Mehrheiten eignen sich künftigen partizipativen Prozessen Verantwortungsübernahme wieder an. Gemeinsam durchschauten wir dann die innere Verödung, in die uns die Werbedauerschleife des "Kaufen-kaufen-kaufen" zieht.

Was sind die Grenzen dieser hochgradig sympathischen Vision, an der die umweltkritische Bewegung seit Jahrzehnten arbeitet? Die Antwort führt tief in Gesellschaftstheorie. Arbeit und Konsum, analysiert Stefanie Graefe, sind die wichtigsten "Instanzen", über die sich nicht nachhaltige Konsumsehnsüchte und Unternehmensstrategien mit unseren Idealen von Selbstbestimmung so verzahnen, dass sogar noch Konsumkritik zum Konsumprodukt werden kann, während wir zugleich aufgefordert werden, uns individuell besser auf eine unsichere, belastende und wenig gestaltbare (Arbeits-)Welt einzustellen, indem wir unsere „Resilienz“ ausbauen. Die Antwort auf die Frage nach möglichen Gegenstrategien wird vor diesem Hintergrund zwar nicht einfacher, aber umso wichtiger.

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen/live

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event-daulu Die imperiale Lebensweise https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/DAULU?cHash=1aabc7f8152d2bb0f27447fc49129a45 online, 18.02.2021: Veranstaltungsreihe Klimakrise versus Wirtschaftsweise 2017 hat Markus Wissen (HWR Berlin) zusammen mit Ulrich Brand (Universität Wien) neue Bewegung in die Debatte der Konsum- und Produktionskritik gebracht.

»Imperiale Lebensweise« bringt auf einen Begriff, dass das alltägliche Leben in den reichen Zentren der Welt ein Fundament aus zerstörerischem Zugriff auf Menschen und Natur anderswo hat. Das manifestiert sich nicht allein in wenig nachhaltigen Wertschöpfungsketten, Energie- und Materialflüssen, sondern auch in Mentalitäten - etwa der umweltbewussten Städter*innen, die sich gleichwohl riesige SUVs zulegen - oder in der Verursachung immer neuer Krisen andernorts, die u.a. große Flüchtlingsbewegungen auslösen. Weil das sozial-ökologische »Versagen« des modernen Kapitalismus ein Merkmal seines Funktionierens ist, gibt Markus Wissen einem »grünem Kapitalismus« wenig Chancen.

Über die imperiale Lebensweise und darüber, wie diese durch eine solidarische Lebensweise überwunden werden könnte, darüber diskutieren wir und Fridays for Future Erfurt mit ihm auf Facebook live.

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen/live

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event-8whr9 GloKaler Weltenwandel: Konflikt, Klima und Flucht in Mittelost https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/8WHR9?cHash=f68961db6703fed696a2d0b5d0f9809b online, 25.03.2021: Veranstaltungsreihe Klimakrise versus Wirtschaftsweise Wenn soziale Ungleichheiten, die Hyperstabilität autokratischer Regime und die Langzeiteffekte des Kllimawandels zum Gelegenheitsfenster für Gewaltakteure werden  

Am Fallbeispiel des "Arabischen Frühlings" hinterfragt Miriam Müller-Rensch (Fachhochschule Erfurt/ Max-Planck-Institut für Ethnologische Forschung Halle/ University of Victoria, Canada) kritisch den Umgang Europas mit seinen direkten Nachbarn, diskutiert die Auswirkungen der globalen (Um-)Verteilung von Lebenschancen und gibt neue Impulse für ein Umdenken in der europäischen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen/live

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