Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2021 Rosa Luxemburg Stiftung Thu, 05 Aug 2021 16:59:34 +0200 Thu, 05 Aug 2021 16:59:34 +0200 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-xti6i Bürger*innenlesung «Schlump» von Hans Herbert Grimm https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XTI6I?cHash=f5c3a88e01ec79defe971016d51f65e3 Altenburg, 11.08.2021: Gewöhnlich wird am 10. Mai an die Bücherverbrennung gedacht, mit der kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer,... Gewöhnlich wird am 10. Mai an die Bücherverbrennung gedacht, mit der kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann.

In Altenburg wurde am 11. August 1933 im Rahmen einer "Massenkundgebung" nach einem Aufruf der NSDAP Kreisleitung auf dem Altenburger Anger ein Scheiterhaufen mit verfemten und verbotenen Büchern verbrannt.

Um das Thema in die Erinnerung zu rufen, wird im August 2021 mit einer Lesung begonnen, die einen ganz spezifischen Blick auf die Geschehnisse wirft.

Als Lesepartner*innen haben sich verschiedene Einzelpersonen bereit erklärt. Im Anschluss erfolgt eine Diskussion.

Gemeinsam mit dem Verein der Theaterfreunde Altenburg und Umgebung und dem Bibliotheksverein

Aufgrund der begrenzten Platzzahl bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 09. August unter u.grimmabg@gmail.com

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event-hcwfe Karl Liebknecht https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/HCWFE?cHash=5880fa5c23d2ae3e0462e8234bddf756 , 12.08.2021: "Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung!" »Dem Karl Liebknecht haben wir’s geschworen,
der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand.«
 

Die Zeilen, gedichtet 1919 von einem Unbekannten, belegen eine zumindest anfängliche Hierarchie. Als mythische Figuren der Arbeiter*innenbewegung waren sie in der DDR gleichberechtigt, doch im praktischen Gebrauch schien Liebknecht handfest, Luxemburg eher schwierig. Mit den westdeutschen 68ern änderte sich das. Rosa strahlte von da an heller als Karl. SPD ­Mitglieder im Westen erfreuten sich plötzlich ihrer und wandten sie gegen die DDR. Als die verschwand, verschwand auch Karl Liebknecht fast völlig. Rosa Luxemburg blieb, selbst nachdem sich die SPD wieder vor ihr davongestohlen hatte.

Und heute? Es ist Zeit, Karl Liebknecht wieder aus der Versenkung zu holen. Klaus Gietinger sagt, der Mann werde gnadenlos unterschätzt. Kein Linker und keine Linke hat mehr gegen Militarismus, gegen Rüstungskapital und Krieg gekämpft, keiner hat mehr Schützengräben dafür ausheben müssen, keiner den Tag der Revolution besser vorausgesehen und keiner – das wissen die wenigsten – hat als Kommunist die marxsche Theorie schärfer kritisiert als er. Wenn Marx sagte, er sei alles, nur kein Marxist, so trifft das noch mehr auf Liebknecht zu.

Am Vorabend seines 150. Geburtstages (13.8.1871) stellt Klaus Gietinger sein neues Buch und vor allem Karl Liebknecht vor.

Klaus Gietinger, Sozialwissenschaftler, Autor und Filmemacher. Sein neuestes Buch Karl Liebknecht oder: Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung! erscheint im Juli bei Dietz Berlin

In Kooperation mit den Rosa-Luxemburg-Stiftungen Thüringen, Saarland und Sachsen-Anhalt. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg


▸Die Vortrag findet im digitalen Raum statt. Wir bitten deshalb um Anmeldung per E-Mail über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte Namen und Wohnort angeben. Deine Anmeldung wird registriert. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tage der Veranstaltung an alle Angemeldeten per E-Mail
▸ Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen und Anmerkungen können auch über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
▸  Zur Durchführung nutzen wir das Programm ZOOM. Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt die Rosa Luxemburg Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien können https://zoom.us/de-de/privacy.html" hier  eingesehen werden.
▸ Die Veranstaltung ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Nutzt diese Zeit gerne, um euch entspannt einzuloggen und euch ein wenig mit dem Programm vertraut zu machen.
▸ Die bei der Anmeldung erhobenen Daten werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz und DSGVO vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, Sie / Dich weiterhin über die Arbeit der RLS Hamburg zu informieren. Selbstverständlich haben Sie das Recht auf unentgeltliche Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer personengebundenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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event-emddg Marktwirtschaft statt Kapitalismus? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EMDDG?cHash=6b2f6f5b41694add9746ede25c168c56 , 13.08.2021: Mit dem Leistungsprinzip zu einer sozialen Utopie Besteht ein Unterschied zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus? Für Oliver Richters und Andreas Siemoneit schon. In ihrem Buch „Marktwirtschaft reparieren. Entwurf einer freiheitlichen, gerechten und nachhaltigen Utopie“ (oekom) grenzen sie Marktwirtschaft gegen Kapitalismus mit seinen selbstzerstörerischen Tendenzen ab, und zwar ausgerechnet mit Hilfe der sozialen Norm „Leistungsprinzip“.

Während das Leistungsprinzip für viele eine reine Ideologie oder bestenfalls ein selten erreichtes Ideal darstellt, argumentieren die Autoren, dass es als Äquivalenz von Leistung und Gegenleistung die Gerechtigkeitsnorm schlechthin ist, lediglich komplementiert vom Sozialprinzip (Bedarf) einerseits und einer politischen Gleichheit andererseits. Sie halten Wirtschaftsliberalen und Wettbewerbsaposteln den Spiegel vor, indem sie aufzeigen, wo heutzutage der vielbeschworene Leistungswettbewerb vor allem verzerrt wird: durch ressourcenintensive Technologien, durch überhöhte Bodenpreise und durch Marktmacht aufgrund von politischer Einflussnahme und Ausnutzung von Abhängigkeiten. Insbesondere aber kann man mit Hilfe von Leistungsprinzip, Sozialprinzip und der scheinbaren Unaufhaltsamkeit des technischen Fortschritts erklären, warum Politik buchstäblich einem Wachstumszwang unterliegt, der bislang alle ökologischen Anstrengungen konterkariert.

Die Autoren skizzieren die „soziale Utopie der Marktwirtschaft“ als robustes, selbstregulierendes und gerechtes System, in dem die Preise tatsächlich die Leistungen der Menschen widerspiegeln. Das kann man mit wenigen, aber starken und konsistenten politischen Maßnahmen erreichen, hinter denen sich eigentlich eine breite politische Mehrheit versammeln könnte: eine institutionelle Deckelung der Rohstoffverbräuche, eine Bodenwertsteuer und eine Begrenzung großer Vermögen, die per se dem Leistungsprinzip widersprechen. Eine Gesellschaft, die dem Leistungsprinzip Geltung verschafft, wäre nicht nur deutlich weniger ungleich als heute, sondern müsste ökonomische Stabilität, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit nicht mehr gegeneinander ausspielen. Sie könnte den Marktkräften vertrauensvoll weitaus mehr überlassen als heute.

◾ Andreas Siemoneit ist Physiker und Wirtschaftsingenieur, er arbeitet als Softwarearchitekt und Systemberater. Sozialwissenschaftlich befasst er sich mit den anthropologischen Grundlagen von Ökonomie und Politik und promoviert an der Universität Oldenburg zu Wachstumszwängen. Er betreibt den Blog effizienzkritik.de.

Grünes Wachstum und Postwachstum: Bei Wirtschaftswachstum denken viele an verbesserten Lebensstandard und die Wahrung von Wohlstand. Weltweit wurden Millionen Menschen durch marktliberale Wachstumspolitiken der absoluten Armut enthoben. Damit ging bis jetzt auch immer eine Steigerung des Ressourcenverbrauchs und der Treibhausgasemissionen einher. Im globalen Norden scheint Wirtschaftswachstum als einzige Antwort auf technologische Arbeitslosigkeit und globalen Wettbewerb denkbar - eine Flucht nach vorne. Sie lässt Wirtschaftswachstum alternativlos erscheinen und legitimiert bestehende Ungleichheit mit den Arbeitsplatzverlusten, die bei ausbleibendem Wachstum drohen. Gleichzeitig aber überschreitet die Menschheit planetare Grenzen.

Dürfen wir angesichts von Umweltzerstörung und Erderwäremung weiter wachsen?. Kann es gelingen “grün” zu wachsen, also den Ressourcenverbrauch absolut von der Wirtschaftsleistung zu entkoppeln? Welche Wege gibt es, die Wirtschaftsleistung stabil zu halten, oder sogar zu schrumpfen? Und welche gesellschaftlichen Akteure können helfen eine solche Postwachstumsökonomie Wirklichkeit werden zu lassen?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Rosa-Luxemburg-Stiftungen in Thüringen und Sachsen. Gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 


▸Die Vortrag findet im digitalen Raum statt. Wir bitten deshalb um Anmeldung per E-Mail über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte Namen und Wohnort angeben. Deine Anmeldung wird registriert. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tage der Veranstaltung an alle Angemeldeten per E-Mail


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event-ppn1r Märzkämpfe 1921 https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/PPN1R?cHash=cf9910e62b4b367962ede5c29f743252 , 14.08.2021: Fahrradtour von Halle in Richtung Leuna mit Bernd Langer (Berlin) und Lukas Holfeld (Halle) Auf den Spuren der mitteldeutschen Märzkämpfe 1921
Fahrradtour von Halle in Richtung Leuna

mit Bernd Langer (Berlin) und Lukas Holfeld (Halle)

REIHE: Die Mitteldeutschen Märzkämpfe 1921

Eine Veranstaltungsreihe der RLS Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen

Im März 1921 kam es im mitteldeutschen Gebiet zu einem kommunistischen Aufstand. Ausschlaggebend dafür waren mehrere Faktoren: Die allgemeine Notlage nach dem Krieg; eine regional starke Arbeiterbewegung und immer wieder aufflammende Streiks; ein groß angelegter Polizeieinsatz zur Befriedung einer sozialen Konfliktlage; eine KPD, die auf ihren Offensivkurs zusteuerte; eine linkskommunistische KAPD, die auf revolutionären Aktionismus setzte; Max Hölz und Karl Plättner, die als soziale Rebellen die Gegend unsicher machten. Doch der Aufstand mündete in eine große Niederlage.
Im Umfeld von Halle (Saale) gibt es einige Gedenksteine für die Gefallenen von 1921, die jedoch oft versteckt und vergessen sind. Wir wollen euch auf eine Fahrradtour einladen, auf der wir einerseits Gedenkorte aufsuchen, in der wir andererseits in die Geschichte der Märzkämpfe 1921 einführen wollen.

Wir bitten um eine Voranmeldung: maerzkaempfe@rosaluxsa.de
Treffpunkt und Tagesablauf werden euch dann zugeschickt.

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event-i4d7l Klimaneutralität, Green Deal, Emissionshandel – alles nur ein Bluff? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/I4D7L?cHash=ec8b119102339e1a039a08b9e4551f4e , 16.08.2021: Welche radikalen Reformen wären in der Klimapolitik und im Finanzsektor nötig, um einen Ökozid zu verhindern? “Klimaneutralität” ist das Schlagwort der Stunde, allerdings ein schwammiger Begriff, mit dem man der Frage: Wie hoch ist eigentlich unser Emissions-Restbudget aus dem Weg gehen kann. Helge Peukert betrachtet in »Klimaneutralität jetzt« (metropolis) (inter-)nationale Klimapolitik wie das Pariser Abkommen und das deutsche Klimaschutzgesetz und legt dar, warum die vorgesehen Maßnahmen ungenügend sind und die tatsächlichen weltweiten Emissionen weiter munter ansteigen. Er beschreibt einige Mogelpackungen wie die E-Mobilität und unterbreitet radikale Vorschläge für eine Postwachstumsgesellschaft, die die Nicht-Anwendung eines weltweiten Kohlenstoffpreises mit Kohlenstoffzöllen sanktioniert. Und er wagt mit Blick auf Wachstumszwänge und Krisen an ganz andere Emissionsrechte heran: Geldschöpfung und unser Finanzsystem.

Prof. Dr. Dr. Helge Peukert lehrt an der Universität Siegen im Masterstudiengang Plurale Ökonomik. Neben Ansätzen der heterodoxen Ökonomie befasst er sich mit dem Geld und Finanzsystem und den Grenzen des Wachstums. Er ist u. a. Mitglied der Monetative, des Netzwerks Plurale Ökonomik und des wissenschaftlichen Beirats von Attac.

Grünes Wachstum und Postwachstum: Bei Wirtschaftswachstum denken viele an verbesserten Lebensstandard und die Wahrung von Wohlstand. Weltweit wurden Millionen Menschen durch marktliberale Wachstumspolitiken der absoluten Armut enthoben. Damit ging bis jetzt auch immer eine Steigerung des Ressourcenverbrauchs und der Treibhausgasemissionen einher. Im globalen Norden scheint Wirtschaftswachstum als einzige Antwort auf technologische Arbeitslosigkeit und globalen Wettbewerb denkbar - eine Flucht nach vorne. Sie lässt Wirtschaftswachstum alternativlos erscheinen und legitimiert bestehende Ungleichheit mit den Arbeitsplatzverlusten, die bei ausbleibendem Wachstum drohen. Gleichzeitig aber überschreitet die Menschheit planetare Grenzen.

Dürfen wir angesichts von Umweltzerstörung und Erderwäremung weiter wachsen?. Kann es gelingen “grün” zu wachsen, also den Ressourcenverbrauch absolut von der Wirtschaftsleistung zu entkoppeln? Welche Wege gibt es, die Wirtschaftsleistung stabil zu halten, oder sogar zu schrumpfen? Und welche gesellschaftlichen Akteure können helfen eine solche Postwachstumsökonomie Wirklichkeit werden zu lassen?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Rosa-Luxemburg-Stiftungen in Thüringen und Sachsen. Gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 


▸Die Vortrag findet im digitalen Raum statt. Wir bitten deshalb um Anmeldung per E-Mail über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte Namen und Wohnort angeben. Deine Anmeldung wird registriert. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tage der Veranstaltung an alle Angemeldeten per E-Mail

▸ Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen und Anmerkungen können auch über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.

▸  Zur Durchführung nutzen wir das Programm ZOOM. Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt die Rosa Luxemburg Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien können hier eingesehen werden.

▸ Die Veranstaltung ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Nutzt diese Zeit gerne, um euch entspannt einzuloggen und euch ein wenig mit dem Programm vertraut zu machen.

▸ Die bei der Anmeldung erhobenen Daten werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz und DSGVO vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, Sie / Dich weiterhin über die Arbeit der RLS Hamburg zu informieren. Selbstverständlich haben Sie das Recht auf unentgeltliche Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer personengebundenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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event-wppr2 *Abgesagt* Imperiale Naturverhältnisse https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/WPPR2?cHash=207459c2e38771b9878af313e136a018 , 18.08.2021: Gewerkschaften als Akteure einer sozial-ökologischen Transformation. ***Leider muss die Veranstaltung abgesagt werden.***

Gewerkschaften gelten in der Debatte um Postwachstum oft nicht als Verbündete. Ihnen wird vorgeworfen eine Art “Klassenkompromiss” im Wachstumsparadigma einzugehen, indem sie eine Wachstumspolitk mittragen, die ihnen zwar bei Tarifverhandlungen größere Spielräume eröffnet, aber ökologisch ruinös ist.

Oft geht diese Einschätzung mit der Annahme einher, dass in den Gruppen, die nicht den ökologischen Diskurs prägen (wie z.B. arme Menschen und Industriearbeiter*innen) kein ökologisches Bewusstsein vorhanden sei. Die Lebensweise der Beschäftigten in der Industrie spiegelt aber insofern eine soziale Realität wider, als sich gegenüber den mit einem "ökologischen Habitus ausgestatteten Mittelklassen" kulturelle Distinktionsweisen "'von unten'" herausgebildet haben.

Im Kampf für Arbeitszeitreduzierung ist bereits ein implizites Streben gegen Wachstumslogiken angelegt. Genauso weist die Forderung nach dem insgesamt "guten Leben", das über gute Lohnarbeit hinausgeht, auf ein gesellschaftspolitisches Mandat hin. Sind Gewerkschaften nicht also prädestinierte Akteure um unsere Lebens- und Produktionsweise sozial-ökologisch umzubauen? Wie können neue Definitionen von Wohlstand mit gewerkschaftlicher Politik verbunden werden?

◾Dr. Jana Flemming ist Sozialwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit der Rolle von Unternehmen in der (Postwachstums-)Gesellschaft und mit Themen, die soziale und ökologische Fragen zusammenbringen. Sie war Mitglied der Enquete Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität” und ist Fellow am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Grünes Wachstum und Postwachstum: Bei Wirtschaftswachstum denken viele an verbesserten Lebensstandard und die Wahrung von Wohlstand. Weltweit wurden Millionen Menschen durch marktliberale Wachstumspolitiken der absoluten Armut enthoben. Damit ging bis jetzt auch immer eine Steigerung des Ressourcenverbrauchs und der Treibhausgasemissionen einher. Im globalen Norden scheint Wirtschaftswachstum als einzige Antwort auf technologische Arbeitslosigkeit und globalen Wettbewerb denkbar - eine Flucht nach vorne. Sie lässt Wirtschaftswachstum alternativlos erscheinen und legitimiert bestehende Ungleichheit mit den Arbeitsplatzverlusten, die bei ausbleibendem Wachstum drohen. Gleichzeitig aber überschreitet die Menschheit planetare Grenzen.

Dürfen wir angesichts von Umweltzerstörung und Erderwäremung weiter wachsen? Kann es gelingen “grün” zu wachsen, also den Ressourcenverbrauch absolut von der Wirtschaftsleistung zu entkoppeln? Welche Wege gibt es, die Wirtschaftsleistung stabil zu halten, oder sogar zu schrumpfen? Und welche gesellschaftlichen Akteure können helfen eine solche Postwachstumsökonomie Wirklichkeit werden zu lassen?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Rosa-Luxemburg-Stiftungen in Thüringen und Sachsen. Gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.



▸Die Vortrag findet im digitalen Raum statt. Wir bitten deshalb um Anmeldung per E-Mail über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte Namen und Wohnort angeben. Deine Anmeldung wird registriert. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tage der Veranstaltung an alle Angemeldeten per E-Mail


▸ Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen und Anmerkungen können auch über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.


▸  Zur Durchführung nutzen wir das Programm ZOOM. Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt die Rosa Luxemburg Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien können hier eingesehen werden.


▸ Die Veranstaltung ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Nutzt diese Zeit gerne, um euch entspannt einzuloggen und euch ein wenig mit dem Programm vertraut zu machen.


▸ Die bei der Anmeldung erhobenen Daten werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz und DSGVO vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, Sie / Dich weiterhin über die Arbeit der RLS Hamburg zu informieren. Selbstverständlich haben Sie das Recht auf unentgeltliche Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer personengebundenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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event-pltpg *Abgesagt* Imperiale Naturverhältnisse https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/PLTPG?cHash=bf5cf742468db541cf7c713e13dc3264 , 18.08.2021: Gewerkschaften als Akteure einer sozial-ökologischen Transformation. ***Leider muss die Veranstaltung abgesagt werden.***

 

Gewerkschaften gelten in der Debatte um Postwachstum oft nicht als Verbündete. Ihnen wird vorgeworfen eine Art “Klassenkompromiss” im Wachstumsparadigma einzugehen, indem sie eine Wachstumspolitk mittragen, die ihnen zwar bei Tarifverhandlungen größere Spielräume eröffnet, aber ökologisch ruinös ist.

Oft geht diese Einschätzung mit der Annahme einher, dass in den Gruppen, die nicht den ökologischen Diskurs prägen (wie z.B. arme Menschen und Industriearbeiter*innen) kein ökologisches Bewusstsein vorhanden sei. Die Lebensweise der Beschäftigten in der Industrie spiegelt aber insofern eine soziale Realität wider, als sich gegenüber den mit einem "ökologischen Habitus ausgestatteten Mittelklassen" kulturelle Distinktionsweisen "'von unten'" herausgebildet haben.

Im Kampf für Arbeitszeitreduzierung ist bereits ein implizites Streben gegen Wachstumslogiken angelegt. Genauso weist die Forderung nach dem insgesamt "guten Leben", das über gute Lohnarbeit hinausgeht, auf ein gesellschaftspolitisches Mandat hin. Sind Gewerkschaften nicht also prädestinierte Akteure um unsere Lebens- und Produktionsweise sozial-ökologisch umzubauen? Wie können neue Definitionen von Wohlstand mit gewerkschaftlicher Politik verbunden werden?

◾Dr. Jana Flemming ist Sozialwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit der Rolle von Unternehmen in der (Postwachstums-)Gesellschaft und mit Themen, die soziale und ökologische Fragen zusammenbringen. Sie war Mitglied der Enquete Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität” und ist Fellow am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Grünes Wachstum und Postwachstum: Bei Wirtschaftswachstum denken viele an verbesserten Lebensstandard und die Wahrung von Wohlstand. Weltweit wurden Millionen Menschen durch marktliberale Wachstumspolitiken der absoluten Armut enthoben. Damit ging bis jetzt auch immer eine Steigerung des Ressourcenverbrauchs und der Treibhausgasemissionen einher. Im globalen Norden scheint Wirtschaftswachstum als einzige Antwort auf technologische Arbeitslosigkeit und globalen Wettbewerb denkbar - eine Flucht nach vorne. Sie lässt Wirtschaftswachstum alternativlos erscheinen und legitimiert bestehende Ungleichheit mit den Arbeitsplatzverlusten, die bei ausbleibendem Wachstum drohen. Gleichzeitig aber überschreitet die Menschheit planetare Grenzen.

Dürfen wir angesichts von Umweltzerstörung und Erderwäremung weiter wachsen? Kann es gelingen “grün” zu wachsen, also den Ressourcenverbrauch absolut von der Wirtschaftsleistung zu entkoppeln? Welche Wege gibt es, die Wirtschaftsleistung stabil zu halten, oder sogar zu schrumpfen? Und welche gesellschaftlichen Akteure können helfen eine solche Postwachstumsökonomie Wirklichkeit werden zu lassen?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg (Federführung und den RLS Landesstiftungen in Thüringen und Sachsen. Gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.



▸Die Vortrag findet im digitalen Raum statt. Wir bitten deshalb um Anmeldung per E-Mail über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte Namen und Wohnort angeben. Deine Anmeldung wird registriert. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tage der Veranstaltung an alle Angemeldeten per E-Mail


▸ Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen und Anmerkungen können auch über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.


▸  Zur Durchführung nutzen wir das Programm ZOOM. Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt die Rosa Luxemburg Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien können hier eingesehen werden.


▸ Die Veranstaltung ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Nutzt diese Zeit gerne, um euch entspannt einzuloggen und euch ein wenig mit dem Programm vertraut zu machen.


▸ Die bei der Anmeldung erhobenen Daten werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz und DSGVO vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, Sie / Dich weiterhin über die Arbeit der RLS Hamburg zu informieren. Selbstverständlich haben Sie das Recht auf unentgeltliche Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer personengebundenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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event-444dj Geo-Engineering von links? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/444DJ?cHash=59c91b22441186dd966424f69c5a35f8 Erfurt, 19.08.2021: Ein Gespräch über die politische Seite von planetaren Sonnentrampolinen und globalem Staubsaugen Mit Louise Wagner (Universität Jena) 

Geo-Engineering ist, wie auch Befürworter*innen sofort einräumen, eigentlich eine monströse Idee: Mit z.B. der gezielten Einbringung von Chemikalien in obere Luftschichten soll das Weltklima absichtlich und so massiv manipuliert werden, dass Auswirkungen des Klimawandels abgefedert werden – der bekanntlich ebenfalls menschengemacht ist, allerdings ohne Absicht. Eigentlich unstrittig ist dies eine Art russisches Roulette – mit mehr als einer Kugel im Lauf, ruft man sich in Erinnerung, wie im Vergleich winzige Klimaschwankungen in der Vergangenheit Zivilisationen untergehen ließen und heute Hungersnöte, Fluchtwellen oder Kriege auslösen.

Lange war also klar, dass Geo-Engineering nur von Menschen propagiert wird, denen kapitalistisches Wachstum wertvoller ist als das Leben von Milliarden. Das hat sich in den letzten Jahren geändert: Je näher wir an die Kipppunkte des Weltklimas herankommen, einige eventuell sogar schon erreicht haben, desto häufiger sind Argumente für die Erforschung und Umsetzung von Geoeningeering zu vernehmen, auch von Wissenschaftler*innen, die nicht von der fossilen Industrie finanziert werden. Die Gründe hierfür variieren und eben darüber wollen wir ins Gespräch kommen.

Imagining the end of capitalism – mit Geo-Engineering? Wer dieser Frage schon einmal über den Comic oder die netflix-Serie „Snowpiercer“ begegnet ist, weiß bereits, dass Geo-Engineering eine durch und durch gesellschaftliche Frage ist, die sich nicht allein naturwissenschaftlich beantworten lässt. Welche Argumente gibt es für die Annahme, dass Geo-Engineering in einem kapitalistischen Rahmen eine vorprogrammierte Katastrophe ist? Was sind notwendige Ansprüche an eine Weltgesellschaft, die den Versuch einer möglichst wenig monströsen Gegenmanipulation des Klimas verantworten könnte? Ist Geoengineering eine angemessene Katastrophenreaktion oder eine Ausrede für klimapolitische Untätigkeit?

Veranstaltungsreihe der RLS Thüringen im Rahmen des “Erfurter Diskurses”, in Zusammenarbeit mit Fridays for Future Erfurt

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen/live

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event-3aux7 Forum zum 80. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/3AUX7?cHash=40a757b1042c19813e3f9a5370567df6 Weimar, 01.09.2021: und seine Bedeutung für die russisch-deutschen Beziehungen in der Gegenwart ◾Forum mit russischen Schriftsteller*innen

◾Svetlana Vasilenko - Moskau, 1. Sekretärin der Union russischer Schriftsteller*innen

◾Michail Kuraev - St. Petersburg, Vorstandsmitglied der Union russischer Schriftsteller*innen

◾Nadezhda Azhgichina - Moskau, Direktorin des Moskauer PEN

◾Lesung aus ihren Werken und Diskussion über ihre künstlerische und politische Arbeit

◾künstlerische Darbietungen

Eine Veranstaltung der Deutsch-Russischen Freundschaftsfesellschaft Thüringen e.V./Weimar; gefördert von der RLS Thüringen u.a.

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event-77b9e Zusammen sind wir weniger allein https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/77B9E?cHash=7fd8ac2c0aef6b2e822b09b23ac3538a Berlin, 09.09.2021: Visionen und Grenzen solidarischen Handelns In aller Kürze: In diesem Workshop erkunden wir unsere persönlichen Beziehungen zum Wert Solidarität. Wir gucken auf Erfahrungen von Macht und Ohnmacht in diesem Feld und setzen uns damit auseinander, wie wir in solidarischen Praktiken über unsere Grenzen verhandeln können. Darauf aufbauend entwickeln wir Visionen für ein solidarisches Miteinander und finden heraus, welchen Platz wir ganz persönlich darin einnehmen wollen.

Die Idee und Vision hinter dem Begriff Solidarität ist eine kraftvolle: ein Prinzip der gegenseitigen Unterstützung, emotionaler wie tatkräftiger Beistand füreinander, ein Blick über den Tellerrand des eigenen Alltags und der eigenen Bedürfnisse auf die Situation anderer; ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, das uns in den großen wie in den alltäglichen politischen Kämpfen das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Solidarität kann Verbindung schaffen, Kraft spenden, Mut machen, praktische Unterstützung darstellen und uns so ermöglichen, Dinge zu erreichen, zu denen wir alleine nicht in der Lage wären.

Unsere alltägliche Realität in sozialen Bewegungen sieht oft ganz anders aus. Häufig konfrontieren wir uns selbst mit hohen Ansprüchen, was wir geben müssen und verlieren dabei unsere eigenen Grenzen und unsere Freude am Tun aus dem Blick. Dann kann ein solidarischer Anspruch in grenzenlose Erschöpfung, in Resignation und Verbitterung, in ein Gefühl permanenten Scheiterns an den eigenen Idealen oder in eine schwer einzugestehende Ohnmacht münden. Zwischen Solidarität und Selbstaufgabe besteht ein Spannungsfeld, das wir im Workshop gemeinsam erkunden wollen, in dem wir es mit unseren persönlichen Geschichten füllen. Mit einigen theoretischen Impulsen und erfahrungsorientierten Methoden wollen wir herausfinden, was uns in die Räume von Macht oder Ohnmacht führt.

Auf dieser Basis gehen wir anschließend in eine Visionsarbeit und entwickeln Bilder eines machtvollen solidarischen Zusammenlebens, die uns Kraft und Orientierung für unser politisches Handeln geben. Dabei gucken wir auch darauf, wie wir mit unseren zuvor betrachteten persönlichen Prägungen in dieser Vision vorkommen und welche konkreten Schritte wir schon jetzt in diese Richtung unternehmen können.

Zielgruppe: Dieser Workshop richtet sich an ehrenamtlich oder beruflich tätige politische Bildner*innen und politische Akteur*innen im linken Mosaik

Zu den Trainer*innen: Julia Legge ist Trainerin für Konfliktbearbeitung und Prozessbegleiterin. In ihrer Arbeit orientiert sie sich an ihrer Vision eines authentischen und wertvollen Zusammenlebens. Neben dem Thema Solidarität arbeitet sie zu Gender, Sexualität und Gruppendynamik. www.abouttheelephant.de;  Lukas Perka ist Trainer für Konfliktbearbeitung und interessiert sich in seiner Arbeit für die Schnittstelle von strukturellen und persönlichen Konflikten. Neben dem Thema Solidarität arbeitet er aktuell zu Fragen von Zugehörigkeit im städtischen Raum sowie zu den Folgen von anderthalb Jahren Corona-Ausnahmezustand für unser soziales Zusammenleben.

Anmeldung unter: bildungswoche@rosalux.org

 


 

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event-m3ec8 Solidarität und Demokratie https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/M3EC8?cHash=1a62cef410e389d452179d8eda73137b Berlin, 09.09.2021: Emanzipatorische Bildungstage Thüringen - Online Demokratie und Solidarität ist das Motto der Bildungstage 2021. Die Pandemie hat die Gesellschaft extrem gefordert und gleichzeitig offen gelegt, in welchen Bereichen Schwächen bestehen. Wie beispielsweise im profitorientierten Gesundheitssystem, aber auch in der Pflege und im über Jahrzehnte vernachlässigten Bildungssystem. Diese und viele andere Umstände können zu gesellschaftlichen Verwerfungen führen, sicher ist, dass sie Ungleichheiten verschärfen und über Jahre zementieren können. 
Es gab diesen Ruf nach Solidarität und Zusammenhalt in der Pandemie und was ist daraus geworden? Was hat sich für all jene, die am stärksten betroffen waren und immer noch sind, seither verändert?

In der nun schon dritten Bildungswoche fragen wir uns: Was meint wirkliche Solidarität in der Demokratie, von wem geht sie aus und wie kann sie gestaltet werden? Solidarität, das heißt füreinander einzustehen und Einander zu helfen. Auf Augenhöhe unter Gleichen. Solidarität hat eine lange Geschichte und in dieser ist sie in den unterschiedlichsten Formen zum Tragen gekommen. Fast immer ging es um den Kampf gegen Ausbeutung oder politische Unterdrückung. Und es ging dabei in der Regel um das Erringen und die Manifestation von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.
Die heutige Demokratie ist insofern in gewisser Weise eine Annäherung an diese Manifestation von zumindest verfassungsrechtlich zugesichertem Recht auf  Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Wie sieht es damit aber in unserer Demokratie aus? Wie gleich und gerecht behandeln wir -nicht nur, aber besonders- in der Pandemie Menschen mit Fluchterfahrung? Geflüchtete sind noch stärker polizeilichen Kontrollen ausgesetzt, Test- und Impfkapazitäten in Asylbewerberunterkünften sind kaum ein Thema, wenn denn überhaupt existent. Der Pflegenotstand, seit vielen Jahren thematisiert, führt zu dramatischen Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und Altenpflegeinrichtungen, nicht aber zu den nötigen Lohnerhöhungen und Konzepten zur Aufstockung von Pflegepersonal und Ausbildungskapazitäten. Menschen mit geringem Einkommen sind besonders hart betroffen, da sie keine Rücklagen haben und wenig Aussicht auf Beschäftigung.Nicht einmal mehr in ohnehin schlecht bezahlten saisonalen Jobs, die nun wegen der Pandemie wegfallen. Und Kurzarbeitergeld gibt es für die meisten nicht. Diese Liste ist verlängerbar.
Die Frage aber bleibt, wie kann eine Demokratie eine wirklich solidarische sein und bleiben, welches Wissen, welches Verständnis von Solidarität und Demokratie braucht es, um dauerhaft soziale Sicherheit zu gewährleisten, Gerechtigkeit und Freiheit für alle durchzusetzen.
Die Bildungswoche „Solidarität und Demokratie“ kann diese Fragen nicht beantworten, sie möchte jedoch sensibilisieren und kritisches Reflektieren zu diesen Themen stärken. Mit Seminarangeboten zu „Solidarischem Handeln“, „Was ist Demokratie“, „Dialog mit Andersdenkenden“ und „Klassismus“ sollen Handlungs- und Reflexionsräume eröffnet werden, die den Teilnehmenden Austausch und Kompetenzerweiterungen bieten.
Es geht vor allem um weitere Handlungsoptionen in der politischen Auseinandersetzung.

Die Bildungswoche «Solidarität und Demokratie» ist ein Kooperationsprojekt der Landesstiftung Thüringen und der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Alle Seminare und Veranstaltungen werden digital durchgeführt.

Programm:

Donnerstag, 9. September

 

Freitag, 10. September

Samstag, 11. September
  • 10:00 - 18:00 Uhr  "Dialog mit Andersdenkenden" mit Jochen Hiester und Sophia Kumpmann
  • 10:00 - 18:00 Uhr  "Alle im Blick - Seminare (Online) solidarisch gestalten" mit Sarah Benteler, Lydia Letsch und Esther Binne
  • 10.00 - 18.00 Uhr "Agilität - eine Annhäherung von Links?" mit Ronald Höhner

Sonntag, 12. September

 


Anmeldeinformationen zu den einzelnen Online-Seminaren finden sich auf den jeweiligen Detailseiten. Fragen und weitere Informationen unter: bildungswoche@rosalux.org

 

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event-fasyq Tage, die das Land bewegten - zum Zweiten https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/FASYQ?cHash=6059c34a6ec2b259f0854336815444c8 Erfurt, 09.09.2021: Am 19. Juli sollte der Thüringer Landtag über seine Auflösung entscheiden und ob im September in Thüringen Landtagswahlen stattfinden. Doch dazu kam es nicht. Am 16. Juli verkündeten die... Am 19. Juli sollte der Thüringer Landtag über seine Auflösung entscheiden und ob im September in Thüringen Landtagswahlen stattfinden. Doch dazu kam es nicht. Am 16. Juli verkündeten die Fraktionsvorsitzenden der LINKEN, der SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag, dass der eingereichte Antrag auf Auflösung des Landtags zurückgezogen werde und damit am 26. September 2021 keine Landtagswahl erfolgen wird. Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und LINKEN mussten befürchten, die nötige Zweidrittelmehrheit nur mit Stimmen der AfD zu erreichen. Dazu waren beide Fraktionen nicht bereit.  

Daraufhin reichte die AfD ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Bodo Ramelow ein und nominierte Björn Höcke als Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten. Erwartungsgemäß scheiterte die AfD mit ihrem Antrag. Allerdings verleugnete die AfD den Schaufenstercharakter ihres Antrags nicht. Bereits vor der Abstimmung sprach sie offen über ihre Motive: Die Abstimmung diene nur dem Zweck die CDU vorzuführen.

Wir diskutieren mit Luc Jochimsen - Autorin der Chronik „30 Tage, die das Land bewegten" und André Brodocz (Politikwissenschaftler, Universität Erfurt) über die politische Situation im Freistaat und ihre Bedeutung für die Bundespolitik.

siehe auch https://th.rosalux.de/news/id/44705/tage-die-das-land-bewegen-zum-zweiten

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event-kop2p Agilität – eine Annäherung von Links? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/KOP2P?cHash=913893f5de73219d5b5cf6640ca47f04 Berlin, 11.09.2021: Online Workshop Agil sein ist das neue modern, Agilität verheißt das Meistern einer Krise und die Berater_innen-Branche hat ein neues Top-Produkt. Wo kommt er her und was ist dran an diesem Hype und können wir Agilität für uns Linke nutzen?
Gemessen an der Bedeutsamkeit, die agile Wirkungsweisen in der Gesellschaft längst haben, ist die Rezeption im linken Politikbereich mau. Allzu schnell wird Agilität mit Verweis auf neoliberales Denken oder deren Nichtpassung für Politik abgetan. Dabei geht es in einem radikalen Verständnis um urlinke Anliegen … Auflösung von Hierarchien, selbstwirksames und kollektives Arbeiten, Selbstbestimmung, Sinnstiftung, Wirksamkeitsorientierung in die Welt oder stetes Lernen aus eigenem Tun. In diesen Fragen kann die Linke durchaus neue Impulse gut vertragen.
In einer Mischung aus Theorie, Training und Debatte gehen wir in diesem Tagesangebot dem Geheimnis des Agilseins auf den Grund, schauen uns das agile Mindset und den typischen Werkzeugkasten an und diskutieren vor dem Hintergrund konkreter Kontexte und Herausforderungen der Teilnehmenden Adaptions- und Implementierungsmöglichkeiten.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars:-
-        Verständnisklärungen rund um den Begriff Agilität
-        Arbeit am agilen Mindset – 10 agile Prinzipien im Praxistest
-        Agile Impulse für politische Arbeit
-        Zeit für kritische Transferarbeit in die eigene Praxis
-        Debatte zu Potenzialen und Begrenzungen von Agilität für gesellschaftlichen Wandel

Durch den Workshop begleitet Euch Ronald Höhner. Er wirkt in der Rosa-Luxemburg-Stiftung als Projektentwickler und Prozeßbegleiter in Richtung Zukunft. 

Anmeldung unter: bildungswoche@rosalux.org

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event-o5i2n Alltag und Strukturen - eine Einführung in den Klassismusansatz https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/O5I2N?cHash=2f12abc7afc6dc2912da7be35e09f6a0 Berlin, 12.09.2021: Online-Workshop Klassismus, die Diskriminierung aufgrund der sozialen Klassenposition, ist auf allen gesellschaftlichen Ebenen mit fatalen Folgen wirksam, wird jedoch häufig nicht als Ursache für Problemlagen benannt. Auch hinsichtlich seiner Verstrickungen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit anderen Diskriminierungsformen wird Klassismus nur unzulänglich thematisiert. In unserem Tageseminar wollen wir klassistische Dimensionen von alltäglicher Diskriminierung untersuchen und in Beziehung setzen. Ausgehend von unseren jeweiligen gesellschaftlichen Positionierungen reflektieren wir zum einen unsere alltägliche Involviertheit in Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Zum anderen beschäftigen wir uns damit, wie diese Verhältnisse institutionell und kulturell gestützt werden. Es geht darum eine gemeinsame Grundlage zu erarbeiten und so einen positionierten Dialog zu ermöglichen, der die Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten in Bezug auf Klassismus erweitert. Der Ablauf gestaltet sich prozessorientiert anhand der konkreten Anliegen und Fragestellungen, die die Teilnehmenden einbringen.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars:
- Kennenlernen von Klassismus als Diskriminierungsform und -praxis
- biografische Erfahrungen als Zugang zur Selbstreflexion in Bezug auf Klassismus
- Wendepunkte im Lernen und Wissen zum Themenfeld Klassismus wahrnehmen
- Kennenlernen von verschiedenen Klassismusansätzen
- Handlungsfähigkeit erweitern in Bezug auf Klassismus bzw. Antiklassismus
- die Idee des »Verbündet-Seins« als eine Form praktischer Solidarität kennenlernen

Durch den Workshop begleitet Euch : Dirk Eilers

Anmeldung unter: bildungswoche@rosalux.org

 

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event-613b9 Von Scheuklappen befreit https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/613B9?cHash=909b8d2c828090dd5dbd1da31a34bb5c Jena, 13.09.2021: Jens-F. Dwars spricht über den Erotiker Goethe Goethe ist nicht nur der meistzitierte, er war auch jahrzehn telang der meistzensierte Dichter deutscher Sprache. Eben weil er als Dichterfürst galt, durfte sein Werk nichts Un schickliches enthalten. Und so wurden seine erotischen Texte unterdrückt, aus den Werkausgaben verbannt und deren Manuskripte teilweise ausradiert und unliebsame Stellen weggeschnitten. Wovor hatte man solche Angst? Goethe verstand sich als Heide, sein Bekenntnis zur freien Sinnlichkeit verband er mit präziser Kritik an christlich-frömmelnder Doppelmoral. Das verleiht seinen Texten politische Sprengkraft - bis heute. Der Jenaer Autor Jens-F. Dwars hat die lange verborgenen "Erotica" zusammen mit anderen, scheinbar harmlosen Gedichten in der Edition Ornament herausgegeben. Der Sondershäuser Maler Gerd Mackensen schuf lustvoll expressive Bilder dazu.

Veranstaltungsreihe „Jenaer Montagstreff"

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event-m63f4 Die Zerstörung der afghanischen Republik https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/M63F4?cHash=65a2c53311bfd83684d3862dd89e2be4 Gera, 14.09.2021: Mit Dr. Phil. Matin Baraki Afghanistan war schon seit der Antike Opfer seiner geostrategischen Lage. Im 19. Jahrhundert wurde das Land zweimal durch die britische Kolonialmacht besetzt. Am Vorabend... Mit Dr. Phil. Matin Baraki

Afghanistan war schon seit der Antike Opfer seiner geostrategischen Lage. Im 19. Jahrhundert wurde das Land zweimal durch die britische Kolonialmacht besetzt. Am Vorabend des Ersten und des Zweiten Weltkrieges interessierten sich das kaiserliche bzw. das nationalsozialistische Deutschland für Afghanistan als Brücke nach Britisch-Indien. Im Kalten Krieg wurde das Land Objekt der rivalisierenden Weltmächte. Die USA versuchten Afghanistan in die von ihnen geführten regionalen militärischen Strukturen (CENTO) zu integrieren. Als es 1978 zu einer Revolution kam und die neue Regierung weitgehende Reformen einleitete, „dürfte Afghanistan keine Schule machen“, so der damalige US-Außenminister Henry Kissinger. Die USA haben dann die islamistischen Mujaheddin erfunden, um die als Kommunisten eingestufte Regierung in Kabul zu stürzen. Dies hatte dann Ende 1997 die sowjetische Intervention zur Folge. Daraufhin begann ein erbitterter Bürgerkrieg. Die Linksregierung hat zwar 1992 kapituliert, aber der Krieg wurde unter den Mujaheddin weiter geführt. Wie aus dem Nichts, aus Pakistan kommend, tauchten die Taliban auf, die fast 90% des Landes besetzten. Der 11. September wurde zum Anlass genommen, um die Taliban zu vertreiben. Es begann ein erneuter Widerstand gegen die US-geführten NATO-Einheiten, der dann Anfang 2020 zur Kapitulation der USA und zu ihrem Abzug führte. Nun sind die Taliban wieder auf dem Vormarsch.

Im dem Vortrag soll die Hintergründe, der Verlauf und die Perspektiven des Afghanistan-Konfliktes thematisiert und Thesen zu einer nicht-militärischen Lösung zur Diskussion gestellt werden.


Matin Baraki studierte nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in Kabul Pädagogik und arbeitete als Lehrer. Von 1970 bis 1974 war Baraki Technischer Assistent an der Universität Kabul. 1974 ging er in die Bundesrepublik Deutschland und promovierte 1995 an der Philipps-Universität Marburg. Baraki publiziert über den Mittleren Osten sowie Zentralasien in Büchern sowie Zeitschriften und Zeitungen Deutschlands und der Schweiz.

Veranstaltungsreihe „Geraer Gespräch“

Teilnahmevorrausetzung ist eine Genesung von Corona, zwei Impfungen gegen Corona (als geimpft gelten alle Menschen, die den vollen Impfschutz erreicht haben, d.h. mindestens 14 Tage nach der zweiten Impfspritze)  oder ein tagesaktueller negativer Coronatest; entsprechende Nachweise sind vorzulegen.

 

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event-4eqlx «Emanzipiert und stark» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4EQLX?cHash=369cca8822d50ce865629f65fa709d5c Erfurt, 15.09.2021: Auf Spurensuche nach dem »Mythos Ostfrau« mit Dagmar Enkelmann (Vorsitzende der RLS-Bundesstiftung)

Was ist dran, wenn vom spezifischen Selbstbewusstsein der DDR-Frauen gesprochen wird? Stimmt es überhaupt, dass sich Frauen aus dem Osten anders definierten als ihre westlichen Schwestern? Waren sie emanzipiert(er)? Und wenn ja, was ist dreißig Jahre nach den grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen davon geblieben?

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event-mfqr6 Geschichte von Unten - Die Romane des Autorenkollektivs Wu Ming https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/MFQR6?cHash=f7ae38f7bb739dc0a646d2c346c5b7f7 Erfurt, 23.09.2021: Der Roman „Q“ machte das Kollektiv Wu Ming (damals Luther Blissett) berühmt. Es folgten weitere Romane, die alle das gleiche Ziel vertraten: Eine andere Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte aus der... Der Roman „Q“ machte das Kollektiv Wu Ming (damals Luther Blissett) berühmt. Es folgten weitere Romane, die alle das gleiche Ziel vertraten: Eine andere Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte aus der Sicht der Besiegten, der unbekannt gebliebenen Revolutionäre. Dies nicht als historische Abhandlung, sondern als spannend erzählte Geschichte(n). Der Vortrag soll eine Übersicht über die erschienenen Bücher, ihre Inhalte und Held*innen vermitteln.

In Kooperation mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V. und der Offenen Arbeit Erfurt

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event-nrncj Fahrt zur Gedenkstätte Mittelbau-Dora https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/NRNCJ?cHash=32d47804c4eb1ea4011e7b1b5b7a9e80 Nordhausen, 25.09.2021: Wir werden die Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen besuchen. Wir machen dort eine Führung und besuchen das Museum. Start ist Samstag Vormittag ab Erfurt, Ende am späten Nachmittag. Bei... Wir werden die Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen besuchen. Wir machen dort eine Führung und besuchen das Museum.

Start ist Samstag Vormittag ab Erfurt, Ende am späten Nachmittag.

Bei Interesse bitte bis zum 12.09. per Mail biko@arranca.de anmelden.

Fahrt und Führung in der Gedenkstätte sind kostenfrei. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V.statt.

Eine weiter Folgeveranstaltung zum Austausch über "Gedenken heute" ist geplant. Der Termin wird http://biko.arranca.de/ veröffentlicht.

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event-tjvae Mexiko: Drei Jahre AMLO – Eine Zwischenbilanz https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/TJVAE?cHash=8000fa6cf1669c84d8c9355962f16176 Erfurt, 30.09.2021: Mit Bernd Löffler (RLS Thür.) Andres Manuel Lopez Obrador (AMLO) ist seit Ende 2018 mexikanischer Präsident. Er und die MORENA-Partei waren nach Jahren voller Niedergang, Gewalt und korrupter... Mit Bernd Löffler (RLS Thür.)

Andres Manuel Lopez Obrador (AMLO) ist seit Ende 2018 mexikanischer Präsident. Er und die MORENA-Partei waren nach Jahren voller Niedergang, Gewalt und korrupter Präsidenten angetreten, das Land zu verändern. Er versprach der Gewalt der Drogenmafia entgegen zu treten, die Korruption zu bekämpfen, die Wirtschaft in Schwung zu bringen und eine soziale und gerechte Gesellschaft anzustreben. Doch den Wandel durchzusetzen stellte sich wie so oft als schwer heraus. Der Drogenkrieg ging weiter, die Trump-Administration setzte die mexikanische Regierung wirtschaftlich unter Druck und die Corona-Pandemie fügt der Gesellschaft enormen Schaden zu. Zuletzt musste die Partei des Präsidenten Verluste bei den Zwischenwahlen hinnehmen. Die Aufzählung der Probleme und Schwierigkeiten ist unvollständig. Wie sieht also die Zwischenbilanz der Regierung Lopez Obrador aus?

In Kooperation mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V. und der Offenen Arbeit Erfurt

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