Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2020 Rosa Luxemburg Stiftung Wed, 27 May 2020 14:31:50 +0200 Wed, 27 May 2020 14:31:50 +0200 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-wmhq1 Die proletarische Revolution, das Buch und der Malik Verlag https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/WMHQ1?cHash=8fbcf91d927457b72cdb4594ba78038c online, 28.05.2020: Vortrag im Livestream von Steffen Hendel | Halle Entweder für seinen Schatz verlegerischer Anekdoten oder für hochpreisige Liebhaberstücke in ausgesuchten Antiquariaten ist der Malik Verlag den meisten heutzutage noch bekannt. In Berlin während des Ersten Weltkriegs entstanden und im Londoner Exil während des NS aufgelöst, wollten die Gründer des Verlags - die Geschwister Wieland Herzfelde und John Heartfield im Bunde mit George Grosz - jedoch die Welt nicht mit bibliophilen Gegenständen bereichern, sondern mit einer Revolution ändern. Diese sollte proletarischer Art sein, politische und ökonomische Unfreiheit beseitigen, bürgerliche Gesellschaft und Patriotismus überwinden und sie sollte mit den Mitteln der Kunst und Literatur vorbereitet werden. Ein widersprüchliches Vorhaben, an dem sich der Malik Verlag fortwährend rieb und das ihm beachtenswerte verlegerische Einfälle bescherte. Der Erfolg war immens. Selbst das bürgerliche Publikum, das eher dem Goethe’schen Kunstideal „Der Dichter schwebet über den Parteien“ nachhing, konnte sich für die Grafikmappen von Grosz, die Buchcover von Heartfield und die von Herzfelde aufgestellten Literaturprogramme erwärmen. Sie machten Malik zum erfolgreichsten linken Verlag der Weimarer Republik.

Steffen Hendel, Mitarbeiter im Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, zeichnet das politische Vorhaben des Malik Verlags an dessen literarischen Programm und an den gestalterischen Innovationen nach.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" - eine Kooperation des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird dieser Vortrag per Videostream stattfinden. Der Link zum Stream wird etwa zwanzig Minuten vor Veranstaltungsbeginn hier veröffentlicht. Im Anschluss an den Vortrag werden Nachfragen an den Referenten möglich sein.

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event-2dycd Proteste von ´89 bis in die Gegenwart https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/2DYCD?cHash=939c58f5f0acdb46d683aa65bb370ac0 Erfurt, 02.06.2020: Die Fotoausstellung gibt einen Einblick in die Protestaktivitäten, an denen die Offene Arbeit Erfurt beteiligt war. Ausgehend von den Demonstrationen im Herbst 1989, über die Beteiligung in der... Die Fotoausstellung gibt einen Einblick in die Protestaktivitäten, an denen die Offene Arbeit Erfurt beteiligt war. Ausgehend von den Demonstrationen im Herbst 1989, über die Beteiligung in der Anti-Atomkraftbewegung bis hin zu Friedenskundgebungen und Aktionen gegen Rassismus und Rechtsextremismus in der Gegenwart. Die Ausstellung zeigt, wie sich Protestkultur durch gesellschaftliche Wandlungsprozesse zieht und angesicht der Themen Frieden, Umweltschutz und Gerechtigkeit keinesfalls an Brisanz verloren hat.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11 - 16 Uhr

In Kooperation mit der Offene Arbeit Erfurt

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event-jcckj Linke Herausforderungen in Zeiten des Umbruchs: Was tun? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JCCKJ?cHash=1f29079d100d9869d8bb2bbcc1fc1871 Suhl, 03.06.2020: Mit Tom Strohschneider Corona, Klimakrise, Kapitalismus, Verschwörungstheorie und Rechtsruck:Über progressive Alternativen und notwendige Hoffnung Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum... Mit Tom Strohschneider

Corona, Klimakrise, Kapitalismus, Verschwörungstheorie und Rechtsruck:
Über progressive Alternativen und notwendige Hoffnung

Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum "Alternativ"

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event-e6s27 Globaler Antikolonialismus aus Erfurt https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/E6S27?cHash=993270c3d307c581083b16e14a0cfd33 online, 11.06.2020: Mit Dr. Urs Lindner Willi Münzenberg (1889 - 1940) setzte in den 1920er Jahren die Auseinandersetzung mit der „kolonialen Frage“ auf die politische Tagesordnung der von ihm geleiteten... Mit Dr. Urs Lindner

Willi Münzenberg (1889 - 1940) setzte in den 1920er Jahren die Auseinandersetzung mit der „kolonialen Frage“ auf die politische Tagesordnung der von ihm geleiteten „Internationalen Arbeiterhilfe“. Er organisierte Solidaritätsaktionen unter anderem für Syrien und China, aus denen später die „Liga gegen koloniale Unterdrückung“ hervorging. Zu einem von Münzenberg 1927 in Brüssel organisierten „Kongress gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus“ kamen Delegierte aus 37 Ländern; den Ehrenvorsitz hatte Albert Einstein inne. Die Konferenz diente der Vernetzung antikolonialer Kämpfe weltweit. Der aus Erfurt stammende Münzenberg war in der Weimarer Republik einflussreicher Publizist, Verleger und Reichstagsabgeordneter der KPD. 1933 musste er vor den Nazis nach Frankreich fliehen, von wo aus er antifaschistische Aktivitäten und Veröffentlichungen organisierte. Im Juni 1940 starb er in Südfrankreich unter ungeklärten Umständen. Wir wollen mit der Veranstaltung an den 80 Todestag von Willi Münzenberg erinnern und auf sein bisher wenig beleuchtetes Engagement gegen Kolonialismus eingehen.

Der Referent Dr. Urs Lindner (Universität Erfurt) ist Philosoph und aktiv in der Gruppe „Decolonize Erfurt“ und forscht u.a. zur Geschichte des Kolonialismus.

Livestream auf der Facebook-Seite der RLS Thüringen

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event-wrtgx Analyse des aktuellen Rechtspopulismus und Gegenstrategien https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/WRTGX?cHash=943facc8f4872c6fe7b2e5695caeb5e4 Erfurt, 11.06.2020: Mit Felix Steiner (Mobit) Es werden Erscheinungsformen, Handlungsmuster, Ziele und Folgen eines erstarkenden Rechtspopulismus vorgestellt. Der Vortrag geht insbesondere auf VertreterInnen, politische... Mit Felix Steiner (Mobit)

Es werden Erscheinungsformen, Handlungsmuster, Ziele und Folgen eines erstarkenden Rechtspopulismus vorgestellt. Der Vortrag geht insbesondere auf VertreterInnen, politische Strömungen und Parteien des aktuellen Rechtspopulismus ein.

Bei der Veranstaltung wird das Ausmaß des aktuellen Rechtspopulismus in Deutschland dargestellt. Es wird darauf eingegangen, welches politische und gesellschaftliche Umfeld die Zunahme des Rechtspopulismus begünstigt hat.

Die Veranstaltung stellt Gegenstrategien in der Zivilgesellschaft vor und setzt sich mit deren Umsetzung und Anwendbarkeit auseinander.

Anmeldung bitte bis 04.06. unter 0361.6422661 oder per Email an offenearbeiterfurt@gmx.de

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

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event-317rd Revolutionäre Theorie am Nullpunkt - gibt es eine Linie Korsch-Bordiga? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/317RD?cHash=3f257cd03ed8999348820ed664e811b2 Weimar, 13.06.2020: Wochenendworkshop mit Felix Klopotek - Sa 13.06. / So 14.06.2020 Karl Korsch (1886-1961) und Amadeo Bordiga (1889-1970) gelten mit ihrer frühen Kritik an der Degeneration der Kommunistischen... Wochenendworkshop mit Felix Klopotek - Sa 13.06. / So 14.06.2020

Karl Korsch (1886-1961) und Amadeo Bordiga (1889-1970) gelten mit ihrer frühen Kritik an der Degeneration der Kommunistischen Internationale und der aufgezwungenen Bolschewisierung aller ihrer Sektionen als unbedingte Vertreter einer internationalistischen, sich nicht der Hegemonie Moskaus unterwerfenden Kommunismus. Das Bündnis zwischen ihren Fraktionen in Italien und Deutschland konnte nach 1926 aber nicht vertieft werden, jede weitere Diskussion wurde durch die hereinbrechende Gewalt von Stalinismus und Faschismus unterdrückt. Korsch und insbesondere Bordiga wurden vom „offiziellen“ Kommunismus zu Unpersonen erklärt.
Untergründig wirkten ihre Thesen und ihr Denkstil fort - so wurde Korsch von Brecht zu seinem „marxistischen Lehrer“ erkoren und Bordiga später einer der (wiederum nie anerkannten) Stichwortgeber des Operaismus.

Nach dem zweiten Weltkrieg zogen die verfemten Revolutionäre Bilanz: Am 4. September 1950 skizzierte Karl Korsch während einer Diskussion in Zürich „Zehn Thesen über Marxismus heute“. Die später berühmt gewordenen Thesen kann man als kommunistischen Revisionismus des Marxismus verstehen: Dem Marxismus wird das Privileg, die angemessene Theorie revolutionärer Arbeiterbewegungen zu sein, bestritten.
Fast auf den Tag genau zwei Jahre später stellte Amadeo Bordiga auf einer Versammlung der Internationalistischen Kommunistischen Partei in Mailand Thesen zur „historischen ’Invarianz’ des Marxismus“ vor. Man erkennt in diesem Text in jeder Zeile die Gegenposition zu Korsch, es ist, als hätte Bordiga direkt auf Korsch geantwortet. Denn Bordiga besteht auf der unbedingten Einheit von kommunistischer Praxis und marxistischer Theorie, jeden Revisionismus verteufelt er geradezu. Er konnte die Thesen von Korsch allerdings gar nicht kennen!

Der Ausgangspunkt von Korsch und Bordiga, so wird zu zeigen sein, war derselbe: der Kampf gegen die bolschewistische Verballhornung der revolutionären Arbeiter*innenbewegung und ihrer Theorie. Doch wie kamen sie dann nach 1945 zu so konträren Positionen? Korschs und Bordigas Thesen im Zusammenhang zu diskutieren, ist mehr als nur ein Akt der historischen Philologie. Beide wussten, dass sie sich am Nullpunkt revolutionärer Theorie befanden. Sie stellten sich frei von taktischen Erwägungen der Frage, ob und in welchem Umfang eine revolutionäre Praxis theoriegeleitet zu sein hat. Darin liegt das Unabgegoltene ihrer Thesen: Sie ist bis heute die Zentralfrage des Marxismus geblieben.

Um sich ihr zu nähern, wird ein Rückgriff auf Brechts „korschistischen“ Marxismus nötig sein - und auch ein Blick auf Marx selbst.

Felix Klopotek lebt und arbeitet in Köln. Aktuell hat er seine für die „theorie.org“-Reihe angekündigte Einführung in Geschichte und Theorie des Rätekommunismus abgeschlossen, sie erscheint im Herbst.

Wir bitten um eine Anmeldung per Email: biko[at]arranca.de Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 15 Personen beschränkt, sollten sich mehr Leute anmelden, wird es eine quotierte Vergabe geben. Informationen über den Veranstaltungsort und einen Reader erhaltet ihr nach Anmeldung. Die Lektüre des Readers ist Voraussetzung zur Teilnahme am Workshop.

Die Veranstaltung ist teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" - eine Kooperation des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

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event-rlk9d Faschismus heute? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RLK9D?cHash=8b56bc2552d75a78caeee1dd4c50b5ef online, 16.06.2020: Mit Volkmar Wölk In den letzten Monaten ist in der politischen Auseinandersetzung besonders mit der AfD immer wieder die Rede von „Faschismus“. Lange Zeit war der Begriff und die damit verbundenen... Mit Volkmar Wölk

In den letzten Monaten ist in der politischen Auseinandersetzung besonders mit der AfD immer wieder die Rede von „Faschismus“. Lange Zeit war der Begriff und die damit verbundenen Analysen kaum präsent in der Betrachtung aktueller extrem rechter Bewegungen. Doch was genau steckt eigentlich hinter dem Begriff? Warum kann dieser auch für die aktuelle Auseinandersetzung mit extrem rechten Akteuren hilfreich sein? Dies wollen wir mit dem Publizisten Volkmar Wölk im Facebook-Live-Gespräch erörtern. Volkmar Wölk gilt als Kenner faschismustheoretischer Werke, zuletzt wurde eine Faschismus-Einführung des israelischen Historikers Zeev Sternhell veröffentlicht, die Wölk übersetzt hatte.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der RLS Thüringen und der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT). Ihr könnt dem Gespräch auf den jeweiligen Facebook-Seiten live folgen und dort auch eure Fragen posten und mitdiskutieren.

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event-h52w9 Klimapolitik: Die Externalisierung und die Grenzen der Demokratie https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/H52W9?cHash=931ceb13a433fe28f3b1532131f14c64 online, 18.06.2020: Mit Prof. Dr. Stephan Lessenich (Universität München) Stephan Lessenich hat in seinen jüngsten Beiträgen auf die Externalisierung von Arbeits-, Umwelt- und Klimarisiken in ärmere Weltregionen... Mit Prof. Dr. Stephan Lessenich (Universität München)

Stephan Lessenich hat in seinen jüngsten Beiträgen auf die Externalisierung von Arbeits-, Umwelt- und Klimarisiken in ärmere Weltregionen hingewiesen, die jahrzehntelang Grundbedingung für Wachstum und sozialstaatliche Wohlfahrt in reichen Demokratien des globalen Nordens gewesen ist.

Der damit einhergehende gleichzeitige Ausschluss von Menschen aus dem globalen Süden im Hinblick auf den Zugang zu Wohlstandsräumen interpretiert Lessenich insbesondere vor dem Hintergrund der ökologisch drohenden Katastrophe als zentrales Verteilungs-, Gerechtigkeits- und Legitimationsproblem Zeitgenössischer Demokratien und Wachstumsgesellschaften.

Den digitalen Ort des Livestreams demnächst hier.

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event-g6l4c Euskal Herria - eine politische Reise ins Baskenland https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/G6L4C?cHash=9abcc5663039ae1033996795b9ad7c43 Erfurt, 23.06.2020: Mit Bernd Löffler (RLS Thüringen) Im Herbst des vergangenen Jahres organisierte die Rosa Luxemburg Stiftung eine Reise nach Zarautz in den spanischen Teil des Baskenlands. Dort lernten die... Mit Bernd Löffler (RLS Thüringen)

Im Herbst des vergangenen Jahres organisierte die Rosa Luxemburg Stiftung eine Reise nach Zarautz in den spanischen Teil des Baskenlands. Dort lernten die Teilnehmer*innen die Erfahrungen der baskischen Linken in den vergangenen 40 Jahren kennen. Sie informierten sich über das Projekt der Partizipation von Bürger*innen, linke Kommunalpolitik, solidarische Ökonomie und den Stand der baskischen Unabhängigkeitsbestrebungen. Und sie diskutierten über den politischen Ansatz des Munizipalismus.

In einem Bericht werden die Erfahrungen der Reisegruppe bei den Besuchen in lokalen Zentren, Genossenschaften und Frauenhäusern sowie in den Gesprächen mit Bürgermeister*innen, Gewerkschafter*innen, Stadträt*innen und Parteivertreter*innen geschildert.

Anmeldung bitte bis 16.06. unter 0361.6422661 oder per Email an offenearbeiterfurt@gmx.de

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

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event-hdwes «Wir Untoten des Kapitals - Über politische Monster und einen grünen Sozialismus» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/HDWES?cHash=1d73d074d55d6d52ebf13ceec998b8d7 online, 24.06.2020: Mit Raul Zelik Das Untote scheint sich unserer Gesellschaft zu bemächtigen – »seelenlose Städte«, ein Wirtschaftsmodell, das gutes Leben mehr zerstört als ermöglicht, die Rückkehr der faschistischen... Mit Raul Zelik

Das Untote scheint sich unserer Gesellschaft zu bemächtigen – »seelenlose Städte«, ein Wirtschaftsmodell, das gutes Leben mehr zerstört als ermöglicht, die Rückkehr der faschistischen Monster. Der Politikwissenschaftler und Autor Raul Zelik fragt in seinem neuen Buch (Suhrkamp Verlag), wie diese Entwicklungen zusammenhängen und wie sie sich stoppen lassen. Bei dieser Suche wendet er sich einer weiteren Untoten zu, die einfach nicht sterben will: der sozialistischen Idee. Ohne eine Stärkung des Gemeineigentums, so Zelik, werden weder der ökologische Kollaps noch der drohende Sturz in den Autoritarismus zu verhindern sein. Die vielfältige Krise bedarf eines großen emanzipatorischen Gegenentwurfs. Zelik skizziert, wie sich die Linke neu erfinden kann, worin ein sozialistisches Projekt bestehen muss und woher die gesellschaftliche Macht kommen soll, um eine derartige Transformation umzusetzen.

Den digitalen Ort des Livestreams erfahren Sie demnächst hier.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Offenen Jugend- und Wahlkreisbüro RedRoXX.

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event-oidyc Nicaragua - vom Beispiel zur autoritären Herrschaft? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/OIDYC?cHash=068f32afebb86c628d68669472327127 Erfurt, 25.06.2020: Zur aktuellen Lage in Nicaragua und den gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre Um Nicaragua ist es ruhig geworden. Zu sehr tritt die Covid-19-Pandemie in den Vordergrund der Berichterstattung. Vor einigen Wochen allerdings bestritt die nicaraguanische Regierung die Auswirkungen der Pandemie auf das Land. Erneutes Kopfschütteln auch in linken Kreisen war die Folge. Hat die Regierung von Daniel Ortega noch irgendetwas mit der revolutionären Idee des Sandinismus zu tun? Wie gestaltete sich die Entwicklung in Nicaragua in den letzten Jahren und wie stellt sich die aktuelle Situation dar?

Darüber diskutieren Anne Tittor von der FSU Jena und der Arzt Ralf Hedwig vom Eine-Welt-Haus e.V. Jena

Anmeldung bitte bis 18.06. unter 0361.6422661 oder per Email an offenearbeiterfurt@gmx.de

Gemeinsam mit dem biko e.V. und der Offenen Arbeit Erfurt

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event-64f7y Zwei Deutsche Architekturen 1949 – 1989 https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/64F7Y?cHash=c7d4325c39e4d605926d6295c25353d9 Erfurt, 26.07.2020: Vom 26. Juli bis zum 13. September 2020 lädt die Landeshauptstadt Erfurt – mit Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner, darunter auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung – zu einem Besuch der ... Vom 26. Juli bis zum 13. September 2020 lädt die Landeshauptstadt Erfurt – mit Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner, darunter auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung – zu einem Besuch der  Ausstellung „Zwei Deutsche Architekturen 1949 – 1989“ in die Galerie Waidspeicher ein. Anhand von Fotografien, Plänen und Modellen werden zehn Architekturdiskurse zur Ausprägung der Architektur in der DDR und der BRD präsentiert.

Die Ausstellung nähert sich ihrem Gegenstand mehr mit Fragen als mit Antworten. Sie geht den Divergenzen und Konvergenzen von scheinbar getrennten Architekturdiskursen nach, reißt exemplarisch den kulturellen und politisch-ökonomischen Kontext der beiden Architekturentwicklungen an und untersucht den unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen erfolgten Verlauf mit Blick auf die Geschichte der Disziplin selbst. Dabei hat die Schau nicht den Anspruch, die eine verbindliche „Wahrheit“ festzuschreiben, sondern sie versucht vielmehr durch Offenlegung weitgehend unbekannten Materials aus ost- und westdeutschen Archiven zum Vergleich und zur Diskussion anzuregen. Im Zentrum der Betrachtung stehen die jeweiligen disziplinären Diskurse wie etwa Fragen um das Wohnen, das Gedenken oder das Verhältnis von Tradition und Innovation.

Eingeflossen sind die Ergebnisse einer mehrjährigen Forschungsarbeit am Fachbereich Architektur der Hochschule für bildende Künste Hamburg, an der sich neben den Kuratoren Simone Hain und Hartmut Frank sowie der Projektkoordinatorin Katrin Peter zahlreiche Studierende mit ihren Arbeiten und Modellen beteiligt haben. Seit ihrer Produktion im Jahr 2004 wurde die Ausstellung weltweit in 26 Städten gezeigt – unter anderem in Hamburg, Vilnius, Istanbul, Athen, Madrid, Canberra, Singapur, Shanghai, Peking, Bandung und Buenos Aires.

Eine Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Kooperation mit Föderation deutschsprachiger Architektursammlungen. Die Ausstellung wird in Erfurt in Kooperation mit der Stadt Erfurt präsentiert.

Öffnungszeiten: Di.–So., 11:00–18:00 Uhr

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event-4ah6j Moderner Marxismus in den USA https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4AH6J?cHash=0c4ab5abbfe5102487410a8f71b754af online, 27.07.2020: Reihe "Marx am Montag" Ines Schwerdtner, Chefredakteurin des Magazins »Jacobin«

2020 ist Wahljahr in den USA. Das rückt auch Politiker*innen in den Vordergrund, die eigentlich als »ausgestorben « galten. Denn dort kehrt seit einiger Zeit der demokratische Sozialismus zurück in die Debatten, in die Gewerkschaften und die Politik. Die wohl prominentesten Beispiele sind Bernie Sanders oder Alexandria Ocasio-Cortez. Sie verknüpfen radikale und pragmatische Politik für die Masse der Menschen. Ihr Vorschlag eines Green New Deals zum Beispiel fand viel Beachtung und verknüpft die soziale und ökologische Frage offensiv. Aber ist das schon moderner Marxismus? Auch der Erfolg der Zeitschrift Jacobin oder der Mitgliederzuwachs der Partei Democratic Socialist of America und linker Basisbewegungen zeigen, dass in den USA bei der politischen Linken einiges in Bewegung gekommen ist. Was lässt sich daraus lernen? Und woher zieht die neue Linke dort ihre Inspiration?

Die Referentin Ines Schwerdtner ist Politikwissenschaftlerin und Chefredakteurin der deutschsprachigen Ausgabe des Magazins Jacobin und spricht über Organizing, den Präsidentschaftswahlkampf und den Sozialismus des 21. Jahrhunderts.

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen/live

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