Veranstaltungen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2022 Rosa Luxemburg Stiftung Sat, 01 Oct 2022 20:10:33 +0200 Sat, 01 Oct 2022 20:10:33 +0200 TYPO3 Veranstaltungen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-59beq Anforderungen an eine linke Einwanderungspolitik https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/59BEQ?cHash=3e2f5b8f580979c6f322aadbce872fec Hildburghausen, 04.10.2022: Allerweltsgespräch in Hildburghausen Die Referentin Gökay Akbulut ist migrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion „DIE LINKE“.

Sie ist in der Türkei geboren und hat einen kurdisch-alevitischen Hintergrund. Seit 1990 ist Deutschland ihr Zuhause. Ihre langjährige Mitarbeit in kurdischen Vereinen hat sie politisiert und für die Benachteiligungen in der Migrationsgesellschaft sensibilisiert.

Seit 2006 ist sie Mitglied der LINKEN und seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages für die Partei DIE LINKE.

Gemeinsam mit der Gruppe "Allerweltsgespräch Hildburghausen"

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event-5mpov Geschichte und Klassenbewusstsein, Marxismus und Philosophie https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/5MPOV?cHash=e7b1d68bb3cc45213bb41dcf705fe6ee Jena, 04.10.2022: Projekt „100 Jahre Marxisitsche Arbeitswoche" Georg Lukács und Karl Korsch

Über die beiden bedeutenden Werke des westlichen Marxismus, die 1923 parallel erschienen, tragen vor und diskutieren Werner Jung und Michael Buckmiller.

Die Marxistische Arbeitswoche war ein Treffen von Marxist*innen und Kommunist*innen, die sich Pfingten 1923 in Geraberg bei Ilmenau trafen, um die zu diskutieren, wie eine kritische Theorie der Gesellschaft aussehen könnte. Angesichts der Welle revolutionärer Erhebungen von 1917 bis 1923 in Europa, aber auch der zunehmenden Verringerung der Möglichkeit, Theorie frei innerhalb der kommunistischen Partei zu diskutieren, trafen sich die Anwesenden – unter ihnen Fukumoto Kazou, Karl Korsch, Georg Lukács, Friedrich Pollock, Felix Weil und Richard Sorge – und diskutierten die gerade erschienenen Schriften Lukács und Korschs. Es war somit die erste Veranstaltung des Instituts für Sozialforschung, das bis 1933 in Frankfurt am Main residierte.

In Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum der Marxistischen Arbeitswoche im Jahr 2023 wird das Projekt „100 Jahre Marxistische Arbeitswoche“ schon 2022 in die Bedeutung der MAW und der auf ihr diskutierten Texte einzuführen. Wir wollen zur Auseinandersetzung aus unterschiedlichen Perspektiven anregen und laden alle Interessierten ein, sich ebenfalls mit den Diskussionen und Entwicklungen in der (Thüringer) Arbeiter*innenbewegung auseinanderzusetzen, die zur Arbeitswoche in Geraberg führten. Dazu stellen wir auf der ‚Plattform 100 Jahre MAW‘ (http://www.marxistische-arbeitswoche.de) Materialien bereit.

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event-cv6m1 Der Tag der deutschen Einheit - kein Grund zum Feiern https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CV6M1?cHash=72cdc3e4bc684f020518bcc9818649b7 Erfurt, 04.10.2022: Rassistische Überfälle und Übergriffe am Vorabend des 03.10.1990 Konstantin Behrends
Konstantin Behrends

Mit Konstantin Behrends (ZweiterOktober1990, Jena)

zweiteroktober90

Mit den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Erfurt in diesem Jahr befassen wir uns kritisch.

Der Referent wird die rassistischen Übergriffe und Überfälle auf Flüchtlinge und linke Projekte am 02.10.1990 im Vorfeld der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung thematisieren. Dabei wird der Bezug zur aktuellen Situation von Migrant*nnen in der bundesdeutschen Gesellschaft dargestellt.

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

 

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event-o8vxt Schicksal Treuhand - Treuhand Schicksale - Ein ostdeutsches Trauma https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/O8VXT?cHash=c204cf0d7a71fa5247bc534efb29e9a1 Suhl, 05.10.2022: im Gespräch mit der Literatur- und Sprachwissenschaftlerin, Publizistin und Autorin Katrin Rohnstock Während vor einigen Jahren bei diesem Thema noch so manches Gespräch verstummte, weil niemand gern über Arbeitsplatzverlust, Existenzängste und das Ringen um einen Neuanfang spricht, ist jetzt die Zeit gereift, sich darüber auszutauschen. Interessant sind ganz individuelle Geschichten, denn sie machen deutlich: Der ökonomische Kahlschlag auf dem Gebiet der ehemaligen DDR war für viele ein Schock. Viele haben das Agieren der Treuhandanstalt wie einen Schicksalsschlag empfunden. Es war ein Kampf David gegen Goliath, den in der Regel die Treuhand gewann. Über solche Erfahrungen wollen wir mit Katrin Rohnstock, der Kuratorin einer gleichlautenden Ausstellung, die wir nächstes Jahr in Suhl zeigen wollen, diskutieren.

Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum „Alternativ“

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event-rw8xj «Der laute Frühling» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RW8XJ?cHash=08ed415fef1ef45b976744e4f74aadcd Waltershausen, 06.10.2022: Gemeinsam aus der Klimakrise, Film und Gespräch mit Regisseurin In der Klimabewegung setzt sich zwar mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass Kapitalismus und Klimaschutz unvereinbar sind, es fehlt aber eine Vorstellung davon, wie wir einen Systemwandel herbeiführen können. Der laute Frühling skizziert, wie die tiefgreifende Veränderung, die wir brauchen, aussehen könnte.

Labournet.tv ist ein Kollektiv aus drei Frauen, die Filme über Kämpfe am Arbeitsplatz sammeln, produzieren und zeigen. Im Zentrum stehen die Situation der Lohnarbeiter_innen, ihre Selbstorganisierung in historischen und aktuellen Arbeitskämpfen.

Mehr Infos unter: labournet.tv/project/der-laute-fruehling

Gemeinsam mit Kultinativ e.V.

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event-32yog Was heißt eigentlich feministisch Streiken? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/32YOG?cHash=a2e950a4eff63508b42464424a19cf93 Jena, 10.10.2022: Im Rahmen der ALOTA 2022 Mit Marie-Kristin Hähnle

Die Gruppe Feministischer Streik Jena (FS) wird in einem Workshop über den Streik als Demonstrationsform und dessen Nutzbarmachung für feministische Politiken aufklären. Seit mehr als 150 Jahren streiken Menschen gegen Unterdrückung und für die Anerkennung und Durchsetzung ihrer Rechte. In den vergangenen Jahren hat sich eine Streikbewegung über alle Kontinente ausgebreitet, die sich dezidiert als FLINTA*-Kampf begreift. Der Feministische Streik Jena versteht sich als Teil dieser weltweiten Bewegung. Der feministische Kampf richtet sich nicht nur auf Lohnarbeit, sondern eine grundsätzliche Veränderung gesellschaftlicher, patriarchaler Praxis. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Kampfes.

Die Alternativen Orientierungstage sind eine Initiative vom Arbeitskreis Politische Bildung des StuRa der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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event-mm3ye „Der zweite Sonntag im September“ https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/MM3YE?cHash=994fae3b0829b32dd83e04ba979f6d7c Erfurt, 10.10.2022: Zur Geschichte des Tages der Opfer des Faschismus Der zweite Sonntag im September wird in den Nachkriegsjahren der erste Gedenktag für die Opfer des Faschismus in Deutschland. Der Kalte Krieg führt zu einer Teilung der Erinnerung in Ost und West. In der Bundesrepublik und Westberlin ist der von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) organisierte „Tag der Opfer des Faschismus“ bis in die 1960er Jahre Verboten ausgesetzt. Bald fokussiert sich dort das Gedenken auf den 20. Juli, dem Tag des Attentats auf Hitler durch die Gruppe rund um General von Stauffenberg. Währenddessen erhält der OdF-Tag in der DDR mit Ehrungen und Kundgebungen, aber auch Ritualen, Einseitigkeiten und Vereinnahmungen einen Platz in der Erinnerungskultur. Seit 1990 wird der Gedenktag als „Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung“ fortgesetzt.

Anhand der wechselvollen Geschichte des OdF-Tages thematisiert die Ausstellung die Unterschiede der Erinnerungskulturen und deren politischer Instrumentalisierung in Ost- und Westdeutschland. Die Ausstellung besteht aus elf Tafeln und wurde von der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) erstellt.

Sie wird vom DGB Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Vom Erinnern und Vergessen. Zur vielschichtigen Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus in Ost- und Westdeutschland“, in Kooperation mit der Projektgruppe „Erfurt im NS“ gezeigt.

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event-k1mq4 Sicherheit neu denken: https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/K1MQ4?cHash=c7127ef99f0f6b05fd8aaad10c6bd95a Erfurt, 10.10.2022: Impulse für eine neue friedenspolitische Sicherheitsarchitektur in Europa Mit Ralf Becker (Koordinator der Initiative „Sicherheit neu denken - von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“ im Auftrag der Evangelischen Landeskirche Baden)

Der Krieg in der Ukraine markiert eine Zeitenwende. Welche Optionen bieten sich zur Neugestaltung einer nachhaltig friedlichen Nachkriegsordnung in Europa nach Beendigung dieses Kriegs? Ralf Becker, Koordinator der zivilgesellschaftlich-kirchlichen Initiative sicherheitneudenken.de, stellt dazu politische Analysen und friedenspolitische Instrumente zum Umgang mit der Ukrainekrise vor, die die Initiative in Gespräche mit führenden Koalitionspolitiker*innen, der Bundeswehr und der Münchner Sicherheitskonferenz einbringt.

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

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event-r76pf Warum Gesundheit politisch ist https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/R76PF?cHash=c33e55ebd0a031122ac712dd5362f650 Jena, 11.10.2022: kritische und utopische Betrachtung eines kranken Systems - ALOTA 2022 Mit Max Buttler

Das solidarische Gesundheitszentrum Jena (SGZ) will über den politischen Charakter von Gesundheit und Medizin, vor allem über deren Institutionen in dieser Gesellschaft, aufklären und über Formen solidarischer Gesundheitssysteme nachdenken. Ob ein Mensch gesund oder krank ist, hängt nicht allein von der körperlichen und seelischen Konstitution dieses Menschen ab, sondern wird auch, und womöglich maßgeblich, von gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen bestimmt. Was aber hat die Politik konkret mit der Gesundheit zu tun? Dies ist das erste Problem, welches das SGZ in ihrem Vortrag auseinandersetzt. Die gesellschaftskritische Analyse führt dann zur Frage, wie aber sich ein System zur Gesundheitsversorgung einrichten und steuern lässt, dass mit den neoliberalen und kapitalistischen Strukturen unserer Gesellschaft konfrontiert ist. Eine mögliche Antwort darauf bietet ein solidarisches Gesundheitssystem, wie es im Vortrag diskutiert wird.

Die Alternativen Orientierungstage sind eine Initiative vom Arbeitskreis Politische Bildung des StuRa der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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event-3zf5v FLINTA* Empowerment Workshop-Reihe https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/3ZF5V?cHash=04beb0b2cb2e122730bb01c4b0703f89 Erfurt, 11.10.2022: Workshop-Reihe Die Workshop-Reihe schafft einen Schutzraum für FLINTA* (Frauen, Lesben, inter-, nicht-binäre-, trans- und agender-Personen). Als Gruppe hinterfragen wir bestehenden Gesellschaftsstrukturen.

Wir informieren, wie es zu den ungleichen Machtverteilungen zwischen den Geschlechtern kommt.

Es ist Raum, über grenzüberschreitende Situationen ins Gespräch zu kommen. So unterstützen wir uns gegenseitig gemeinsam in Aktionen.

Das erwartet Dich:

11.10.2022 Kennenlernen
18.10.2022 Sexismus und Macht
25.10.2022 Catcalling
01.11.2022 Sexualisierte Gewalt und Hand- lungsmöglichkeiten
08.11.2022 Erfahrungsaustausch als FLINTA*
15.11.2022 Internationaler FLINTA* Aktivismus
22.11.2022 FLINTA* Empowerment und Pop- Kultur

Bitte melde dich verbindlich bis zum 30.9.2022 unter frauenzentrum-erfurt@t-online.de an.

Die Workshop-Reihe ist auf 15 Teilnehmende beschränkt. Jeder Termin findet von 18 Uhr bis 20:30 Uhr statt.

Gemeinsam mit dem FrauenZentrum Erfurt
 

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event-wizkm Russland im Krieg: Informationen, Eindrücke und Hintergründe https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/WIZKM?cHash=5612742345ba1145e03d52f5de3441af Gera, 11.10.2022: Mit Kerstin Kaiser (RLS) Die Slawistin und langjährige linke Politikerin leitete von 2016 bis zum Sommer 2022 das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau. Von dort aus wurde zuletzt Analyse- und... Mit Kerstin Kaiser (RLS)

Die Slawistin und langjährige linke Politikerin leitete von 2016 bis zum Sommer 2022 das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau. Von dort aus wurde zuletzt Analyse- und Projektarbeit mit Partner*innen in der Russländischen Föderation, Belarus, Georgien, Armenien und Aserbaidschan organisiert.

Im April 2022 entzog das Justizministerium Russlands dem Auslandsbüro der RLS und aller weiteren deutschen parteinahen Stiftungen in Moskau die Registrierung als Nichtregierungsorganisation und erzwang so das Ende der Arbeit und deren Schließung.

Veranstaltungsreihe „Geraer Gespräch"

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event-vwcq3 Zeitenwende, Waffenindustrie, 100 Mrd. € - nicht mit uns! https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/VWCQ3?cHash=b9808b488aeaec7c5cef611551d22242 Jena, 13.10.2022: Im Rahmen der ALOTA 2022 Mit Florian Schmidt

Das Anti-Militarisierungsbündnis Jena (AMB) engagiert sich für eine Auseinandersetzung mit militaristischen und bellizistischen Positionen, Diskursen und Tendenzen in der (globalen) Gesellschaft. In ihrem Vortrag werden Sie sowohl über die Situation der Waffenindustrie in Deutschland, deren Handelspartner und über das beschlossene Sondervermögen der Bundeswehr aufklären, wie auch ihre Arbeit und Struktur vorstellen. Wo, von wem, warum und für wen werden Waffen in Deutschland überhaupt produziert? Woran lassen sich Militarisierungstendenzen in unserer Gesellschaft beobachten? Was hat es mit der „Zeitenwende“ auf sich, die Bundeskanzler Scholz jüngst verkündet hat? Und vor allem: Was können wir tun, um uns Aufrüstung und Krieg, wo es nötig ist, entgegenzustellen? Diese Fragen werden vom Anti-Militarisierungsbündnis in ihrem Vortrag beantwortet wie diskutiert.


Die Alternativen Orientierungstage sind eine Initiative vom Arbeitskreis Politische Bildung des StuRa der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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event-95yh8 Matriarchale Geselligkeit gestern und heute https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/95YH8?cHash=973773ed16b40372b06b951a98eab3d5 Jena, 13.10.2022: Im Rahmen der ALOTA 2022 Mit Hannah Schlüter

Die Stadt Jena kann auf eine lange Tradition patriarchaler Kultur in Form von studentischen Korporationen zurückblicken. 2019 gründete sich die Burschenschaft Lethargia (BL), die das Konzept der Burschenschaften auf den Kopf stellt: Ausschließen Frauen kämpfen hier für progressive und feministische Politik. Mit ihrem Workshop wollen sie über die Tradition der Burschenschaften in Jena und über ihr Gegenkonzept aufklären. Die Lethargia setzt in ihrer Arbeit auf ein Konzept, das man am besten wohl politische Medienkunst nennt. Eine kreative und provokative Bearbeitung teils kontroverser Themen provoziert zu inhaltlicher Auseinandersetzung.


Die Alternativen Orientierungstage sind eine Initiative vom Arbeitskreis Politische Bildung des StuRa der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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event-g7cnq Von Geraberg nach Tokio und New York https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/G7CNQ?cHash=c4d3d142c53f662ecb1a7fdf62484e86 Jena, 13.10.2022: Projekt „100 Jahre Marxistische Arbeitswoche“ Richard Sorge und Hede Massing – Über den Zusammenhang von Sozialforschung und Spionage

Vortrag von Uwe Rossbach (Arbeit und Leben Thüringen)

Die Marxistische Arbeitswoche war ein Treffen von Marxist*innen und Kommunist*innen, die sich Pfingten 1923 in Geraberg bei Ilmenau trafen, um die zu diskutieren, wie eine kritische Theorie der Gesellschaft aussehen könnte. Angesichts der Welle revolutionärer Erhebungen von 1917 bis 1923 in Europa, aber auch der zunehmenden Verringerung der Möglichkeit, Theorie frei innerhalb der kommunistischen Partei zu diskutieren, trafen sich die Anwesenden – unter ihnen Fukumoto Kazou, Karl Korsch, Georg Lukács, Friedrich Pollock, Felix Weil und Richard Sorge – und diskutierten die gerade erschienenen Schriften Lukács und Korschs. Es war somit die erste Veranstaltung des Instituts für Sozialforschung, das bis 1933 in Frankfurt am Main residierte.

In Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum der Marxistischen Arbeitswoche im Jahr 2023 wird das Projekt „100 Jahre Marxistische Arbeitswoche“ schon 2022 in die Bedeutung der MAW und der auf ihr diskutierten Texte einzuführen. Wir wollen zur Auseinandersetzung aus unterschiedlichen Perspektiven anregen und laden alle Interessierten ein, sich ebenfalls mit den Diskussionen und Entwicklungen in der (Thüringer) Arbeiter*innenbewegung auseinanderzusetzen, die zur Arbeitswoche in Geraberg führten. Dazu stellen wir auf der ‚Plattform 100 Jahre MAW‘ (http://www.marxistische-arbeitswoche.de) Materialien bereit.

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event-ko3e9 Clit-Night https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/KO3E9?cHash=c39cd2cd4bd5292bc4cad1a855a80935 online, 14.10.2022: Gesundheitspolitischer Workshop für Frauen Dieser Workshop ist für alle, die Interesse haben etwas mehr über Genitalanatomie zu lernen und vermeintliche Wissenslücken in unserer Gesellschaft diesbezüglich kritisch zu hinterfragen. Es wird Basiswissen über die Anatomie erarbeitet und ein kulturhistorischer Blick auf Rezeption der Klitoris von der Antike bis heute geworfen.

Der Workshop wird online stattfinden. Bitte meldet euch bis 13.10.22 an. frauenzentrum-erfurt@t-online.de

Gemeinsam mit dem FrauenZentrum Erfurt

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event-inj59 Ehrung und Gedenken im Widerstreit https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/INJ59?cHash=a0d9cee07614b6076b96a2cd699a9d02 Jena, 17.10.2022: Weimar 1955: Thomas Manns Schiller-Rede und Jenaer Ehrenpromotion Mit Dr. Günter Schmidt (Jena)

Am 14. Mai 1955 hielt Thomas Mann im Deutschen Nationaltheater Weimar seine zuvor schon in Stuttgart vorgetragene „Ansprache im Schillerjahr 1955“ und empfing die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Akademie der Künste sowie die Ehrenpräsidentschaft der Deutschen Schiller-Stiftung. Am 15. Mai 1955 verlieh ihm die Friedrich-Schiller-Universität Jena im Schloss zu Weimar die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät.

Veranstaltungsreihe „Jenaer Montagstreff"

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event-db2ky Nur Marxisten? https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/DB2KY?cHash=e3144a5220f7718cae2989c2a59232ef Jena, 18.10.2022: Projekt „100 Jahre Marxistische Arbeitswoche“ Frauen auf der Marxistischen Arbeitswoche Geraberg

Vortrag von Judy Slivi (Arbeit und Leben Thüringen)

Die Marxistische Arbeitswoche war ein Treffen von Marxist*innen und Kommunist*innen, die sich Pfingten 1923 in Geraberg bei Ilmenau trafen, um die zu diskutieren, wie eine kritische Theorie der Gesellschaft aussehen könnte. Angesichts der Welle revolutionärer Erhebungen von 1917 bis 1923 in Europa, aber auch der zunehmenden Verringerung der Möglichkeit, Theorie frei innerhalb der kommunistischen Partei zu diskutieren, trafen sich die Anwesenden – unter ihnen Fukumoto Kazou, Karl Korsch, Georg Lukács, Friedrich Pollock, Felix Weil und Richard Sorge – und diskutierten die gerade erschienenen Schriften Lukács und Korschs. Es war somit die erste Veranstaltung des Instituts für Sozialforschung, das bis 1933 in Frankfurt am Main residierte.

In Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum der Marxistischen Arbeitswoche im Jahr 2023 wird das Projekt „100 Jahre Marxistische Arbeitswoche“ schon 2022 in die Bedeutung der MAW und der auf ihr diskutierten Texte einzuführen. Wir wollen zur Auseinandersetzung aus unterschiedlichen Perspektiven anregen und laden alle Interessierten ein, sich ebenfalls mit den Diskussionen und Entwicklungen in der (Thüringer) Arbeiter*innenbewegung auseinanderzusetzen, die zur Arbeitswoche in Geraberg führten. Dazu stellen wir auf der ‚Plattform 100 Jahre MAW‘ (http://www.marxistische-arbeitswoche.de) Materialien bereit.

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event-pxunn «Alcarràs – Die letzte Ernte» https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/PXUNN?cHash=1dacfcd21dad66f22dd6dfbd990eafe8 , 20.10.2022: Im Gespräch mit Juliane Hesse (Hofgründerin und Gärtnerin) Alcarràs, ein kleines Dorf im Hinterland von Katalonien. Die Familie betreibt hier seit Generationen eine Pfirsichfarm. Vor 80 Jahren hat... Im Gespräch mit Juliane Hesse (Hofgründerin und Gärtnerin)

Alcarràs, ein kleines Dorf im Hinterland von Katalonien. Die Familie betreibt hier seit Generationen eine Pfirsichfarm. Vor 80 Jahren hat der Großgrundbesitzer Pinyol der Familie das Land überlassen, als Dank für seine Rettung im spanischen Bürgerkrieg. Aber derjunge Pinyol will vom Handschlag seines Großvaters nichts mehr wissen und lieber einen rentablen Solarpark dort errichten. ln diesem mehrfach ausgezeichneten Film von Carla Sim6n werden grundlegende Fragen zu Eigentumsverhältnissen, landwirtschaftlicher Praxis und gesellschaftlichen Verwerfungen, die damit verbunden sind, eingefangen.

ln der anschließenden Austauschrunde soll es u.a. um die Lage und Herausforderungen im ländlichen Raum in Ostdeutschland gehen. Zudem wird auch ein Fokus auf Energiewende auf dem Land liegen.

Gemeinsam mit der AG bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland, Solidarische Landwirtschaft u.a.

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event-ow3bj Fight Fortress Europa! https://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/OW3BJ?cHash=74e827104836ac1b4db04d98f0b2f491 Jena, 24.10.2022: Bericht über den Support der polnischen Aktivist* an der Grenze Belarus - EU Im März diesen Jahres startete die Seebrücke Jena einen Spendenaufruf für die Arbeit der Aktivisti* an der sogenannten EU-Außengrenze zu Belarus und veranstaltete ein Soli-Konzert mit den Bands Guisano de Oído, Sad Neutrino Bitches und DJane Schuchi im Café WAGNER. Im April machten sich drei Personen der Seebrücke auf den Weg, die gesammelten Spendengelder und Sachspenden zu übergeben.
An diesem Abend werden die drei Personen von ihrer "Reise" und über die Arbeit der Aktivisti* vor Ort berichten und aufzeigen, wie wir diese wichtige Arbeit von Jena aus weiter unterstützen können. Denn die Fluchtroute über Belarus / Polen wird trotz einer dort hochgezogenen Mauer weiter genutzt, und Menschen auf der Flucht sind nach wie vor von brutalen Pushbacks und Gewalt durch Militär auf beiden Seiten der Grenze betroffen!

Gemeinsam mit Seebrücke Jena

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