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Am 28. Januar 2019 und am 20. Februar, jeweils 18:30 Uhr, im RedRoxx, Erfurt, Pilse 29 Zwei Veranstaltungen zu Rosa Luxemburg

28. Januar 2019,  Rosa Luxemburg - Leben und Politik. Szenische Lesung

Hanna Petkoff (Schauspielerin am Gripstheater Berlin und Gast am Landestheater Altenburg) und Jörn Schütrumpf(Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin) zitieren, befragen, lesen, spielen, hören zum Leben und zur Politik Rosa Luxemburgs.
 
Eine Wanderung durch das Leben, die Zeiten und das Nachleben Rosa Luxemburgs.

Rosa Luxemburg (1871–1919) polarisiert die politische Landschaft bis heute: Den einen gilt sie als bolschewistische Terroristin, den anderen als Ikone der Linken.
Bis heute halten sich über diese Frau zäh Klischees. Denn den Stalinisten – die für Rosa Luxemburg extra einen zu verteufelnden »Luxemburgismus« erfanden – wie der politischen Rechten sind ihre Demokratieauffassungen ein Gräuel. Diese Frau erstrebte eine Gesellschaft, in der die politische Freiheit und Gleichheit nicht abgeschafft, sondern um die soziale Freiheit und Gleichheit ergänzt werden sollte – eine Forderung, die bis heute uneingelöst ist.
Die Jüdin, Polin und Sozialistin, die jeglichen Terror verabscheute, starb durch Hand rechter Terroristen in deutscher Uniform am 15. Januar 1919 im Berliner Tiergarten.


20. Februar 2019,   Zu Luxemburgs Theorie. »Freiheit ist immer die Freiheit…«

Eine Veranstaltung zu Rosa Luxemburgs Politik- und Revolutionsauffassungen von Jörn Schütrumpf (Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin).

Rosa Luxemburg (1871–1919) polarisiert die politische Landschaft bis heute. Besonders missverstanden wird Rosa Luxemburgs Maxime »Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden.«

»Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird.«

Die Jüdin, Polin und Sozialistin, die jeglichen Terror verabscheute, starb durch Hand rechter Terroristen in deutscher Uniform am 15. Januar 1919 im Berliner Tiergarten.