Nachricht | Klimakrise versus Wirtschaftsweise

Veranstaltungsreihe im Rahmen des «Erfurter Diskurses» in Zusammenarbeit mit Fridays for Future Erfurt

Flyer zur Reihe «Klimakrise versus Wirtschaftsweise»
Flyer zur Veranstaltungsreihe «Klimakrise versus Wirtschaftsweise»

Im Rahmen des «Erfurter Diskurses» der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen werden zentrale Beiträge aus der deutschen Debatte über die Konsequenzen der Klimakrise für die Wirtschaftsweise vorgestellt.

Schon vor 28 Jahren hielten 154 Staaten beim «Erdgipfel» in Rio fest, dass wir nicht weiter wirtschaften können wie bisher. Dass unsere Wirtschaftsweise und die Klimakrise zusammenhängen, stellt weitestgehend Konsens dar. «One way or another, everything changes», stellt Naomi Klein in ihrem 2013 erschienenen Buch fest. Eine Klimakrise, die die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen vernichten wird, wird auch das westlich-liberalkapitalistische Modell kaum überleben. Eine zentrale Schwierigkeit bleibt jedoch das Spannungsverhältnis zwischen der sozialen Gerechtigkeit im lokalen nationalen binnengesellschaftlichem Rahmen auf der einen und im Weltmaßstab auf der anderen Seite.

Die online stattfindende Veranstaltungsreihe führt in die aktuelle Diskussion um Klima und unsere Wirtschaftsweise mit anschließenden Stellungsnahmen von klimapolitisch aktiven Gruppen ein und findet u. a. in Zusammenarbeit mit Fridays for Future Erfurt statt. Alle Beiträge werden auf dem Youtube-Kanal «Erfurter Diskurs» dokumentiert.

Veranstaltungstermine

Livestream auf www.facebook.com/RosaLuxThueringen  — Beginn jeweils 19 Uhr:

  • 17. September 2020:
    Martin Fritz | «Sozial und ökologisch wirtschaften: Perspektiven von Degrowth»
  • 15. Oktober 2020:
    Anne Tittor | «Globale Ungleichheit und Umweltgerechtigkeit»
  • 26. November 2020:
    Friederike Habermann | «Tauschlogikfreies Wirtschaften: Commons statt Klimakrise»