Publikationen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Publikationen. de Copyright Wed, 20 Feb 2019 21:03:49 +0100 Wed, 20 Feb 2019 21:03:49 +0100 TYPO3 Publikationen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://th.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Publikationen. news-39223 Thu, 13 Sep 2018 09:48:00 +0200 «Gegen das Hissen der Roten Flagge auf dem Rathaus erheben wir keinen Einspruch.» https://th.rosalux.de/publikation/id/39223/ Die Novemberrevolution 1918 in Thüringen Im November 1918 ging es auch in Thüringen um Frieden und Demokratie, um eine republikanische Staatsform, individuelle und kollektive staatsbürgerliche Freiheiten und Rechte, Emanzipation und Partizipation, um die Lösung der sozialen Frage einschließlich der Eigentumsfrage. Die Niederlage der Revolution hatte dramatische Folgen für die deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dieser doppelte Fokus macht die Auseinandersetzung mit der Novemberrevolution 1918 auch nach einhundert Jahren aus einer demokratisch-sozialistischen Perspektive zu einer Herausforderung.

Mario Hesselbarth ist Historiker, Mitglied des Gesprächskreises Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung und arbeitet ehrenamtlich für die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Er ist Mitherausgeber des Bandes «Gelebte Idee – Sozialisten in Thüringen – Biographische Skizzen» (2006).

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news-37384 Tue, 30 May 2017 11:31:57 +0200 Zur Geschichte der USPD in Thüringen https://th.rosalux.de/publikation/id/37384/ 1917 wurde in Gotha die USPD gegründet Vom 6. bis 8. April 1917 gründeten in Gotha jene Frauen und Männer, die gegen die Burgfriedenspolitik ihrer Sozialdemokratie (SPD) während des Ersten Weltkriegs opponierten, die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD). 

Über die tieferen Ursachen der damit verbundenen Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung gingen und gehen die Positionen auseinander. Sowohl marxistisch-leninistische als auch der Sozialdemokratie nahestehende Historikerinnen und Historiker sahen in den drei innerparteilichen Grundströmungen, die vor dem Ersten Weltkrieg entstanden waren, den eigentlichen Spaltungsgrund. Der auf Eduard Bernstein zurückgehende Revisionismus hatte Anfang des 20. Jahrhunderts dafür plädiert, die revolutionäre, auf die Eroberung der politischen Macht orientierte Theorie der Sozialdemokratie zu ersetzen. Die SPD solle sich zu dem bekennen, was sie infolge ihrer politischen Praxis geworden sei, eine demokratisch-sozialistische Reformpartei. Bernstein scheiterte damit jedoch an der großen Parteimehrheit, auf die sich das marxistische Zentrum um den Parteivorsitzenden August Bebel und den maßgebenden Parteitheoretiker Karl Kautsky stützte. Sie verstanden die SPD nach dem viel zitierten Wort Kautskys als eine revolutionäre, die Revolution jedoch nicht machende Partei. Dass die Arbeiterbewegung letztlich die Revolutionen jedoch selbst machen und sich deshalb auf sie politisch vorbereiten müsse, davon war Rosa Luxemburg, die Wortführerin der im Marx’schen Sinne radikalen Linken überzeugt. Die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Rolle der Arbeiterbewegung vor der Revolution unterschied radikale Linke und marxistisches Zentrum in den Massenstreikdebatten der Jahre 1905 bis 1913.

Andere Auffassungen über die Ursachen der Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung im Ersten Weltkrieg machen hingegen die «Politik des 4. August», die bedingungslose Ein- und Unterordnung der Führungen von SPD und Gewerkschaften in die nationale Kriegsfront des Deutschen Kaiserreichs, für die Trennung verantwortlich. Festzuhalten ist, noch bevor sich die innerparteiliche Opposition gegen diese Burgfriedenspolitik der Parteiführung überhaupt formiert hatte, waren deren Befürworter fest entschlossen, sie aus der Partei hinauszudrängen. Sie wollten die Arbeiterbewegung in die bürgerliche Gesellschaft des Deutschen Kaiserreichs integrieren, dafür musste die Sozialdemokratie ihre bisherige grundsätzliche Oppositionshaltung gegenüber dem preußisch-deutschen Obrigkeitsstaat, der bürgerlichen Gesellschaft und dem kapitalistischen Wirtschaftssystem jedoch aufgeben. Die hieraus resultierenden innerparteilichen Spannungen und Konflikte führten in der Konsequenz zur Spaltung der SPD im Ersten Weltkrieg. Insofern bildete die Zustimmung der SPD-Reichstagsfraktion zu den Kriegskrediten am 4. August 1914 für die Entstehung der USPD einen entscheidenden Ausgangspunkt.

Mit der Unabhängigen Sozialdemokratie entstand im April 1917 eine Partei, die das gesamte politische Spektrum der Vorkriegs-SPD umfasste. Ihr gehörte der Theoretiker des Revisionismus Eduard Bernstein ebenso an wie Karl Kautsky, der führende Kopf des marxistischen Zentrums. Der pazifistische Positionen vertretende Hugo Haase war bis zu seinem Tod Ende 1919 infolge eines Attentats der weitgehend anerkannte Vorsitzende der USPD. Die radikale Linke um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die bereits Anfang 1916 die Spartakusgruppe gebildet hatte, trat ihr unter Aufrechterhaltung ihrer politischen und publizistischen Unabhängigkeit ebenfalls bei. Sie verließ die USPD jedoch schon zum Jahreswechsel 1918/19 und konstituierte sich als Kommunistische Partei Deutschlands (KPD).

Im weiteren Verlauf der Entwicklung gewannen aber auch neue Gruppierungen Einfluss auf die Politik der USPD: die «Revolutionären Obleute» der Berliner Großbetriebe um Ernst Däumig und Richard Müller sowie nach der Novemberrevolution 1918 die Akteure der Rätebewegung, repräsentiert durch Curt Geyer, Walter Stoecker und Wilhelm Koenen, vor allem jedoch die Masse der sich radikalisierenden Arbeiterschaft. Ihr Drang nach aktiver Veränderung der gegebenen Verhältnisse stärkte nicht nur den linken USPD-Flügel, er radikalisierte die USPD insgesamt und verschob sie nach links. Möglich war diese Einflussnahme nicht zuletzt durch die basisdemokratischen Strukturen und die innerparteiliche Demokratie, die jedem Mitglied Mitsprache bei und Mitgestaltung der unabhängigen sozialdemokratischen Politik ermöglichen sollten.

Diese Vielfalt wird oft als Heterogenität und Ursache der Spaltung der USPD im Oktober 1920 interpretiert, die ihr schnelles Ende einleitete. Die Existenz eines sozialdemokratischen und eines kommunistischen Flügels in einer Organisation sei auf Dauer nicht möglich gewesen, argumentieren jene, die sich in der jeweiligen Tradition der gespalteten Arbeiterbewegung der Weimarer Republik verorten. Dem steht die jedoch nur selten beachtete Sicht gegenüber, die in der USPD weniger eine Partei im herkömmlichen Sinn, sondern vielmehr den politischen und organisatorischen Ausdruck der Massenbewegungen der revolutionären deutschen Arbeiterschaft der Jahre 1917 bis 1920 sieht.1 Aus dieser Perspektive entstand die USPD als Ergebnis der sozialen und politischen Protestbewegung gegen den Ersten Weltkrieg. Sie bildete die Rätebewegung in ihrer ganzen Vielfalt programmatisch ab und stellte die politische Führung der Generalstreikbewegungen der Jahre 1919/20 dar. Hierin lagen gleichermaßen Stärke und Schwäche der USPD. Ihrem großen politischen Einfluss in den unmittelbaren Massenaktionen stand das Unvermögen gegenüber, als Partei gemeinsame Strategien und eine Politik zu entwickeln, die gleichermaßen radikale und realisierbare Zielstellungen beinhaltete. Insofern war es nahezu folgerichtig, dass das Ende der Massenbewegungen der revolutionären Arbeiterschaft im Frühjahr 1920 die Spaltung der USPD und ihr Ende nach sich zogen.

Mario Hesselbarth ist Historiker, Mitglied des Gesprächskreises Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung und arbeitet ehrenamtlich für die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Er ist Mitherausgeber des Bandes «Gelebte Idee – Sozialisten in Thüringen – Biographische Skizzen» (2006).

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Inhalt

1. Einleitung

2. Zur Entstehung der USPD Thüringen im Ersten Weltkrieg
2.1. Der 4. August 1914
2.2. Zu den Anfängen der innerparteilichen Opposition in Thüringen
2.3. Zur Gründung der USPD Thüringen

3. Die USPD Thüringen wird Massenpartei der revolutionären Arbeiter¬schaft
3.1. Zu den Anfängen der revolutionären Massenbewegungen in Thüringen 
3.2. Die Novemberrevolution in Thüringen und die Parteikrise im Dezember 1918 
3.3. Die Nachwehen der Revolution 1919 und der Kapp-Putsch im März 1920

4. Zur landespolitischen Bedeutung der USPD Thüringen
4.1. USPD und Thüringenfrage
4.2. Volksstaat Reuß und „Räterepublik“ Gotha. Zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Agieren zweier Thüringer USPD-Landesverbände
4.3. Die USPD als stärkste Partei im ersten Thüringer Landtag
4.4. Die USPD als Regierungspartei in Thüringen 1921/22

5. Zur Spaltung der USPD Thüringen im Herbst 1920 und ihrer Wiedervereinigung mit der MSPD im Herbst 1922
5.1. USPD und Internationale 1917 – 1919
5.2. Zur Spaltung der USPD in Thüringen im Herbst 1920
Exkurs: Emil Hölleins Plädoyer gegen eine Spaltung der USPD 
5.3. Zur Wiedervereinigung mit der MSPD im Herbst 1922

6. Fazit

7. Ausgewählte Kurzbiographien

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news-3961 Tue, 23 Feb 2016 19:09:00 +0100 »... die neurotische Phase überwinden, in der wir uns seit siebzig Jahren befinden« https://th.rosalux.de/publikation/id/3961/ Zur Differenz von Konservativismus und Faschismus am Beispiel der »historischen Mission« Björn Höckes (AfD) *überarbeitete, erweiterte Auflage*  Download

Andreas Kemper wirft einen gezielten Blick auf die AfD, Björn Höcke und dessen Rhetorik. Seine Untersuchung zielt auf Ideologiefragmente, Argumentationsstrukturen, Metaphern und politische Phrasen bzw. Schlagworte in den Reden, Interviews und Pressemitteilungen von Höcke hinsichtlich ihrer Überschneidungen mit der Ideologie der jungkonservativen Neuen Rechten.

Die Printpublikation ist leider vergriffen.

Inhalt

  • Vorbemerkung
    • Zu den Flügelkämpfen der AfD
    • Ab wann ist es sinnvoll, von Faschismus zu sprechen?

  • Faschismus, Neue Rechte und die Alternative für Deutschland (AfD)
    • Der Faschismus-Begriff nach Griffin
    • Das Verhältnis der jungkonservativen Neuen Rechten zur AfD
    • Die »historische Mission der AfD«: Deutschland vom »Mehltau« des »PC-Totalitarismus« befreien

  • Björn Höckes rechtsextreme Verbindungen
    •  Höckes Verbindungen zur Neuen Rechten
      • Heiner Hofsommer
      • Deutsche Patriotische Gesellschaft
      • Völkische Jugendbünde und Institut für Staatspolitik
    • Kontakte zu Thorsten Heise (NPD Eichsfeld), oder: Das Phantom »Landolf Ladig«
      • Ein Dorf in Thüringen
      • »Werte-, Sitten- und Normengefüge« oder: Deutschland als Seife in Auflösung
      • »Ladigs« Texte in Volk und Bewegung 2011/2012
      • Zum völkischen Antisemitismus »Landolf Ladigs«
      • Fazit zu »Landolf Ladig«
    • Die Buchenwald-Provokation
    • »Erfurter Resolution«, »Herbstoffensive 2015« und die Erfurter AfD-Demonstrationen
  • Björn Höckes rechtsextreme Ideologiefragmente
    • Ultranationalismus, oder: Höckes »ehrliche, reine Vaterlandsliebe«
    • Exkurs zum Rassismus Björn Höckes
    • Palingenetik, oder: Höckes »historische Mission«
      • »Altparteien« und »Direkte Demokratie«
      • »Organische Marktwirtschaft« gegen »degenerierte Marktwirtschaft«
      • Mit »aktiver Bevölkerungspolitik« gegen die »perverse«»Dekadenz«
      • Vom »PC-Totalitarismus« befreit: Die neue Nation
    • Exkurs zur sogenannten »Neurotisierung des deutschen Volkes«
      • NPD: »US-Schicht« und Frankfurter Schule als »Neurotisierer«
      • Hohmann: »neurotischer Eifer« und jüdisches »Tätervolk«
      • Die sogenannte »Renten-Neurose« der Überlebenden des NS-Terrors
      • »Deutsche Neurose« nach C. G. Jung und Adorno
      • Fazit
    • Noch einmal: Vertritt Björn Höcke eine faschistische Ideologie?
      • Höckes utopischer Antrieb
      • Dekadenz als Problem
      • Radikale Erneuerung der Nation
      • Nation als »organisches Ganzes«
  • Fazit und Ausblick
  • Anhang: Zitate von Björn Höcke
    • Nationalismus
    • Demografie, Familialismus, Anti-Genderismus
    • Metaphysische Orientierung, Anti-Materialismus, Tiefenbewusstsein
    • Parteiendemokratie, Political Correctness, Meinungsfreiheit, Preußentum
    • Polizei und Justiz
    • Verschwörungsideologie
  • Literatur

Reaktionen auf die Publikation finden Sie auf folgenden Seiten:

Informationsplattform gegen Rechts
Heise online
TAZ
MDR
BR

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news-3962 Mon, 14 Sep 2015 11:28:00 +0200 Texte und Argumente https://th.rosalux.de/publikation/id/3962/ Neue Reihe im Netz Im folgenden finden Sie Publikationen aus der Reihe "Texte und Argumente"


Ludwig Elm: Zum Beispiel DDR – totalitär und stalinistisch?

Anmerkungen zu Herkunft und Differenzierung der Totalitarismus-Konzeption sowie ihrer erneuten politischen Instrumentalisierung

Dem Beitrag liegt das Referat „Totalitarismus heute“ auf der Geschichtskonferenz der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. (VVN-BdA) zugrunde. Sie fand zum Thema: „Wie gehen Nachgeborene mit Geschichte um? Täter – Mitläufer – Opfer – Widerstandskämpfer: Diskurs über Deutsche im Faschismus“ am 2. und 3. Oktober 2004 in der Gedenkstätte Buchenwald statt.

2004_Elm_Zum Beispiel DDR.pdf


  
Klaus Höpcke: Der halbierte Demos

Nach der Europa-Wahl: Parteiensystem delegitimiert? Wie gehen wir mit PDS-Wahlergebnissen um: Erfreut? Nüchtern? Fragen wir: Warum nicht sieben Prozent?

Dieser Text ist die erweiterte und nach dem Stand vom 15. August 2004 aktualisierte Fassung eines am 10./11. Juli 2004 in der sozialistischen Tageszeitung „Neuen Deutschland“ erschienenen Artikels.

2004_Höpcke_Der Halbierte Demos.pdf


Klaus Höpcke: Feudale Mäuse

15,5 Millionen Euro kassierte in Thüringen vom Herbst 2003 bis Pfingsten 2004 Michael Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach. Wofür? Für Verzicht auf zweifelhafte Ansprüche

Diesem Text liegen Ausführungen zugrunde, die der Autor in einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des Thüringer Forums für Bildung und Wissenschaft e. V. zum Thema „Kulturgutschutz und ‚Fürstenentschädigung’ in Thüringen“ am 20. April 2004 in Jena, vorgetragen hat.

2004_Höpcke_Feudale_Mäuse.pdf


Klaus Höpcke: Restaurationsunwille überrollt

Charakter und Konsequenzen der Ereignisse im Herbst 1989 in der DDR

Eine Kurzfassung dieses Textes wurde vorgetragen auf der 25. wissenschaftlich-politischen Konferenz „Soziale und politische Konfliktpotentiale nach dem Systemwechsel 1989–1991 in europäischen Ländern und antikapitalistische Bewegung“, veranstaltet am 4./5. September 2004 in Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, vom Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der PDS, der Geschichtskommission der DKP, der Marx-Engels-Stiftung e.V. Wuppertal und den Redaktionen „Sozialistische Zeitung“ (Köln) und „junge Welt“ (Berlin).

2004_Höpcke_Restaurationsunwille überrollt.pdf


Ludwig Elm: Was erinnern und wie gedenken?

Konservativ-nationalistische Geschichtspolitik soll Werte und Leitbilder der größer gewordenen Bundesrepublik neu ordnen

Überarbeitete Fassung des Referates „Konservative Grundtendenzen in der Geschichts- und Erinnerungspolitik der Bundesrepublik, insbesondere in den neuen Bundesländern“, vorgetragen in einer gemeinsamen Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V. und des ELBE-SAALE-Bildungsvereines e.V. am 03.11.2005 in Naumburg.

2005_Elm_Was_erinnern_wie_gedenken.pdf


Ludwig Elm: „… und ich beschloß, sie umbringen zu lassen“

Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15. Januar 2006

Für den Druck bearbeitete Fassung einer Ansprache auf einer gemeinsamen Veranstaltung von DGB, Jungsozialisten, Linkspartei.PDS, SPD und WASG zum Gedenken an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, 15. Januar 2006, Erfurt.

2006_Elm_Liebknecht_Luxemburg.pdf


Michael Hartmann: Die Exzellenzinitiative

Ein Paradigmenwechsel in der deutschen Hochschulpolitik

Mit Genehmigung des Autors herausgegebener Sonderdruck eines zuerst in der Zeit-schrift für Sozialwissenschaft „Leviathan“ 4/2006 S. 447ff. erschienenen Aufsatzes.

2006_Hartmann_Exzellenzinitiative.pdf


Ottokar Luban: Die Jenaer Konferenz der linkssozialistischen Arbeiterjugend mit Karl Liebknecht am 23./24. April 1916

2006_Luban_Osterkonferenz.pdf


Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker. Aufklärer oder Mythenbildner?

Wider die haltlose Abfertigung der Kritiker Joachim Fests als „billiger linker Reflex“

Sonderdruck des am 02.12.2006 im „Neuen Deutschland“ erschienenen Artikels „Aufklärer und Mythenbildner. Was für ein Hitler-Bild haben die Deutschen heute?

2006_Pätzold_Weißbecker_Hitlerbilder.pdf


Thomas Hofmann: Konservative Geschichtspolitik 2006 - Ein Rückblick

Mit Genehmigung des Autors (1991–1994 Leiter der Gedenkstätte Buchenwald) herausgegebener Sonderdruck eines Beitrages, der unter dem Titel „(K)ein Ende der (Zeit)geschichte“ im Heft 135 (Winter 2006/07) der Zeitschrift „Ästhetik und Kommunikation“ erschien.

2007_Hofmann_Konservative Geschichtspolitik.pdf


Roland Meister: Der Deal im deutschen Strafprozeß

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen leicht erweiterten, von der „Blätter“-Redaktion genehmigten Nachdruck aus Heft 9/2007 der „Blätter für deutsche und internationale Politik“.

2007_Meister_Deal.pdf


Manfred Weißbecker: Auf dem Weg zur Macht – die „Kommunalpolitik“ der NSDAP

2007_Weißbecker_Kommunalpolitik NSDAP.pdf


Ludwig Elm: Legal in den Verbrecherstaat?

Zum Anteil aller bürgerlichen Parteien an der Zerstörung der Weimarer Republik und der Errichtung der nazistischen Diktatur 1932/33

Für den Druck ergänzte und bearbeitete Fassung einer Ansprache anlässlich des 75. Jahrestages der Errichtung der NS-Diktatur auf einer Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V. (VVN-BdA) in Bochum am 25. Januar 2008 sowie im Bundeszuschuss der VVN-BdA e. V. in Magdeburg am 2. Februar 2008.

2008_Elm_Legal in den Verbrecherstaat.pdf


Ronald Sassning: Erwin Panndorf (1904 – 1942)

Gera – Moskau – Spanien – Berlin. Der Weg zu antifaschistischen Fronten

2008_Sassning_Panndorf_Gera Moskau Berlin.pdf


Ronald Sassning: Damit die Panzer einsatzfähig waren

Spanien-Report des Interbrigadisten Erwin Panndorf (1937-1939)

2009_Sassning_Panndorf Panzer.pdf


Manfred Weißbecker: Wege von Vorurteil und Vorteilsnahme zum Völkermord: Judenhass und Antisemitismus in der deutschen Geschichte

Vortrag im Rahmen der Anne-Frank-Ausstellung in Jena am 4. Februar 2011 in einer von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V. unterstützten Veranstaltung. Der Text wurde mit Genehmigung des Autors für den Druck geringfügig geändert und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V. herausgegeben.

2011_Weißbecker_Wege von Vorurteil und Vorteilsnahme zum Völkermord.pdf



Ludwig Elm: 1914 – 1932/33 – 1949. Parteien in Bündnissen der deutschen Rechten

Jena, 2014

2014_Elm_Parteien in Bündnissen der deutsche Rechten.pdf


Manfred Weißbecker: Nachkriegs-Katastrophe: Erinnerungspolitik 1918 - 1939

Überarbeitete und erweiterte Fassung eines Vortrages, den der Verfasser am 11.06.2014 auf dem Internationalen Kolloquium „Vor 100 Jahren: Beginn des Ersten Weltkrieges. Ursachen und Wertungen“ der Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung e.V. sowie der Berliner Freunde der Völker Russlands e.V. gehalten hat

2014_Weißbecker_Nachkriegskatastrophe_Erinnerungspolitik.pdf


Ludwig Elm: Der Genozid an den Armeniern 1915/16 im Osmanischen Reich – dem Verbündeten des deutschen Kaiserreiches während des europäischen Völkermordens

Jena, 2015

2015_Elm_Der_Genozid_an_den_Armeniern.pdf


Ludwig Elm: Pakte mit dem Teufel. Vom Reichskonkordat zum Münchner Abkommen
und zum deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt (1933-1939)


Ergänzte und bearbeitete Zusammenfassung aus Referaten des Autors anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2015 und zum Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der UdSSR vom 23. August 1939

Elm_Pakte_mit_dem_Teufel

 

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news-7152 Thu, 29 Jan 2015 16:02:00 +0100 Migration, Asyl und (Post-)Migrantische Lebenswelten in Deutschland https://th.rosalux.de/publikation/id/7152/ Bestandsaufnahme und Perspektiven migrationspolitischer Praktiken  

Migration als gesellschaftlicher Transformationsprozess wird oft als Problem betrachtet. Dabei wird nicht differenziert, welche strukturellen Komponenten der institutionellen Ausgrenzung und des alltäglichen Rassismus eine Rolle bei der Konstruktion des "Problemfeldes Migration" spielen. Der vorliegende Sammelband arbeitet mit einem thematischen Dreiklang von Migration, Asyl und Postmigration, um den Ist-Stand zu erfassen, Diskussionslinien der migrationspolitischen Praktiken zu beleuchten und weitere Perspektiven auf (post-)migrantische Lebenswelten aufzuzeigen.

Miriam Aced, Tamer Düzyol, Arif Rüzgar, Christian Schaft (Hg.)

Migration, Asyl und (Post-)Migrantische Lebenswelten in Deutschland. Bestandsaufnahme und Perspektiven migrationspolitischer Praktiken

Reihe: Studien zu Migration und Minderheiten
Bd. 29, 2014, 384 S., 39.90 Euro
ISBN 978-3-643-12463-0

LITVerlag Berlin

Gefördert durch die RLS Thüringen

 

 

 

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news-7151 Thu, 29 Jan 2015 15:58:00 +0100 Alles verändert sich, wenn wir es verändern https://th.rosalux.de/publikation/id/7151/ Die Offene Arbeit Erfurt im Wandel der Zeiten (1979-2014)  

Die Offene Arbeit Erfurt ist eine der Gruppen, in denen sich in der DDR Menschen zusammengeschlossen haben, die mit viel persönlichem Einsatz gegen die Herrschaft der SED eingetreten sind. Allerdings mussten sie feststellen, dass viele der im Umbruch angestoßenen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse im Oktober 1990 ihr vorläufiges Ende fanden.

Vor diesem Hintergrund entstand das erste Buch der Offenen Arbeit: Offene Arbeit - Selbstauskünfte. Ich wollt' die Hoffnung stürbe nie. Im Vorwort hieß es: "Es ist unser Anliegen, mit diesem Buch Menschen zum aufrechten Gang zu ermutigen."

Mehr als 20 Jahre später greift die vorliegende Veröffentlichung die offenen Fragen, die sich aus dieser Perspektive ergeben, auf: Was bedeutet Offene Arbeit im Wandel der Zeiten? Was ist von den Zielen und Ideen der Friedens- und Umweltgruppen in der DDR geblieben? Welche Wege sind unter den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu gehen, um diese Ziele und Ideen weiterzuverfolgen?

Das Buch nähert sich diesen Fragen mit vielfältigen Ansätzen und Perspektiven: analytisch, historisch und in Anekdoten, aus der Innen- und Außensicht, mit Fotos und Originaldokumenten, in Sachtexten, Interviews und biografischen Texten.

Buchgruppe Offene Arbeit (Hrsg.)

Alles verändert sich, wenn wir es verändern. Die Offene Arbeit Erfurt im Wandel der Zeiten (1979-2014)
242 Seiten, 16,90 Euro
ISBN 978-3-939045-24-3
75 Abbildungen

Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg

Gefördert durch die RLS Thüringen

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news-6444 Thu, 29 Jan 2015 15:54:00 +0100 Topf & Söhne https://th.rosalux.de/publikation/id/6444/ Besetzung auf einem Täterort Die Hausbesetzung auf dem ehemaligen Gelände der Erfurter Firma Topf & Söhne, die in der Zeit des Nationalsozialismus Krematoriumsöfen für Konzentrations- und Vernichtungslager hergestellt hatte, war in den 2000er-Jahren eines der bekanntesten linksradikalen Projekte in Deutschland. Das Buch will die Erfahrungen dieser Zeit festhalten. Mit Erzählungen und Analysen rekonstruieren wir gemeinsame Kämpfe und interne Streitigkeiten, sprechen mit anderen Beteiligten über Ratten und Debatten und bieten dazu einen Überblick über die Hausbesetzer_innenszene der 1990er-Jahre in Erfurt und die historische Bedeutung der Firma Topf & Söhne.

Meyerbeer/Späth (Hrsg.) Topf & Söhne - Besetzung auf einem Täterort
187 Seiten, 205 Abb., 12,90 Euro ISBN 978-3-939045-20-5
Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg

Gefördert durch die RLS Thüringen

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news-8087 Fri, 19 Sep 2014 08:22:00 +0200 Manfred Weißbecker: Paul Levi https://th.rosalux.de/publikation/id/8087/ Biographische und andere Gedanken zu seinem Weg in und zwischen den Parteien der deutschen Arbeiterbewegung Manfred Weißbecker: Paul Levi. Biographische und andere Gedanken zu seinem Weg in und zwischen den Parteien der deutschen Arbeiterbewegung
Jena 1993 (vergriffen); hier als pdf (Seitenumbruch entspricht dem der gedruckten Broschüre)

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news-8072 Wed, 10 Sep 2014 15:20:00 +0200 Eberhart Schulz: Abkehr von innerparteilicher Demokratie. https://th.rosalux.de/publikation/id/8072/ Die Formierung der SED zur "Partei neuen Typus" in Thüringen 1948 bis 1951 Jena 1998, (vergriffen); hier als pdf (Seitenumbruch entspricht dem der gedruckten Broschüre)

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news-8071 Wed, 10 Sep 2014 15:19:00 +0200 Wolfgang Ruge: Lenin im Rückblick https://th.rosalux.de/publikation/id/8071/ Verschlissene Ideen - befestigte Macht. Zwei Vorträge Jena 1997 (vergriffen); hier als pdf (Seitenumbruch entspricht dem der gedruckten Broschüre)

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