Publikationen https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Publikationen. de Copyright Sat, 01 Oct 2022 07:20:39 +0200 Sat, 01 Oct 2022 07:20:39 +0200 TYPO3 Publikationen https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://th.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Publikationen. news-46798 Fri, 22 Jul 2022 11:39:30 +0200 Der Generalstreik gegen den Kapp-Putsch in Thüringen vom 13. bis 23. März 1920 https://th.rosalux.de/publikation/id/46798 Eine Publikation vom Mario Hesselbarth Der Generalstreik der deutschen Arbeiterschaft, dem sich die Angestellten und ebenso die Beamtenschaft massenhaft anschlossen, war spontan aus der eigenständigen Initiative unzähliger Betriebsräte und Vertrauensleute sowie lokaler Funktionäre der Arbeiterparteien und Gewerkschaften entstanden. Er beendete nach nur fünf Tagen das Kapp-Lüttwitz-Ludendorff-Abenteuer.

Der Generalstreik gegen den Kapp-Lüttwitz-Ludendorff-Putsch in Thüringen ist bereits mehrfach Gegenstand geschichtswissenschaftlicher Beschäftigung und Darstellungen sowie agitatorischer Schriften gewesen.

Mit dieser Publikation wird der Versuch unternommen, die Ereignisse vor mehr als einhundert Jahren neben der bereits existierenden älteren und neueren Literatur auf Grundlage der zugänglichen zeitgenössischen Quellen in Umrissen neu zu rekonstruieren. Dabei wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Die Broschüre gibt es als PDF-Dokument hier.

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news-46672 Fri, 17 Jun 2022 08:55:48 +0200 Möbelwerker erzählen: Das Treuhand-Schicksal des Möbelwerks Eisenberg https://th.rosalux.de/publikation/id/46672 Am 30. Juni 2021, fand im Hof der Stadtbibliothek in Eisenberg der erste Erzählsalon zu den Eisenberger Möbelwerken statt. Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebes und Interessierte kamen, um von Roland Steudel – bis 2005 Geschäftsführer der Möbelwerke – zu erfahren, wie die Möbelwerke die Wende meisterten und wie die Treuhandanstalt ihr Schicksal beeinflusste. Im Oktober 2021 fand in der Eisenberger Stadthalle ein zweiter Erzählsalon statt. In ihm erzählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie sie die Umbrüche in den Möbelwerken erlebten. Nach ihren Berichten blieb eine Frage offen: Was führte dazu, dass der Betrieb 2007 in die Insolvenz ging? Der einzige, der dieses Geheimnis lüften konnte, war der ehemalige Betriebsleiter Jörg Hilpert. Er erklärte sich im Februar dieses Jahres zu einem weiteren Gespräch im kleinen Kreis bereit – zusammen mit Absatzdirektor Bernd Hansen und Erzählprojekt-Initiatorin Katrin Rohnstock. Des Rätsels Lösung und alle anderen in den Erzählsalons geteilten Erfahrungen der Eisenberger Möbelwerkerinnen und -werker erscheinen nun in einer 100 Seiten umfassenden Broschüre, die am Montag, 20. Juni, um 18 Uhr in der Stadthalle Premiere feiert – am Rande der Wander-Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung: »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«. Aus ihren Geschichten, die in der Ich-Form aufgeschrieben wurden, lesen u.a. die Möbelwerker Bernd Hansen, Werner Puhlfürst sowie Wolfgang Bräutigam.

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news-46558 Thu, 19 May 2022 14:43:22 +0200 »... DIE GEFÄHRLICHSTE KOMMUNISTIN MITTELDEUTSCHLANDS« https://th.rosalux.de/publikation/id/46558 Das Leben und Wirken der Helene Fleischer Die gefährlichste Kommunistin Mitteldeutschlands? Helene Fleischer hat ihr Leben dem antifaschistischen Kampf gegen die NS -Diktatur gewidmet, und dennoch gehört sie zu den eher unbekannteren Widerstandskämpfer*innen. Insbesondere auch weiblichen Antifaschistinnen sollte die Aufmerksamkeit zukommen, die ihnen gebührt. Die Lebenswege von Helene Fleischer lagen in Thüringen und immer wieder auch im Weimarer Land. Auch aus einer lokalen historischen Verantwortung heraus möchten wir deshalb zu ihrem Gedenken beitragen. Die vorliegende Publikation widmet sich entsprechend Helene Fleischers Leben sowie ihrem politischen Wirken und bemüht sich um die Einordnung des Erinnerns an sie.

Die Broschüre gibt es als PDF-Dokument hier.

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news-45921 Mon, 14 Feb 2022 11:16:16 +0100 Für das Recht Partei ergreifen - Gerhard Riege (1930 – 1992) https://th.rosalux.de/publikation/id/45921 Auszug aus "Gelebte Ideen ...", anläßlich des 30. Todestages von Gerhard Riege am 15. Februar 1992 Gerhard Riege wurde 1930 in Gräfenroda geboren. Er studierte nach dem Krieg 1949 bis 1953 Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach seiner Promotion 1957 und Habilitation 1964 war er ab 1965 als Professor für Staats- und Verfassungsrecht an dieser Universität. Zahlreiche Publikationen zum Staatsbürgerschaftsrecht sowie zur Verfassungsgeschichte und soziologische Forschungsprojekte hatte er veröffentlicht.

In den vielfältigen Umbrüchen des Herbstes 1989 geriet das bisherige Leben des renommierten Rechtswissenschaftlers der Friedrich-Schiller-Universität Jena aus den Fugen. Im Februar 1990 wählte man ihn zum Rektor der Universität. Diese Wahl wurde unter fadenscheinigen Begründungen mit knapper Mehrheit annulliert.

Gerhard Riege zog 1990 für die PDS als Abgeordneter in die Volkskammer ein, arbeitete am Verfassungsentwurf des Runden Tisches mit und wurde in den Bundestag gewählt. In Bonn schlug ihm selbstgerechter Hass aus den Reihen von CDU/CSU und FDP entgegen. Im Parlament wurde Ausgrenzung betrieben und Angst betrieben.

Am 15. Februar 1992 beging er aus Verzweiflung Selbstmord, weil er Ereignisse nach dem Beitritt der DDR, wie er sie selbst erlebte, nicht mehr ertrug.

Auszug aus "Gelebte Ideen: Sozialisten in Thüringen, Biographische Skizzen", 2006, Text von Manfred Weißbecker

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news-45566 Wed, 15 Dec 2021 14:21:08 +0100 Im Kampf gegen den Kapp-Lüttwitz-Putsch https://th.rosalux.de/publikation/id/45566 Im Gedenken an Willi von der Weth, Arthur Walther und Franz Weibezahl - Drei gefallenen Erfurter Arbeitern Bei einer Gedenkveranstaltung für die drei gefallenen Märzkämpfer Willi von der Weth, Arthur Walther und Franz Weibezahl auf dem Erfurter Hauptfriedhof lernte der Autor Markus Zieger 2001 eine Familienangehörige von Willi von der Werth kennen. Sie erzählte, wie seit der Ermordung von Willi das familiäre Gedenken stattfindet. Diese Begegnung weckte in ihm die Neugierde, mehr darüber zu erfahren, was sich in Erfurt zum Kapp-Lüttwitz-Putsch genau ereignete.

Broschüre: Markus Zieger - Im Kampf gegen den Kapp-Lüttwitz-Putsch

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news-44910 Fri, 03 Sep 2021 09:16:25 +0200 Amazons letzte Meile https://th.rosalux.de/publikation/id/44910 Ein Onlinehändler als Prekarisierungstreiber in der Paketlogistik - Eine Fallstudie zum Verteilzentrum Erfurt-Stotternheim Der Amazon-Konzern wird in Deutschland immer noch vor allem als Onlinehändler wahrgenommen. Entsprechend sind auch die gewerkschaftlichen Aktivitäten bislang praktisch ausschließlich auf die großen Versandzentren (»Fulfillment Center«) beschränkt. Doch inzwischen hat Amazon auch die Straße erobert. Seit etwa fünf Jahren baut der Konzern seine eigene Lieferlogistik auf der »letzten Meile« auf. Damit verdrängt Amazon nicht nur traditionelle Paketdienste wie dhl und Hermes vom Markt. Amazon agiert auch als Treiber der Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen in der ohnehin schon unter einem enormen Konkurrenzdruck stehenden Branche. Amazon Logistics ist der einzige große Paketdienst, der seine Lieferlogistik komplett an Subunternehmer ausgelagert hat. Zusätzlich experimentiert das Unternehmen mit einem plattformbasierten Beschäftigungsmodell: Mit seiner App Amazon Flex hat der Konzern aus Seattle das durch Unternehmen wie Uber oder Lieferando bekannt gemachte Beschäftigungsmodell der gig economy in der Paketlogistik etabliert.

Am Beispiel des Amazon-Verteilzentrums Erfurt-Stotternheim wird in dieser Broschüre gezeigt, wie dieses Geschäfts- und Arbeitsmodell funktioniert, mit welchen Verstößen gegen Arbeits- und Strafrecht es verbunden ist und welche Arbeitsbedingungen herrschen. Zudem werfen wir einen Blick auf die Ansätze für gewerkschaftliche und politische Interventionen.

Inhalt:

  • Amazons Logistiknetzwerk im Wandel
  • Digitalkonzern als Treiber der Prekarisierung
  • Das Verteilzentrum Erfurt-Stotternheim 
  • Kernprobleme aus gewerkschaftlicher Sicht
  • Arbeitssituation der Kurierfahrer*innen
  • Arbeitszeit bei den Subunternehmer-Firmen
  • Arbeitsverträge und Bezahlung
  • Abwälzung von Haftungsrisiken auf Beschäftigte
  • Fahrer*innen werden »gesperrt« 
  • App-Nutzung und Datenschutz
  • Amazon Flex
  • Erfahrungen aus anderen Ländern
  • Und in Deutschland: Geht da auch etwas?

Eine Publikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem dgb-Bildungswerk Thüringen e.V und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

Die Broschüre gibt es als PDF-Dokument hier.

Amazon's Last Mile

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news-43889 Wed, 03 Mar 2021 15:16:22 +0100 Was ist mit dem Stoff passiert? https://th.rosalux.de/publikation/id/43889 Über die Apoldaer Strick- und Textilindustrie und ihren Wandel Die Wendezeit und die damit einhergehende Transformation des Wirtschaftssystems der DDR in das wirtschaftliche System der BRD hatte immense Auswirkungen auf das (berufliche) Leben vieler Menschen in Ostdeutschland. Die Geschichten von dem berühmten „1 Euro“ sind weitgehend bekannt, doch wurde nie wirklich ernsthaft die Arbeit der Treuhand aufgearbeitet.

Die vorliegende Broschüre von Lena Saniye Güngör, Helen Alexandra Kramer, Kevin Reichenbach und Julian Degen ist gedacht als einer von vielen nötigen Schritten hin zu einer ernstgemeinten Aufarbeitung. Die vier haben sich in Apolda auf eine Art Spurensuche begeben und nach Zeitzeug:innen gesucht, die bisher noch nicht oft zu Wort kamen. Nach der Wende wurden oft die Erfolgsgeschichten erzählt, doch für die überwiegende Mehrheit war diese Zeit der Transformation eine schmerzliche und verletzende Erfahrung.

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news-43865 Mon, 01 Mar 2021 10:30:50 +0100 »Geeignet, eine öffentliche Beunruhigung hervorzurufen« https://th.rosalux.de/publikation/id/43865 Der Strafprozess gegen Rosa Luxemburg am 12. Dezember 1906 in Weimar und seine lokalen wie politischen Hintergründe Publikation anlässlich des 150. Geburtstags Rosa Luxemburgs

Mit Rosa Luxemburg feiert am 5. März 2021 eine der herausragenden Figuren der Arbeiter*innenbewegung ihren 150. Geburtstag. Ihr Wirken war vor allem durch die engagierte politische Tätigkeit in der deutschen Sozialdemokratie und schließlich den Bruch mit dieser gekennzeichnet. Luxemburg steht bis heute nicht nur für eine unverbrüchliche revolutionäre Haltung, sondern auch für eine theoretische Weiterentwicklung des Marxismus. Als politische Aktivistin nahm sie an allen entscheidenden Debatten der SPD teil.

Mario Hesselbarth greift eine Phase ihres Aktivismus auf, in der neben ihren vielzitierten Ausführungen zur Freiheit der Andersdenken ein entscheidender Unterschied etwa zum Bolschewismus sichtbar wird: ihre Haltung zum Verhältnis von Bewegungen und Organisation. Im Kontext des Prozesses vor dem großherzoglichen Weimarer Landgericht im Dezember 1906, vor welches Luxemburg nach dem Jenaer Parteitag 1905 vorgeführt wurde, stellt Mario Hesselbarth ihre Überlegungen zur Massenstreikfrage dar und schildert, wie sie mit dem Prozess verbunden waren.

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news-43864 Mon, 01 Mar 2021 10:18:34 +0100 30 Tage, die das Land bewegten https://th.rosalux.de/publikation/id/43864 Erfurt, 05.02. bis 04.03.2020, Chronik eines politischen Erdbebens, Idee und Text: Luc Jochimsen Im Frühjahr 2020 trat Luc Jochimsen an uns als Thüringer Landesstiftung mit ihrer Idee heran, die Aufarbeitung der Tage zwischen dem 5. Februar und 4. März 2020 in einer inszenierten Form leisten zu wollen. Diese Zeit des Schwankens zwischen einem Kurzzeit-Ministerpräsidenten Kemmerich von Gnaden der AfD und einem Ministerpräsidenten einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung Ramelow, war ein »politisches Erdbeben« wie es Jochimsen nennt, dass die gesamte Bundesrepublik erschütterte. Viele sahen die Demokratie in Gefahr, gingen auf die Straße oder setzten alle Hebel in Gang, die ihnen zur Verfügung standen, um den Pakt mit dem Faschismus zu beenden. Wie Jochimsens Zusammenstellung der Originaltöne dieser Zeit zeigt, ging es in diesen Tagen um das Selbstverständnis des Politischen Systems der Bundesrepublik: Welche Lehren wurden aus der Weimarer Republik gezogen? Hatte es eine Kooperation mit Demokratiefeinden gegeben? Wären Konservative und Liberale in ihrer Mehrheit erneut bereit die Fehler von Weimar zu wiederholen, um eine vermeintliche Bedrohung von links abzuwehren?

Diesen Fragen geht Luc Jochimsen im Stil ihrer szenischen Lesungen »Kultur neu Denken« nach. Da die Szenische Lesung am 5. Februar in Berlin und auch unsere Veranstaltung am 4. März zur Wiederwahl Bodo Ramelows in Erfurt durch die Pandemie entfallen musste, haben wir uns als Landesstiftung entschieden Luc Jochimsens Textbuch (nach der Bearbeitung durch Franz Sodann) zu publizieren. Erstmals hatte es der Freitag am 5. Februar digital veröffentlicht. Gestaltet findet es sich jetzt bei uns und ist ab 4. März in gedruckter Form gegen Porto bei uns zu bestellen.

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news-43506 Fri, 11 Dec 2020 13:54:39 +0100 Heimvolkshochschule Tinz https://th.rosalux.de/publikation/id/43506 Die »Heimvolkshochschule Tinz« nahe Gera war von 1920 bis 1933 die zentrale Bildungsinstitution der Arbeiter*innenbewegung in Thüringen. Aufbauend auf den Reformen des Volksbildungsministers Max Greil (USPD/SPD)steht sie mit ihrer reichsweiten wie internationalen Bedeutung für einen Leuchtturm der Volkshochschulbewegung. Bis zu ihrer Zerschlagung durch die Nationalsozialisten wurden an ihr jedes Jahr um die Hundert Funktionär*innen aus Parteien, Gewerkschaften  und Verbänden ausgebildet. Prominente Lehrende wie Hermann Brill gehörten genauso zum Einflusskreis von Tinz wie Schüler*innen, die später hohe Ämter bekleideten. Die von Ronny Noak vorgelegte Studie geht dem Selbstverständnis und dem Wirken der HVHS Tinz genauer nach und blickt auf die späteren Lebenswege und politischen Karrieren von Schüler*innen wie Lehrer*innen in BRD und DDR.

Die Broschüre gibt es als PDF-Dokument hier

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