Aktuelle Nachrichten https://th.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright Thu, 22 Aug 2019 13:38:14 +0200 Thu, 22 Aug 2019 13:38:14 +0200 TYPO3 Aktuelle Nachrichten https://th.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://th.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-40886 Mon, 19 Aug 2019 10:00:00 +0200 «Schicksal Treuhand. Treuhand Schicksale» https://th.rosalux.de/news/id/40886/ 20.-29.08.2019, Kunsthaus Erfurt, Michaelisstraße 34 30 Jahre politische Wende in der DDR, die Grenzöffnung und die deutsche Vereinigung rufen in diesem Jahr viele Erinnerungen wach. Ein Kapitel beschäftigt die Mehrzahl der Ostdeutschen nach wie vor besonders stark: das Agieren der Treuhandanstalt.

Laut Gesetz sollte die Treuhand das ehemalige volkseigene Vermögen privatisieren und Arbeitsplätze sichern sowie neue schaffen. Die Realität war eine andere: Unzählige Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Millionen Menschen wurden quasi über Nacht arbeitslos und hatten plötzlich Existenzangst. Individuelle Lebensleistungen, berufliche Qualifikationen aus 40 Jahren DDR und die Emanzipationserfahrungen der Jahre 1989/90 waren nichts mehr wert.

Viele haben das Agieren der Treuhand wie einen Schicksalsschlag empfunden, haben ihre Arbeitslosigkeit hingenommen. Wer sich gegen das vermeintliche Schicksal zur Wehr gesetzt, gegen die Betriebsschließung und für seinen Arbeitsplatz gekämpft hatte, musste oft eine schmerzhafte Niederlage einstecken.

Nach jahrelangem Schweigen der Betroffenen wächst zunehmend das Bedürfnis, die individuellen Nachwende-Erfahrungen mit der Treuhandpolitik auszutauschen. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat dieses Bedürfnis aufgegriffen. Unsere Wanderausstellung dokumentiert Treuhand-Geschichte durch ostdeutsche Lebensgeschichten.

Das Buch «Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale» mit den Erzählungen der Zeitzeug*innen erscheint parallel zur Ausstellung und ist dort kostenlos erhältlich.

Die Ausstellung wird am 20. August um 10 Uhr in Erfurt eröffnet: Kunsthaus Erfurt, Michaelisstraße 34, Erfurt. Mit Bodo Ramelow (Ministerpräsident des Freistaates Thüringen), Gregor Gysi (MdB) und Dagmar Enkelmann (Vorsitzende des Vorstands der Rosa-Luxemburg-Stiftung).

Öffnungszeiten: 20.-29. August (Mo.-Fr.: 11-18 Uhr / Sa.-So.: 10-16 Uhr)

Eine Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Eintritt ist frei.

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news-40880 Thu, 15 Aug 2019 15:45:14 +0200 Veranstaltungsreihe „30/89: DDR – Geschichte und Gegenwart“ https://th.rosalux.de/news/id/40880/ 18. September 2019, 17:30 Uhr - 21:00 Uhr, Haus Dacheröden / Erfurt Wie waren Wirtschaft und Beruf in der Arbeitsgesellschaft DDR geregelt? Wie stand es um die ökonomische Leistungs- und Innovationsfähigkeit, und wie um die Gleichstellung der Frauen in Wirtschaft und Arbeitsleben? Wie wurden Preise gestaltet und Planung betrieben?

70 Jahre nach Gründung, 30 Jahre nach dem Untergang des zweiten deutschen Staates wollen wir der Frage nachgehn, ob und wie die DDR-Aufarbeitung neu ansetzen muss. In vier Veranstaltungen zu verschiedenen Lebensbereichen wird das Erbe der DDR zum Gegenstand gemacht und auf Anstöße für heute abgeklopft - im Positiven wie im Negativen. Dabei kommen Zeitzeug*innen, Wissenschaftler*innen und Veranstaltungsteilnehmer*innen zu Wort.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt.

Unsere Gäste:

Prof. Dr. Thomas Kuczynski (Wirtschaftshistoriker und Autor, ehem. Wirtschaftsprofessor in der DDR)

Prof. Dr. Hildegard Maria Nickel (Soziologin, ehem. Staatssekretärin für Wirtschaft, Arbeit & Frauen am Berliner Senat)

Prof. Dr. Frank Ettrich (Universität Erfurt, Professur Strukturanalyse moderner Gesellschaften)

Moderation: Katalin Hahn (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt)

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news-40879 Thu, 15 Aug 2019 09:24:09 +0200 Gefährdete Demokratie: Ursachen, Quellen und Gegenstrategien https://th.rosalux.de/news/id/40879/ 17.10.2019, 18 Uhr, Volksbad Jena, Knebelstr. 10 Fast überall in Europa wird die radikale Rechte stärker, rassistische und antisemitische Gewalt nehmen zu. Wir wollen mit Gästen aus Wissenschaft, Gewerkschaft und Zivilgesellschaft über diese Entwicklungen und die daraus entstehenden Herausforderungen sprechen. Wie kann es gelingen, Demokratie und eine offene, plurale Gesellschaft zu stärken und was können nachhaltige Strategien gegen Rassismus, Rechtspopulismus und Neofaschismus sein? Welche Aufgaben und Möglichkeiten haben wir dabei - jenseits von politischen und weltanschaulichen Unterschieden – in unseren gesellschaftlichen Funktionen – in Hochschulen und Bildung, in Verbänden und Gewerkschaften, in Politik, Medien oder Alltag?

Die Diskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gesellschaftsvisionen – gemeinsam für eine offene, pluralistische, demokratische Gesellschaft“ statt - eine Initiative von acht Begabtenförderungs- und Studienwerken (Avicenna-Studienwerk, Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, Friedrich-Ebert-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Hanns-Seidel-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung).

Unsere Gäste sind:

  • Dr. Stefanie Graefe ist Soziologin und Privatdozentin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.a. politische Soziologie, Kapitalismustheorie und -kritik, Arbeit und Gesundheit sowie qualitative Sozialforschung
  • Sandro Witt ist Chef des „Deutschen Gewerkschaftsbundes“ (DGB) in Thüringen und stellvertretender Vorsitzender des DGB im Bezirk Hessen/Thüringen. Er ist u.a. Vorsitzender vom Verein der „Mobilen Beratung in Thüringen für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus“ (Mobit) und Sprecher des Bündnisses „Mitmenschlich in Thüringen“
  • Dr. Matthias Quent ist Soziologe und leitet seit 2016 das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ (IdZ, Jena). Er war Sachverständiger in mehreren NSU-Untersuchungsausschüssen (Thüringen, Sachsen, Bundestag). Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. politische Soziologie, Demokratieforschung, Rechtsextremismus und –terrorismus und Radikalisierungsprozesse.

Flyer: gesellschaftsVISIONEN_Web_final

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news-39734 Sat, 01 Dec 2018 12:30:00 +0100 100 Jahre Acht-Stunden-Tag https://www.rosalux.de/dokumentation/id/39610 Zeit für den nächsten Schritt. Eine Videodokumentation. Im November 1918 beschloss der Rat der Volksbeauftragten die den 8-Stunden-Tag einführende Anordnung über die Regelung der Arbeitszeit gewerblicher Arbeiter. Vorher und seither ist der 8-Stunden-Tag umkämpft, seit einiger Zeit wieder massiven Angriffen des Arbeitgeberlagers ausgesetzt. Mit einigen Unterbrechungen, etwa der Zeit des Nationalsozialismus, ist der 8-Stunden-Tag gesetzlicher Normalarbeitstag. Als gesetzlich verankerte Norm ist er von unschätzbarem Wert für die Gesundheit und den Schutz eines guten Lebens aller arbeitenden Menschen. Prof. Ingrid Kurz-Scherf, die Autorin der «Skizze eines phantastischen Tarifvertragsentwurfs» zum 6-Stunden-Tag («Wem gehört die Zeit», VSA, 1987) spricht über die Ambivalenzen des Kampfes um die Zeit.

Der lange Kampf um den 8-Stunden-Tag hat im Zuge seiner Realisierung zur Stabilisierung der Lebensverhältnisse und des kapitalistischen Systems geführt. Das war nicht unbedingt beabsichtigt von den Trägern dieses Kampfes – aber aus diesem Grund von seinen Gegnern zeitweilig zugelassen. Sehr anschaulich beschreibt Kurz-Scherf die Notwendigkeit und Dialektik einer großen gesellschaftlichen Bewegung als Voraussetzung und als Folge großer Schritte Arbeitszeitverkürzung.

Ergänzend zum Festvortrag von Prof. Ingrid Kurz-Scherf und dem Grußwort des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gab es am 27.10.2018 in Erfurt Round-Table-Gespräche zu aktuellen Arbeitszeitaspekten:

  • Stress/Gesundheit (Prof. Friedhelm Nachreiner)
  • Geschlechtergerechtigkeit (Anne Pinnow, KNOE)
  • Ökologie/Postwachstum (Prof. Beate Zimpelmann)
  • Globalisierung (Anne Rieger, Österreich)

Moderation:Tom Strohschneider

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Attac (AG ArbeitFairTeilen).

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news-38464 Fri, 23 Feb 2018 10:17:59 +0100 #mussmanwissen Die AfD: Wurzeln, Wirken, Worte https://th.rosalux.de/news/id/38464/ Termine und Themen der Veranstaltungsreihe und weiterführende Materialien

Veranstaltungsreihe gemeinsam mit dem Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena

15.02.2018   Wer ist die AfD
                     Vorgänger, Netzwerke, Intellektuelles Umfeld und ihr Unterschied   

                     zu anderen Parteien
                     Mit Helge Meves (Berlin)

22.02.2018   Der Antifeminismus der AfD
                     Mit Andreas Kemper (Münster)

01.03.2018   Rechtspopulistische Orientierungen in der Arbeitswelt
                     Mit Prof. Dr. Klaus Dörre (Jena)

15.02.2018   Wörterbuch des besorgten Bürgers"
                     Mit Nancy Grochol und Robert Feustel (Leipzig)

Flyer für die Veranstaltungsreihe

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news-38210 Thu, 21 Dec 2017 08:45:17 +0100 Nachholender Neoliberalismus? Kritik an der Novellierung des Thüringer Hochschulgesetzes https://th.rosalux.de/news/id/38210/ Der Gesetzesentwurf zum neuen thüringer Hochschulgesetz wird kontrovers diskutiert. Wir dokumentieren den Entwurf und kritische Einwände, wie sie auf dem jüngsten Regionaltreffen Thüringer RLS-Stipendiat*innen geäußert wurden.

siehe Gesetzentwurf der Regierungskoalition

siehe Kritikpunkte aus der Sicht der RLS-Stipendiat*innen

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrer Unterschrift eine Online-Erklärung zu unterstützen, die besonders die unternehmerischen Anteile in der Gesetzesnovelle kritisiert und damit ein Gegengewicht zu der von CDU-nahen akademischen Kreisen verbreiteten Kritik darstellt.

https://kritikhochschulgesetzthu.wordpress.com/einwaende-gegen-den-nachholenden-neoliberalismus-im-neuen-hochschulgesetz/

 

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news-8506 Wed, 18 Nov 2015 10:16:00 +0100 „Rüstungsatlas Thüringen“ / Schaffung eines Rüstungskonversionsfonds https://th.rosalux.de/news/id/8506/ Weitere Informationen In Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen einen „Rüstungsatlas“ für das Land Thüringen in Auftrag gegeben. Seine Erstellung wurde durch den Jenaer Trägerkreis „Rüstungskonversion“, den AK „Zivilklausel“ beim Studierendenrat der Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Informationsstelle Militarisierung (IMI) Tübingen unterstützt.
Das Werk liegt jetzt in Gestalt einer Webseite vor. Sie gibt einen allgemeinen Überblick und spezifische Daten zu Thüringer Bundeswehrstandorten, zu Unternehmen sowie zu Einrichtungen, die mit ihren Forschungsaktivitäten und -ergebnissen zur weiteren technologischen Entwicklung des Rüstungssektors beitragen. Außerdem bietet sie den Nutzer*innen Informationen zu zivilgesellschaftlichen, friedensbewegten Initiativen in Thüringen sowie Texte und Links zu weitergehender Beschäftigung mit dem Thema.

Autor*innen, Initiator*innen und Unterstützer*innen laden für Montag, den 10. November, um 19.00 Uhr herzlich zum Launch der Webseite in den Hörsaal 9 auf den Campus der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Carl-Zeiss-Str. 3) ein!

Plakat zur Veranstaltung 


Initiative zur Schaffung eines Rüstungskonversionsfonds in Thüringen ins Leben gerufen!

Thüringen: 19 Organisationen starten Initiative für Rüstungskonversion

 
Vertreter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, der Linken Thüringen, der IG Metall Jena und zahlreicher anderer Organisationen, Vereine und Einzelpersonen verabschiedeten am Montagabend in Jena ein Gründungsmemorandum für einen Thüringer Rüstungskonversionsfonds. Ziel ist die Einrichtung eines Fonds auf Ebene des Freistaates, aus dessen Mitteln die Umwandlung von Rüstungsarbeitsplätzen in zivile geleistet werden kann. Mit der Initiative soll insbesondere dem Export von Rüstungsgütern aus Thüringen entgegengewirkt werden. Zugleich erwarten die Unterzeichnenden, damit einen wirksamen Anstoß zur Ursachenbekämpfung der kriegsbedingten Migration geben zu können. In den nächsten Monaten sollen die Rahmenbedingungen des Fonds weiter formuliert und der Landesregierung vorgelegt werden.

Kontakt zum Initiativkreis und mehr Informationen zum Gründungsmemorandum gibt es über den Jenaer Trägerkreis Rüstungskonversion.

www.jena-entruestet.de

Stimmen zur Gründung:

Christoph Ellinghaus/ IG Metall Jena-Saalfeld:
"Wir brauchen einen Konversionsfonds, damit die Ablehnung von Rüstungsexporten und das Interesse an Arbeitsplätzen in der Region nicht weiter gegeneinander ausgespielt werden können"

Jürgen Spilling/ DIE LINKE. Thüringen:
„Gerade die aktuelle Situation, in der Millionen Menschen vor Krieg und Zerstörung auf der Flucht sind, zeigt, dass Rüstungskonversion und das Verbot von Waffenexporten ein Weg sind, um Konflikte zu beenden und nicht durch Waffenlieferungen weiter anzuheizen. Die gesellschaftlichen Ressourcen auch in Thüringen müssen für eine sinnvolle Produktion mit einem zivilen und humanen Inhalt genutzt werden sowie eine umfassende Konversion von Kriegsproduktion auf zivile und friedliche Zwecke angestoßen werden“.

Sebastian Neuß / Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Jena:
"Aus dem biblisch-christlichen Friedenszeugnis leitet sich eine klare Option für gewaltfreie Konfliktlösungen ab. Die geförderte Umwandlung militärischer Produktion in zivile wäre ein deutliches politisches Zeichen für die Schaffung einer friedlichen Weltordnung, die heute dringender als je erscheint"

Die unterzeichnenden Organisationen:

    • gewaltlos leben
    • Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V.
    • Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig e.V. 
    • Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Friedensbeauftragte
    • Offene Arbeit Erfurt des evangelischen Kirchenkreises Erfurt     
    • DIE LINKE. Thüringen
    • DIE LINKE. Thüringen, LAG Frieden und internationale Politik   
    • Aktionskreis für Frieden Erfurt e.V.      
    • Netzwerk Friedenssteuer e.V.  
    • Akademie Solidarische Ökonomie
    • Initiative Anders Wachsen     
    • Martin-Luther-King-Zentrum      
    • Menschenrechtsbeauftragter der Thüringer Landesärztekammer      
    • Initiative „Welt ohne Waffen“ Weimar  
    • IG Metall Jena-Saalfeld
    • Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Jena   
    • Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
    • Hausener Friedenskreis
    • Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)

 

Jena, 16.11.2015

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news-7959 Fri, 11 Jul 2014 08:55:00 +0200 Veranstaltungsberichte https://th.rosalux.de/news/id/7959/ Berichte und Dokumente veröffentlicht Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen veröffentlicht Berichte und Dokumente zu von ihr veranstalteten Vorträgen und Konferenzen. Mehr dazu hier.

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