Über uns
Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V.
Im Mai 1992 bekundete eine überschaubare Zahl von Enthusiasten (überwiegend „abgewickelte“ Wissenschaftler) mit der Gründung des Jenaer Forums für Bildung und Wissenschaft e.V. ihren Willen, sich nicht ins Private zurückziehen zu wollen, sondern Antworten auf die bohrenden Fragen nach den Ursachen für das Scheiterns einer Gesellschaftsordnung zu finden und mit anderen darüber nachzudenken, welche gesellschaftlichen Alternativen es zum ungebremsten „Turbo“-Kapitalismus gibt.
Damals wäre kaum jemand so kühn gewesen, anzunehmen, dass der Verein knapp zwei Jahrzehnte später als Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V. mit ca. 100 Mitgliedern und einer Vielzahl verschiedener Kooperationspartner als ernstzunehmender Anbieter linker politischer Bildungsangebote in Thüringen etabliert und fest in den bundesweiten Stiftungsverbund integriert ist. Spätestens seit der Gründung der neuen Partei DIE LINKE. steigen auch in Thüringen die Bedürfnisse nach vielseitigen, aktuellen, attraktiven Bildungsangeboten im linken Spektrum. Wir versuchen, diesen Anforderungen mit unseren Veranstaltungen entgegenzukommen. Dazu sind wir auf Partner vor Ort angewiesen, die wie wir davon überzeugt sind, dass Veränderungen in Politik und Gesellschaft
Wissen und Bildung voraussetzen. Mit ihnen wollen wir den Wissenszugang möglichst barrierefrei ermöglichen und Bildung zunehmend als Selbstbildung organisieren, aktuelle Themen aufgreifen und Alternativen zum Kapitalismus, zu Ausbeutung und Diskriminierung und zu Kriegen und Umweltzerstörung diskutieren.
Unsere Veranstaltungen wenden sich ausdrücklich an alle Menschen, unabhängig von Parteizugehörigkeit, Religion und Weltanschauung – mit Ausnahme von Vertretern rassistischer, nationalistischer, antisemitischer oder sonstiger menschenverachtender Auffassungen.
Mitgliederversammlung 2025
Am 4. Juni 2025 fand im „Akademiehotel Jena“ die jährliche Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen statt. An der Veranstaltung nahmen 25 Mitglieder und Gäste teil. Besonderer Fokus lag an diesem Abend auf der Wahl des neuen Vorstandes und der Verabschiedung des scheidenden Vorstandes, insbesondere der langjährigen Vorsitzenden Lena Saniye Güngör, die in Zukunft Aufgaben in der Bundesstiftung übernehmen wird.
Zu diesem Anlass hatte sie die Gelegenheit, über ihre 6-jährige Amtszeit zu reflektieren und über Erfolge und Verbesserungspotentiale zu berichten. Besonders hervorgehoben hat sie dabei die Betonung feministischer und migrantischer Perspektiven. Die Bedeutsamkeit dieser Themenfelder wurde auch durch den neu gewählten Vorsitzenden betont und durch den neuen Vorstand unterstützt, der nach einer kurzen politischen und persönlichen Vorstellungsrunde durch die versammelten Mitglieder gewählt wurde.
Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes stellt dabei ein Gleichgewicht aus neuen und alten Gesichtern dar. Der vorherige stellvertretende Vorsitzende Julian Degen wurde zum Vorsitzenden gewählt, Gina Hoffmann, die bereits seit letztem Jahr Teil des Vorstandes ist, wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden ernannt. Weiterhin Teil des Vorstandes sind Michael Ebenau und Walter Zimmermann, neu in den Vorstand gewählt wurden Teresa Gärtner, Jette Kirsch, Peter Schulz, Dorothea Ulrich und Maria Wahle. Der neue Vorstand setzt sich dabei aus einer örtlich und thematisch pluralen Mischung zusammen.
Über Lena Saniye Güngör hinaus verabschiedete sich die Mitgliederversammlung auch von den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Katharina Wischmeyer und Lissy Bott und bedankte sich für deren Arbeit.
Vor den Wahlen berichtete Edeltraud Kotzanek im Auftrag des Vorstandes über den Finanzbericht des Jahres 2024, der Bericht über die Kassenprüfung ist für die nächste Mitgliederversammlung geplant. Darüber hinaus berichtete Lena Saniye Güngör über das vorige Jahr und die erste Jahreshälfte von 2025. Dabei konnte sie viele positive Worte finden, betonte aber auch die Notwendigkeit, über die Sicherheit von Veranstaltungen und Privatpersonen mit Stiftungsbezug zu sprechen, da es in der Vergangenheit vermehrt zu Übergriffen oder Störungen von Veranstaltungen kam.
Über die Arbeit der Bundesstiftung berichtete Stefanie Ehmsen, Leiterin der Bundesweiten Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Dabei sprach sie vor allem über den Prozess der Betriebsänderung. Auch sie nutzte die Gelegenheit, sich bei Lena Saniye Güngör für die gute Zusammenarbeit über die letzten Jahre hinweg zu bedanken.
Mitgliederversammlung 2024
Am 04. Dezember 2024 fand im „mon ami“ in Weimar die jährliche Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen statt. Aufgrund zahlreicher Entschuldigung (fast 40 Mitglieder und außerdem Kooperationspartner*innen) in Folge von Krankheit und Terminverdichtung zum Ende des Jahres nahmen nur rund 20 Mitglieder und Gäste teil. Schwerpunkt war diesmal vor allem die gemeinsame Debatte mit Freund*innen der Stiftung um die Zukunft der Stiftungsarbeit in Thüringen.
Für den Vorstand leitete der stellvertretenden Vorsitzende Julian Degen, nach Bestätigung durch die Mitglieder, die Versammlung. In einem ersten Berichts-Block wurden durch die Ge-schäftsstelle kurz die Finanzen für 2023 und 2024 sowie die Finanzplanung für 2025 vorgestellt hat und einige Verständnisfragen geklärt. Der Bericht des Vorstands erfolgte diesmal für das Rechenschaftsjahr 2023 schriftlich und wird für 2024 den Mitgliedern digital zugesendet.
Stattdessen lag – wie in der Einladung angekündigt – der Schwerpunkt der Debatte auf der zukünftigen Arbeit unter verschärften politischen wie finanziellen Bedingungen. Hierzu waren Kooperationspartner*innen und Freund*innen der Stiftung explizit eingeladen. Für die Diskussion stützte sich die Debatte auf ein Thesenpapier, das erste Ergebnisse und Konsequenzen des Netzwerktreffens am 12. Oktober 2024 zusammenfasst. Insbesondere wurde darüber diskutiert, ob die Struktur vor den inhaltlichen Positionen oder die inhaltlichen Positionen vor der Struktur zu klären seien. Auch die Rolle von Netzwerkpartner*innen wurde diskutiert, insbesondere welche Entscheidungskompetenzen sie haben sollten und welche inhaltlichen Vorgaben ihnen durch die RLS gemacht werden. Im Allgemeinen wurde allerdings die Kernaussage des Thesenpapiers überwiegend positiv aufgefasst. Seitens des Vorstands wurde hervorgehoben, dass ein qualitativer Sprung der Zusammenarbeit der Landesstiftung mit den Partner*innen ein wichtiger Schritt sei, um die Qualität der Bildungsarbeit zu heben. Es dürfe auch keine Illusionen geben, dass die Mehrheit der Angebote ohne Partner*innen nicht zu Stande käme. Zum Abschluss wurde davon abgesehen das Eckpunktepapier zu beschließen. Stattdessen wurde dieses als Sachstandsbericht der Debatte um die Zukunft der Stiftung angesehen. Das Eckpunktepapier kann auf Anfrage (thueringen@rosalux.org) bezogen werden.
Nach Ende der Aussprache wurde die Mitgliederversammlung geschlossen. Es gab im Anschluss noch ein kleines Beisammensein bei Glühwein, Lebkuchen und Stollen, dass noch einmal zur Vernetzung untereinander genutzt wurde.
Die nächste Mitgliederversammlung ist für Mitte des Jahres 2025 angesetzt.
Mitgliederversammlung 2023
Am 21. November fand im Erfurter Haus Dacheröden die ordentliche Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen für 2023 statt. An dieser nahmen rund 30 Mitglieder und Gäste teil.
Zentral war die Wahl eines neuen Vereinsvorstands der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Der gewählte Vorstand weist eine hohe Kontinuität auf: Lena Saniye Güngör (vorne links) wurde erneut als Vorsitzende und Julian Degen (leider wegen Krankheit nicht anwesend) als ihr Stellvertreter gewählt. Als Vorstandsmitglieder wiedergewählt wurden Katharina Wischmeyer (Erfurt, 3. von links) und Walter Zimmermann (Weimar, rechts) sowie Lissy Bott (Eisenach, 3. von rechts) und Michael Ebenau (Jena, links hinten). Neu in den Vorstand gewählt wurde Gina Hoffmann (Erfurt, vorne rechts).
Außerdem verabschiedete die Mitgliederversammlung die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Stefanie Kosmalski und Mandy Eißing bedankte sich für deren gute Arbeit. Besonders geehrt wurde Christian Engelhardt, bei dem sich Vorstand, Mitglieder und Geschäftsstelle für sein langjähriges Engagement bedankten. Christian ist seit 1993 Mitglied der Landesstiftung bzw. des Jenaer Forums für Bildung und Wissenschaft. Seit 2000 hatte er im Vorstand mitgearbeitet und war zwischen 2011 und 2019 dessen Vorsitzender.
Vor den Wahlen erstattete Lena Saniye-Güngör den Bericht für den scheidenden Vorstand über die Arbeit des Vereins in der zurückliegenden Wahlperiode. Den Finanzbericht und den Bericht der Kassenprüfer*innen trug Edeltraud Kotzanek im Auftrag des Vorstands vor. Aus der Bundesstiftung berichtete Stefanie Ehmsen, Leiterin der Bundesweiten Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung,
Die anwesenden Mitglieder stimmten den Berichten zu und entlasteten damit den Vorstand für die Jahre 2022 und 2023.
In einer regen Debatte diskutierten Mitglieder und Gäste in einer von Stefanie Ehmsen moderierten Runde mit Franziska Schestak-Haase und Steffen Dittes über deren politische Einschätzung der gesellschaftspolitischen Konflikte in 2024 und Konsequenzen für die Politische Bildung.
Mitgliederversammlung 2021
Am 29. November 2021 fand im Jenaer Akademiehotel unter erschwerten Corona-Bedingungen die ordentliche Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen in 2021 statt. Für den scheidenden Vorstand erstattete Lena Saniye Güngör den Rechenschaftsbericht über die Arbeit des Vereins in der zurückliegenden Wahlperiode. Den Finanzbericht trug Christian Engelhardt vor. Der Bericht der Kassenprüfer*innen wurde von Steffen Kachel vorgetragen. Um den Pandemiegeschehen gerecht zu werden und die Mitgliederversammlung kurz zu halten, wurden die Berichte diesmal auf das Nötigste beschränkt. Lena Saniye Güngör kündigte an, im neuen Vorstand die Initiative für ein Online-Mitgliedertreffen Anfang 2022 ergreifen zu wollen, um die Herausforderungen für die Landesstiftung gemeinsam mit den Mitgliedern zu diskutieren und den inhaltlichen Austausch Raum zu geben.
Die anwesenden Mitglieder stimmten den Berichten einstimmig zu und entlasteten damit den Vorstand der Jahre 2020 und 2021.
Die Mitgliederversammlung verabschiedete im Anschluss die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Regine Ahlert, Stephanie Borck, Steffen Kachel und Donata Vogtschmidt und bedankte sich für deren gute Arbeit.
Bei der Wahl zum neuen Vorstand wurde Lena Saniye Güngör (3. von rechts) erneut als Vorsitzende gewählt. Julian Degen (2. von rechts) wird zukünftig ihr Stellvertreter sein. Erneut als Vorstandsmitglieder gewählt wurden Mandy Eißing (Altenburg, rechts), Christian Engelhardt (Jena, 3. von links), Maria Rüthrich (Jena, Mitte vorne), Katharina Wischmeyer (Erfurt, Mitte hinten) und Walter Zimmermann (Weimar, links). Neu gewählte Vorstandsmitglieder sind Lissy Bott (Eisenach, 4. von rechts), Michael Ebenau (Jena, Mitte hinten) und Stefanie Kosmalski (Erfurt, 2. von links).
Am 15. Dezember tritt der neue Vorstand in Erfurt zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Mitgliederversammlung 2019
Unser Vorstand:
Vorsitzende: Lena Güngör
Stellvertretender Vorsitzender: Christian Engelhardt
Weiter Vorstandsmitglieder:
Dr. Regine Ahlert
Stephanie Borck
Mandy Eißing
Johannes Häfner
Dr. Steffen Kachel
Maria Rüthrich
Donata Vogtschmidt
Walter Zimmermann
- Ein Bericht zur Mitgliederversammlung folgt.
Mitgliederversammlung 2017
Am 15. November 2017 fand im Erfurter Haus Dacheröden die ordentliche Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen statt. Christian Engelhardt erstattete den Rechenschaftsbericht des scheidenden Vorstands über die Arbeit des Vereins in der zurückliegenden Wahlperiode. Den Finanzbericht und den Bericht der Kassenprüferin trug Arif Rüzgar vor. Nach einer intensiven Diskussion stimmten die anwesenden Mitglieder den Berichten einstimmig zu und entlasteten damit den Vorstand.
Die Entscheidung über die Verteilung der Vorstandsämter der/des Vorsitzenden, der/des stellvertretenden Vorsitzenden und der Schatzmeisterin/des Schatzmeisters wurde auf die erste Vorstandssitzung im neuen Jahr vertagt.
Mitgliederversammlung 2015
Am 2. Juni 2015 fand in Jena die diesjährige Mitgliederversammlung der RLS Thüringen statt, in der ein neuer Vorstand gewählt wurde. 22 Vereinsmitglieder waren anwesend. Der Vorstandsvorsitzende Christian Engelhardt wies im Rechenschaftsbericht des Vorstands darauf hin, dass der Berichtszeitraum von einer Vielzahl historischer Daten geprägt war, die nicht unmaßgeblich die Arbeit der Stiftung bestimmten. Dazu gehörten der 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges, der 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und der ein Vierteljahrhundert zurückliegende Fall der Berliner Mauer.
Von besonderer Bedeutung für Thüringen war das Landtagswahljahr 2014. Die neue politische Konstellation in Thüringen nach den Landtagswahlen vom 14. September und der Regierungsbildung am 6. Dezember 2014 führten zu ersten Sondierungsgesprächen zwischen Landespartei und RLS darüber, wie die RLS Rot-Rot-Grün in Thüringen politisch sinnvoll begleiten kann, so dass das Projekt nicht nur schlechthin die Legislatur übersteht, sondern darüber hinaus auch Signalwirkung auf andere Bundesländer haben kann. Hier ist - auch wegen der beiden Koalitionspartner - Fingerspitzengefühl vonnöten, und die Stiftung kann hier Terrains ausloten, Misstrauen abbauen, Gesprächsangebote machen. Auf Landesebene geschah und geschieht das z.B. mit Veranstaltungen zum Thema Unrecht in der DDR, die - ohne in Schwarz-Weiß-Schemata aufzugehen - ein differenziertes Bild von den Demokratiedefiziten der untergegangenen DDR zeigen.
Die Ausstellung „1989 – Frei Sein! Und heute?“ und ein sie begleitendes Rahmenprogramm war ein solches Projekt, das in Kooperation mit der „Offenen Arbeit Erfurt“, einer der letzten noch aktiven ehemaligen DDR-Oppositionsgruppen, den Anspruch einlöste, einseitigen Berichterstattungen und den kritiklosen Feierlichkeiten aus Anlass der Maueröffnung eine alternative, kritische Sicht entgegenzustellen.
Thüringenweit fanden 2014 149 Veranstaltungen statt, bei die Stiftung entweder alleinige Veranstalterin, Mitveranstalterin und/oder Kooperationspartnerin war. Damit wurden 6007 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht - bei annähernd gleicher Anzahl von Veranstaltungen 1.100 Personen mehr als 2013. Dieser Zuwachs erklärt sich aus der regelmäßig von 200 Teilnehmenden besuchten Ringvorlesung „Was geht mich die Krise an?“ in Erfurt.
Besondere Erwähnung fand auch der „Rüstungsatlas Thüringen“, ein digitales Projekt, das durch die Fraktion Die LINKE. im Thüringer Landtag, den Trägerkreis Rüstungskonversion Jena und die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. unterstützt wurde und sowohl die Thüringer Standorte der Bundeswehr als auch Unternehmen mit Bezug zur Rüstungsindustrie sowie rüstungsbezogene universitäre oder andere Forschungs- und Entwicklungsprojekte dokumentiert. Ergänzt werden diese Angaben durch einen Überblick über friedenspolitische und antimilitaristische Aktivitäten und Initiativen.
Die Landesvorsitzende der Partei Die LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, überbrachte die Grüße des Landesvorstandes und der Fraktion. Sie betonte, nötig sei nicht nur, Wähler zu gewinnen, sondern auch gesellschaftliche Mehrheiten zu erringen. Als Fragen, bei denen der LINKEN die Zusammenarbeit mit der Stiftung besonders wichtig ist, nannte sie: Was bedeutet eine emanzipatorische Bildung? Was sind die Transformationsprojekte, die uns weiterführen?
Welche Verantwortung haben wir bei der Aufarbeitung von Geschichte?
Florian Weis, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der RLS, dankte im Namen der Bundesstiftung für die geleistete Arbeit der RLS Thüringen und betonte, dass die Landesstiftungen viel zum Gesamtergebnis der Stiftung beitragen. In diesem Zusammenhang erinnerte er an den Erfolg der Fachkonferenz „Streikrecht-Tarifeinheit-Gewerkschaftspluralismus“ im April 2015 in Erfurt.
Der Rechenschaftsbericht und der Finanzbericht des Vorstandes wurden durch die Mitgliederversammlung einstimmig angenommen und der Vorstand entlastet.
Der den Mitgliedern mit der Einladung zugegangene Entwurf einer neuen Satzung wurde einstimmig angenommen. Er sieht unter anderem eine künftige zahlenmäßige Erweiterung des Vorstandes vor.
Die Mitgliederversammlung verabschiedete die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Ina Leukefeld, Thomas Barth und Uwe Flurschütz und bedankte sich für deren gute Arbeit im Vorstand. Ebenfalls gedankt wurde Andrea Jahn für ihre verantwortungsvolle Betreuung der Buchhaltung in den vergangenen 14 Jahren, mit der sie dafür gesorgt hat, dass die RLS Thüringen jeden Jahresabschluss prüfungssicher und solide bewältigt hat. Andrea Jahn ist Mitte Mai ins Asienreferat des Zentrums für internationalen Dialog an der RLS nach Berlin gewechselt. Ihre Nachfolge hat Mitte April Edeltraud Kotzanek angetreten.
Bei der Wahl zum neuen Vorstand wurden Christian Engelhardt und Belma Bekos als Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende wiedergewählt. Erneut als Vorstandsmitglieder gewählt wurden auch Gerda Brücher und Steffen Kachel. Neu gewählte Vorstandsmitglieder sind Marie-Theres Piening, Danny Krämer und Arif Rüzgar.
Am 19. Juni tritt der neue Vorstand in Jena zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e. V.
Vorsitzende des Vorstands: Lena Güngör, Jena
Geschäftsführer: Volker Hinck
Futterstraße 20
99084 Erfurt
Tel. 0361-5504115
Web: www.th.rosalux.de
E-Mail: Thueringen@rosalux.org
Geschäftsführer: Volker Hinck (volker.hinck@rosalux.org)
Mitarbeiterin: Edeltraud Kotzanek (edeltraud.kotzanek@rosalux.org)