15. März 2023 Diskussion/Vortrag Was tun im Ukraine-Krieg?

Über Sanktionen, Waffenlieferungen und Diplomatie

Information

Veranstaltungsort

Offene Arbeit Erfurt
Allerheiligenstraße 9
99084 Erfurt

Zeit

15.03.2023, 19:30 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Krieg / Frieden

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Mit Jan van Aken (RLS-Bundesstiftung)

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist ein verbrecherischer Akt. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, die sich – auch mit der Waffe in der Hand – gegen die russische Armee wehren. Aber wie lässt sich eine solche Solidarität auch zivil denken? Müssen gleich 100 Milliarden für die Bundeswehr ausgegeben oder Waffen nach Kiew geliefert werden? Welche möglichen Lösungen gibt es für diesen Konflikt mit einem derart skrupellosen Aggressor? Wie könnten Sanktionen funktionieren und wie nicht? Und wie kann eine künftige Friedensordnung für Europa jetzt noch aussehen?

Mit Jan van Aken wollen wir der Frage nachgehen, was könnte, was sollte Deutschland tun, um den Menschen in der Ukraine und in ganz Europa eine friedliche Perspektive zu sichern? Mit Waffen lässt sich dies kaum erreichen. Wie kann die immer weitere Verlängerung des Kries aufgehalten und die stets drohende Eskalation gestoppt werden?

Jan van Aken arbeitet zu internationalen Konflikten bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Er ist promovierter Biologe, arbeitete als Gentechnikexperte für Greenpeace und von 2004 bis 2006 als Biowaffeninspekteur für die Vereinten Nationen. Zwischen 2009 und 2017 war er Abgeordneter der Linksfraktion im Bundestag.

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

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